Vorstellung

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Ziege007
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Vorstellung

Beitragvon Ziege007 » 3. August 2020, 22:24

Hallo,

ich bin 26 und wohne in Berlin.

Ich bin noch sehr uninformiert und neu was das mit der Schizoiden Persönlichkeit angeht und um ehrlich zu sein ist das auch das erste Forum in dem ich mich überhaupt anmelde. Ich habe mich schon ein bisschen durch die Threads geklickt und mich in vielen Beiträgen wiedergefunden.

Trotzdem würde ich gerne nochmal fragen, wie das bei euch eigentlich so ist? Wie äußert sich die "Störung" bei euch? Wie seid ihr auf das Thema gestoßen (worden)? Macht ihr Therapie?
Ich habe mich getraut auf einen Beitrag zu antworten, in dem es auch um die Symptome, besonders um eine Beschreibung bei Wikipedia geht - vielleicht passt das ja da ganz gut hin? viewtopic.php?f=40&t=2529

Vielen Dank und liebe Grüße
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwende ich bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern die männliche Form. Entsprechende Begriffe gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Schabenkraut82
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Re: Vorstellung

Beitragvon Schabenkraut82 » 5. August 2020, 05:43

Hallo,
Hab deinen anderen Beitrag gesehen und finde ihn ganz interessant, aber da muss ich typisch schizoid etwas länger ausholen um die psychoanalytischen Blümchen und Bienchen zu erklären.
Willkommen, sag ich mal.
Und zu den anderen Fragen: ein wesentliches Symptom meines Leidens beschreibt der Psychoanalytiker/-dynamiker als "schizoiden Rückzug" und ebenso ist bei mir ein permanentes Leben und Denken in der Ambivalenz auffällig.
Dadurch dass mein jetziger, sehr guter, Therapeut das so benannt hat (schizoid ...) bin ich endlich glaube ich auf der richtigen Fährte.
Ich bemühe mich bewusst meinen Drang nach perfekter Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung zu unterdrücken. Meine Beiträge erstelle ich mit dem Smartphone für eine sehr begrenzte Leserschaft. Die Investition an Zeit lohnt sich nicht.

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2ost
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Re: Vorstellung

Beitragvon 2ost » 5. August 2020, 19:11

Hallo Ziege007,
Wie seid ihr auf das Thema gestoßen (worden)?
habe mich in der Selbstbeschreibung des Verfassers einer Autobiographie wiedergefunden, an deren Ende dieses Störungsbild Erwähnung fand.
Macht ihr Therapie?
Ich nicht, nein.
Ich habe mich getraut auf einen Beitrag zu antworten, in dem es auch um die Symptome, besonders um eine Beschreibung bei Wikipedia geht - vielleicht passt das ja da ganz gut hin?
Akhtars Ansatz finde ich zwar recht überzeugend, habe aber, wie hier beschrieben, so meine Probleme mit Rainer Sachse.
„Es gibt keine Helden mehr, Bishop. Nur noch Männer, die Befehle ausführen.“

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Re: Vorstellung

Beitragvon Ziege007 » 7. August 2020, 00:15

Vielen Dank für die Antworten!

Schabenkraut82 hat geschrieben:Hab deinen anderen Beitrag gesehen und finde ihn ganz interessant, aber da muss ich typisch schizoid etwas länger ausholen um die psychoanalytischen Blümchen und Bienchen zu erklären.


Das würde mich sehr interessieren, wenn du irgendwann mal Zeit und Lust hast.

2ost hat geschrieben:habe mich in der Selbstbeschreibung des Verfassers einer Autobiographie wiedergefunden, an deren Ende dieses Störungsbild Erwähnung fand.


Wessen Autobiographie war das denn?
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Re: Vorstellung

Beitragvon 21st century » 24. Oktober 2020, 23:47

Hallo Ziege007 - großartiger Name übrigens ;)

Ich kann es gerade nicht besser formulieren als Wikipedia, wie sich Dinge bei mir äußern :verstimmt:

Ich bin auf das Thema gestoßen, als ich (lange Geschichte) als Jugendlicher in der Klapse war, und ein Diagnostiker mit der Erarbeitung meiner Diagnose betraut wurde. Ich hatte ein hohes Interesse daran, welche Diagnose ich bekomme. Nicht, dass ich dessen Ergebnisse nicht anzweifelte, aber ich wollte wissen, wie mich der Diagnostiker einschätzt.

Ein anderer Patient gab mir ein Buch über Persönlichkeitsstörungen (ich finde den Begriff irgendwie beleidigend), darin waren also viele psychische Diagnosen aufgelistet. Irgendwo darunter die Schizoide PS. Als ich das laß, stellte ich fest, dass die gesamte Beschreibung davon auf mich zutraf. Diese Erkenntnis bestätigte der Diagnostiker einige Wochen später.

Ja, ich mache eine Therapie. In der Klinik war das verpflichtend, doch nach langer Zeit begann ich, mit dem Therapeuten zu sprechen, und fand irgendwann gefallen daran. Ich weiß jetzt, ich kann zwar, muss aber nicht alles alleine durchstehen.

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Re: Vorstellung

Beitragvon Schizo - Katze » 8. November 2020, 10:52

Ich bin in Behandlung. Bei mir ist man auf die Diagnose durch einige Fragebögen und durch Beobachtung von mir in Krankenhäusern
gekommen. Im Laufe der Jahre hat sich die Diagnose dann als immer "richtiger" herausgestellt, andere dafür als eher nicht zutreffend.


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