Wohnlage

Die Gegenüberstellung der schützenden Distanz und dem Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen.
NowhereMan
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Re: Wohnlage

Beitragvon NowhereMan » 19. Juni 2018, 02:10

Ich habe eine Hyperakusis (Geräuschüberempfindlichkeit), akustische Absonderungen meiner Nachbarn (oder auch Außengeräusche) können mich, je nach Intensität und eigener Verfassung, schon mal aggressiv/depressiv machen. Nimmt dann unverhältnismäßige Züge an ...!

Ich kann mir nur damit behelfen, die akustische Grenzüberschreitung der Außenwelt mit eigenen Mitteln (z. B. Musik so "laut" stellen, dass man davon nichts mehr mitbekommt) zu neutralisieren, um wieder das Gefühl zu haben, dass die Umwelt einen genügenden Abstand einhält ... ;)

Nervt aber wiederum auch, wenn man dazu gezwungen ist das zu tun, obwohl einem in dem Moment eher nach Stille zumute ist ...!

Mein Nachbar über mir telefoniert, täglich mehrfach, sehr laut und ausdauernd ..., man hört seine Stimme schon lautstark durch den ganzen Hausflur schallen, wenn man die Haustüre aufschließt, dem habe ich in meiner Phantasie schon des Öfteren den Hals umgedreht ... ;)
In der Wohnung hört es sich dann häufig so an, als würde der neben mir im Zimmer stehen ...

Ich denke schon länger darüber nach, den mal darauf anzusprechen, allerdings birgt das auch immer die Gefahr, dass es dann noch schlimmer wird, so nach dem Motto, prima, jetzt weiß ich ja was meinen Nachbarn unter mir besonders stört ... :x

betzebiene

Re: Wohnlage

Beitragvon betzebiene » 20. Juni 2018, 11:15

NowhereMan hat geschrieben:
Mein Nachbar über mir telefoniert, täglich mehrfach, sehr laut und ausdauernd ..., man hört seine Stimme schon lautstark durch den ganzen Hausflur schallen, wenn man die Haustüre aufschließt, dem habe ich in meiner Phantasie schon des Öfteren den Hals umgedreht ... ;)
In der Wohnung hört es sich dann häufig so an, als würde der neben mir im Zimmer stehen ...

Ich denke schon länger darüber nach, den mal darauf anzusprechen, allerdings birgt das auch immer die Gefahr, dass es dann noch schlimmer wird, so nach dem Motto, prima, jetzt weiß ich ja was meinen Nachbarn unter mir besonders stört ... :x



Es muß nicht unbedingt schlimmer werden mit der lauten Telefoniererei, ich denke, es wird eher umgekehrt sein. Ich vermute mal, daß es Deinem Nachbarn gar nicht so bewußt ist, daß er mit seiner lauten Stimme den ganzen Hausflur beschallt. Ihm wird es vielleicht auch peinlich sein, würdest Du ihn darauf ansprechen, und wer will schon, daß das ganze Haus weiß, was er so alles vom Stapel läßt. Wer will schon fleißig Zuhörer haben?

Eine Nachbarin von mir wohnt schräg unter mir, und kurz nachdem sie eingezogen war, hatte sie regelmäßig nach der Arbeit abends um 21 Uhr kräftig telefoniert und zwar auch in einer Lautstärke, so daß ich alles verstanden hatte. Das ging ein paar Wochen so, bis ich sie mal drauf hingewiesen habe, seitdem ist Ruhe. Allerdings guckt sie mich seitdem auch immer etwas verlegen an :verlegen: ...

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Re: Wohnlage

Beitragvon yxcvbnm » 20. Juni 2018, 16:05

@Qwert: Sehr sympathisch und nachvollziehbar!

Aus meiner ersten Wohnung bin ich wegen Ängsten aus dem EG. ins 1. OG. gezogen und wohnte mit einem Alki und vielen Erstis auf einem Flur. Fluktuation 24/7! Im Innenhof wohnte ein Dealer, der seine Kampfhunde frei laufen ließ. Vor Weihnachten ist es dann zwischen dem Alki und seiner Ex auf dem Flur eskaliert, sodass ich die Polizei rufen musste, damit ich zur Uni komme. Damals bin ich in die Arbeit geflüchtet, habe möglichst wenig Zeit Zuhause verbracht, was mir so einige Pseudohalluzinationen wegen langer Wachphasen bescherte, natürlich im Wechseltakt zu Phasen in denen ich es vermieden habe, überhaupt jmd. zu begegnen und mir vorsorglich einen Vorrat an Nahrung und Alkohol besorgte oder eben nichts mehr aß, wenn mein Vorrat aufgebraucht war. Meine Erfahrung sagt mir: Je mehr man sich isoliert, desto empfindlicher reagiert man auf äußere Einflüsse; kleinste Geräusche machen wachsam und argwöhnisch bei gleichzeitiger Handlungsunfähigkeit.

Seit 5 Jahren wohne ich nun unter einer 3er- MädelsWG, deren Bewohnerinnen so extrovertiert sind, dass ich mich regelmäßig von deren hysterischen Hyänengelächter vergewaltigt fühle. Noch schlimmer sind die Telefonate auf deren Balkon, bei denen ich immer gehässig zuhören muss, wie Verabredungen mit "Mutti zum Brunch" getroffen werden. Das Schnatzen der Füße in FlipFlops, Fahrräder, die gegen Wände knallen und Gespräche angeshakerten Flirtens sind all inkl. für jemanden, der eine Wohnung direkt neben dem Hauseingang hat." Man kann ja nicht erwarten, dass alle Rücksicht nehmen."

Mich ärgert, dass diese Arglosigkeit "der Anderen" mich in meiner Alltagsbewältigung einschränken, ohne, dass sie jemals zur Reflexion gezwungen werden, da ihnen ja niemand, außer mir, meinen Ärger mitteilen könnte. Sie kommen also davon und können sich weiter feiern als ach so "verrückte Hühner" (an dieser Stelle darf man sich gerne ein Gelächter wie das einer langweiligen Tante, die einen Sekt zu viel gekippt hat und ihr "Vergehen" nun als "frechen" Charakterzug, der selten zum Vorschein kommt, feiert, vorstellen..) Oft habe ich mir vorgestellt, einen Brief unter die Tür zu schieben, aber da beginnt das Dilemma:
Ich nenne es mal einen "sezierenden Prozess". Beim Schreiben, so auch hier, ersuche ich mich zu justieren, wie ein schwer einzurichtendes Gerät, um effizient den Kern zu treffen, dabei aber die Ambivalenz der multiperspektivischen Betrachtung nicht außer Acht zu lassen. So passiert etwas, das von außen sehr komisch anmuten muss: ich wiederhole alles. Imaginäre Gespräche brechen in Sätzen ab und müssen komplett von vorne geführt werden, wenn ich den Kern nicht getroffen habe. Das Geschriebene muss hinsichtlich der Handschrift, des Tonus, der äußeren Form, der Orthographie, der Setzung überprüft werden und wird in Perfektion vielfach niedergeschrieben (natürlich auf unterschiedlichem Papier, weil die Wahl des Papiers viel vermittelt), um es dann doch nie abzugeben. Hass, Wut, Aggression, Verzweiflung, Suizidgedanken und dann? Erstmal hospitalisieren. Hinlegen und schunkeln. Da hört man dann nichts, was einen auch wieder "hellhörig" macht. Die Öhrchen gespitzt, achtet man also auf jedes nicht einzuordnende Geräusch, unterbricht sein Schunkeln und erklärt den Tag/die Nacht für beendet. Das wars! Einen Kaffee.. bis die F. Otzen (Verzeihung, es ist meine gängig artikulierte Beschreibung jener Damen) zur Party gehen. Sie gehen feiern, ich bin wach, Energie verbraucht. Von deren schlauchenden Art bekommen sie nichts mit. Ich bin dann sogar noch wach, wenn sie wiederkommen, weil ich früh aufstehen wollte, wie immer. Es ist, als würde man sich wehren, deren Lebenstakt leben zu müssen und von Anfang an, nämlich an der eigenen Wohnungstür, scheitern.

Dabei muss ich nun erwähnen, dass mich mein Scheitern gleichgültig stimmt. Viel eher regt mich auf, dass sie nicht von alleine darauf kommen, wie ätzend sie sind. Sie haben nichts Liebenswürdiges, obwohl all meine Nachbarn sich gut vertragen (, sogar Gartenpartys/Hausfeten gemeinsam schmeißen). Für mich sind sie Parasiten, so wie schon damals jene Mitschüler, die ihre Etuis zu laut auspackten, kein Taktgefühl besaßen, wenn es um laute Seufzer geht oder während sie noch Nahrungsreste im und am Mund hatten, direkt einen kräftig lauten Schluck nahmen, um sogleich ihre Nahrungsaufnahme "flutschender" zu gestalten, als hätten sie ihr Studium alter Leute mit Mimikri garniert. Ich nenne diese Menschen auch gerne "Auberginengesichter". Sie führen ein extrovertiertes Leben und sobald Einschränkung droht, verziehen sich ihre Gesichter wie die eines uneinsichtigen Kindes. Das Gewinnerkinn schiebt sich nach vorn, die Augen rücken in den Kopf. Fast so, als wolle dieses Gesicht einem symbolisieren, dass es zwar zur Einsicht fähig, aber nicht willens ist. Warum ich diese Gesichter kenne? Aus der Uni. Wenn ich mal wieder klar raus gesagt habe, was für ein Spielchen ohne mich ablaufen wird!
Meine Nachbarn will ich aber nicht konfrontieren, weil es eine never ending story würde, bei der ich, durch meine Art, den Kürzeren ziehe.

Die Alkis waren keine Auberginengesichter, sie wahren eher Brüllaffen und Querulanten, die manchmal in der bemitleidenswerten Situation eines in die enge getriebenen Tieres steckten. Ihnen gestehe ich einen Ausweg zu, (pathetisch) ihnen kann ich ihr Gebrüll nachsehen.

Klingt nach einem Anflug von Narzissmus, ich halte mich nicht für einen (wie auch immer gearteten) Gott oder ohne Fehler- viel eher fühle ich mich bekleckert von Menschen, die sich einem aufdrängen, ohne es in ihrer Engstirnigkeit (Obacht! Die Auberginen!) zu bemerken, ober noch viel schlimmer: davon wissen (sie müssen mich in meinen Gesprächen sicher schon mal fluchen hören haben) und sich trotzdem so benehmen.

Bei all dem Sezieren und Justieren: Ich freue mich auf den Tag, an dem ich in Ruhe irgendwo leben kann. Nur ab und an abends in ein Lokal gehen und einen Negroni oder einen Wein trinken, ein belangloses Gespräch (auf guten Input hofft man vergebens) führen. Dann wäre ich zufrieden.- Sollte laufen.

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Re: Wohnlage

Beitragvon tiffi » 20. Juni 2018, 21:27

@yxc...
kann ich gut nachvollziehen die Gefühle und Eindrücke,
mir gehts oft mit meinen Kolleginnen so oder wenn die lauten (erwachsenen) Kinder der Nachbarn kommen,
mit dem "mir gehört die Welt" Gefühl und es wird sich auf 100 m und mehr Entfernung lustig was zugeschrien,
weil die ganze Welt lustig ist und die vor Selbstbewusstsein strotzen.

Ist halt fern meiner eigenen Realität, sich so zu fühlen,
wo auf mich viel von außen wirkt (bevor ich wirke) und wo ich viel verarbeite und von allen Seiten beleuchte.
Bei all dem Sezieren und Justieren: Ich freue mich auf den Tag, an dem ich in Ruhe irgendwo leben kann. Nur ab und an abends in ein Lokal gehen und einen Negroni oder einen Wein trinken, ein belangloses Gespräch (auf guten Input hofft man vergebens) führen. Dann wäre ich zufrieden.- Sollte laufen.
guter Plan, viel Glück dabei :glück:

@Topic
Das mit dem ruhiger Wohnen geht bei mir mittlerweile so halbwegs. kleines Haus auf dem Land, Rentnergegend, da kommen dann eher mal die erwachsenen Kinder / Enkel bei denen oder ab und an der Männergesangsverein wenn mal wieder einer 90 wird.

Selbst das ist mir manchmal zu viel, dass ich nicht aus Haustür oder Balkon gehen kann, ohne gleich
ins Gesicht des Nachbarn zu schauen (und alte Menschen beobachten viel).
Andererseits viel Paranoia. Da denke ich manchmal, es wär traumhaft wenn wirklich viel Privatsphäre wäre,
wie eine oder mehrere Reihen Bäume ums Haus und nur eingeladene Leute kommen und gucken.

Doch das mit dem mehr Rückzug / dann empfindlicher bei menschlichen Begegnungen (oder diese mitbekommen im näheren Wirkungskreis) kenne ich auch.

Ich weiß nicht, warum Geräusche, vor allem Stimmen und mehrere Leute zusammen mit diesem zweifellosen Selbstbewusstsein, auf mich so erdrückend / störend wirken. Ich finde, man hört da oft die Rücksichtslosigkeit raus (meist wird auch so palavert "ich weiß wie es geht, das ist richtig und Klatsch über diesen und jenen, und Lästerei der und die seltsam, Bauch zu dick, Schuhe zu grün, stimmt was nicht" - das Kommittee tagt mit diesem starken Selbstverständnis und richtet. So im Rudel.
Es macht mir schon Angst / Stress.

@Nowhere Man
den Trick mit der eigenen Geräuschkulisse (unfreiwllig aber weniger beunruhigend, als allem ausgesetzt zu sein) mache ich auf Arbeit auch manchmal. Entweder leise Musik an und Fenster auf und draußen die laute Straße. Da hab ich trotzdem mein eigenes "Raumklima".

Außer heute, da hat heute dann draußen ne Frau mit nem Typen am Auto fast ne Stunde lang und breit palavert, wer wo fremdgegangen ist, und die wurden nicht fertig. Jedes Wort verstanden :roll: Haben die keine Wohnung / Cafe/ Wiesen, sonst was??
Ich verstehe nicht wirklich was in diesen extrovertierten eher unreflektierten? Leuten vorgeht. Leben die einfach fraglos vor sich hin und streuen sich fraglos in die Welt?

@Thema Menschenlärm
Gibts da sowas wie die Menschen, die aktiv wie Stempel wirken und Menschen, die passiv aufnehmen wie
Stempelkissen? Ekelhafte Vorstellung, aber so fühlt es sich an. Als würde man unfreiwillig den ganzen Kram
mit aufnehmen und in einem selbst formt sich was (was man gar nicht will, darauf reagieren). :angst: :übel:

Könnte sowas wie ein alter Automatismus sein oder ein tief liegendes und breit gefächertes Reaktionsmuster.
Oder so ne Tendenz, schon in der Familie als eher wenig aggressiv aufzutauchen, hat ja jeder mehr oder weniger so Tendenzen, sondern in meinem Fall eher introvertiert zu sein, dennoch verbunden zur Umwelt ,
bzw wachsam zur Umwelt da abhängig und Menschen in Umwelt bedrohlich, laut, gewaltsam.
Und die aktiveren (+ irren) Leute haben sich da eher in einem selbst gespiegelt und abgebildet zur Gefahreneinschätzung. Kann mir gut vorstellen, dass da so ein Automatikprogramm abläuft, die lauten gefährlichen Leute zu scannen, in sich wirken zu lassen, um sie zu verstehen,
zu beleuchten, damit man "den Feind" besser kennt.

Aber besser fände ich heute, das unabhängiger zu erleben. Zu wissen, die Leute können mir heute nix,
bzw wenn die lästern und doof rumlabern, ist es nicht existenzbedrohend, und ich würde die Leute gerne
an mir abperlen lassen, sollen ihr Leben leben und ich fokussiere mich auf das, was ich wichtig / sympathischer finde. Das ist aber z Zt eher ein frommer Wunsch. Ich finde ihn schon vernünftig / angemessen, aber die Umsetzung sehe ich nicht.

Ich meine auch nicht einfach positives Denken und selbst alles ausfiltern und selbstzufrieden werden.
Ich meine eher, wie tief und breit muss die Analyse von jedem Idioten (mir unangenehmen Menschen)
gehen und muss ich mich überhaupt damit auseinandersetzen; ist es wirklich nötig, dem soviel Raum zu geben? Wozu, bei einem fremden Menschen von dem heute in real kaum was abhängt.
Aber die Gefühle und tiefliegenden Strategien lassen sich mit Vernunft auch nicht umlenken.
Dazu reicht kein Wille und auch keine Suggestion.
Keine Ahnung ob das irgendwann mal mehr ein ausdörren, liegen lassen ohne Anstrengung, ein transformativer Hexenkessel, ein tiefer Prozess mit mehr Bewusstsein, andere Alternativen nutzen / aufbauen oder was auch immer sein wird, um so nicht mehr zu empfinden. Oder ob es so bleibt.

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Re: Wohnlage

Beitragvon yxcvbnm » 20. Juni 2018, 22:02

@NowhereMan & @tiffi: ich habe eine Zeit lang in einem Wohnheim für intensiv traumatisierte Kinder gearbeitet (genau der richtige Job, ich weiß :D ) und in den wenigen Arbeitsstd., die ich dort wöchentl. verbracht habe, eine oscarverdächtige Schauspielerleistung abgerufen, die natürlich ordentlich "gekostet" hat. Worauf ich hinaus will: Mir ist aufgefallen, dass traumatisierte Kinder und Jugendliche bei subjektiv wahrgenommener Bedrohung sich einer Art erlernter Überlebensstrategien bedienen, die zwar unterschiedlich ausfallen, aber oft mit dissoziativen Vorgängen zutun haben. Dieses Abdriften muss nicht immer ein leiser Vorgang sein. So hatte ich meine Kandidaten, die sich auf hausgemachten Stress spezialisiert haben. "Ich bin lauter als der andere, weil ich das alles nicht ertragen kann." - löste eine Kettenreaktion aus.
( Ich stelle das hier mal fragmentarisch und abgehakt dar, weil die Beleuchtung vielschichtiger unterschiedlicher Prozesse zu weit gehen und ermüdend werden würde. Letztlich sollte das Thema sensibler gehandhabt werden.)

Nun, roter Faden: Ich habe beobachten und, in kindlichen Reflexionen, auch heraushören können, was ich als Mechanismus selbst gut kenne, nämlich die Eigen-Rotation. Dabei muss man nun wirklich keinen Hospitalismus betreiben, es reicht sich in seine Welt zu beamen, durch eben genannte laute Musik oder einfach lautere Geräusche.
Wenn meine Katze, die ich sehr liebe (, mein bester Freund), sich mal wieder ausgiebig putzt und meine sensible Art durch die Damen aus dem 1. Stock gänzlich gereizt wurde, dann passiert es schonmal, dass ich "summe" oder laut rede um "lauter" zu sein, weil jedes Geräusch einen Zerfall näher rücken lässt und ich zugestehen muss, dass ich meine Wut besser mit summen explodieren lasse, als implodierend genug davon anzustauen, um selbstverletzend zu werden.

Die Wut anderen gegenüber kann ich also nachvollziehen, da man das Gefühl hat, Übergriffen ausgesetzt zu sein, die so sehr an einem zehren, das Isolation einer Art Gesundheitshygiene gleichkommt.
Paradox erscheint, dass man nicht immer geräuschempfindlich ist (, ich zumindest nicht), aber im Sinne der Reizüberflutung man mancherorts verletzlicher ist. So kann ich z.B. hervorragend in anonymen lauten Massen verschwinden oder lange Abende in Bars verbringen. Das ist aber geplant und man weiß worauf man sich einlässt. In den eigenen vier Wänden, dem einzigen Rückzugsort, den man sein Eigen nennen darf, Geräuschübergriffen anderer ausgesetzt zu sein, macht rasend.

Eine nette Nebenwirkung des rasenden Unwohlseins und fehlender Gesundheitshygiene sind dann Schlafparalysen.

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Re: Wohnlage

Beitragvon Kalliope » 20. Juni 2018, 22:41

yxcvbnm hat geschrieben: In den eigenen vier Wänden, dem einzigen Rückzugsort, den man sein Eigen nennen darf, Geräuschübergriffen anderer ausgesetzt zu sein, macht rasend.


Das ist - zumindest für mich - der Kernsatz.
Grundsätzlich stehe ich auf Leben und Lebenlassen. Nur halt nicht in meiner Privatsphäre. Zudem ist bekannt und sogar wissenschaftlich erwiesen, dass Lärm krank macht. Daher betrachte ich das (gedanken- und rücksichtslose) Generve als Körperverletzung.
Das mit der höheren Empfindlichkeit bei Isolation mag stimmen, kann ich aber nicht einfach so bestätigen, da auch bei mir eine paradoxerweise Hyperakusis vorliegt aufgrund des Menière. Allerdings kann ich mich schon erinnern, dass ich früher bei weitem nicht so geräuchempfindlich war, wie ich es heute bin. Dabei dürfte aber auch die Wohnlage und -bedingung hier sehr zu beigetragen haben (direkt an Bundesstraße).
Tatsächlich ist hier ernsthaft NIE Ruhe. Es sei denn, die Straße ist gesperrt (was dazu führt, dass man für jeden Unfall schon fast dankbar ist, sieht man mal von dem darauffolgenden Lalülala ab).
Sei's drum, manchmal gibt es keine andere Lösung als die Flucht - hoffentlich nicht vom Regen in die Traufe.

Ich habe auch lange in einer Straße von Einfamilienhäusern gewohnt. Da war ebenfalls nie Ruhe. Dauernd wurde an irgendeiner der Hütten herumgebaut und wenn es das nicht war, dann waren es Rasenmäher, Heckenscheren, Hobbywerkstattgeräusche, Motorrad- und Autobastler, pubertierende Ableger, die allsamstäglich ihre überschießenden Hormone im Kreise ihrer pickeligen Genossen feierten oder 24/7-kläffende Neurotikköter.

Ich befürchte schlicht: man wird sie nie finden. Drum wünsche ich auf meinem Grabstein dann auch "Endlich Ruhe!"
Aber vielleicht sollte man sich doch zuvor schon mal als Eremit in etwas weniger dicht bevölkerte Gegenden absetzen.
Andere Variante: die eigene Bude irgendwie schallisolieren. Wie man das hinbekommt, weiß ich aber leider (noch) nicht. Blöd nur, wenn man auch frische Luft ein wenig schätzt ;D.

Im Übrigen keimte mir schon häufiger der Verdacht, dass einige frei nach dem Motto machen "ich lärme, also bin ich", bzw. das so ein Quasi-Ersatz fürs "an die Ecke pissen und Duftmarke hinterlassen" ist, also eine Art Reviermarkierung.
"In Wirklichkeit ist der andere Mensch Dein empfindlichstes Selbst in einem anderen Körper" Khalil Gibran
"Das Ideal einer vollkommenen Gesundheit ist bloß wissenschaftlich interessant. Krankheit gehört zur Individualisierung." Novalis

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Re: Wohnlage

Beitragvon Themis » 20. Juni 2018, 23:57

Gutes Thema. Ich habe für mich auch das Gefühl, dass die seit einiger Zeit extreme Geräusch- (und Geruchs-/sonstige menschliche Hinterlassenschaften-)Empfindlichkeit überwiegend auf die dem innewohnende Rücksichtslosigkeit (oder Gedankenlosigkeit, die ich aber auch nicht verzeihlich finde) zurückgeht.
Den Gedanken mit der Reviermarkierung finde ich interessant und plausibel. Könnte mir gut vorstellen, dass es in Zeiten immer höherer Anforderung an "reibungsloses Funktionieren der Person" ein (etwas hilfloser) Ausdruck des Wunsches nach Selbstbestimmung ist, sich eben privat dann unkontrolliert und unkontrollierbar zu verbreiten.

Andere - nicht unmittelbar individuell menschliche, aber trotzdem sehr laute - Geräuschquellen stören mich hingegen gar nicht: Bohrmaschine in anderer Wohnung, der gleichmäßige Pegel des Stadtrings vor dem Haus, Hundebellen oder überfliegende Helikopter z. B.; vielleicht, weil das Sachen sind, die eine Berechtigung haben und eben "(mal) sein müssen". Dadurch subjektiv kaum als belastend empfunden.

Was mich wundert, ist, dass einige hier sich dann mit Musik behelfen können zum Übertönen/Ausblenden. Funktioniert bei mir überhaupt nicht, denn Musik ist ja auch wieder "Menschenlärm"; auch welche, die ich sehr mag. Aber in solchen Overkill-Phasen vertrage ich es nicht; jeder Musiker hat ja eine Intention/Aussage, die man hört oder spürt und jedenfalls verarbeiten muss.
Das kann ich in solchen Situationen dann nicht mehr ohne das Gefühl, sonst gleich Amok zu laufen. Menschenlärm ist dann gleich Menschenlärm und nicht erträglich. Nur Stille und das Plätschern des Zimmerbrunnens.

Geräusche ausschließen erscheint mir im Grunde ähnlich motiviert zu sein wie das absichtliche "Marken Produzieren" der Lauten: Persönliche Autonomie wiedergewinnen. *grübel*

Das Bild mit dem Stempel gefällt mir, gegen dessen Aufdruck man sich kaum wehren kann. Allerdings fühle ich mich eher als Blatt Papier oder eher noch als Stoff (weich, saugfähig, (zu) empfindlich und aufnahmefähig; wie ein blasser Seidenstoff vielleicht) denn als Stempelkissen; denn Farbe gebe ich nicht ab, habe ich nicht abzugeben. (Oder gebe sie nur willentlich ab?)
Die lauten und sich breitmachenden "Stempel" hingegen kommen ohne Kissen nicht aus; der Abdruck bliebe unsichtbar, selbst bei noch so starkem Aufdrücken.
Vielleicht müsste man lernen, ihnen irgendwie die Stempelfarbe zu entziehen; oder diese einfach nicht anzunehmen. So dass man den "Stempel" zwar weiterhin nicht abwenden kann, aber keine "Prägung" schmerzhaft und spürbar abbekommt.
Everything is nothing, and nothing is everything. (Quelle strittig) :alien:

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Re: Wohnlage

Beitragvon yxcvbnm » 21. Juni 2018, 00:32

@Themis: zur Musik kann ich sagen, dass sie kein Allzweckreiniger ist. Es ist situationsbedingt. Kopfhörer können dafür sorgen, dass ein Abschnitt beendet und ein neuer begonnen wird, dafür reicht das besonnene Übertönen, aber in jener Art, bei welcher man keine anderen Geräusche mehr hört.

Während und nach einem Overload ist mir das nicht möglich.

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Re: Wohnlage

Beitragvon tiffi » 21. Juni 2018, 06:45

yxcvbnm hat geschrieben:Mir ist aufgefallen, dass traumatisierte Kinder und Jugendliche bei subjektiv wahrgenommener Bedrohung sich einer Art erlernter Überlebensstrategien bedienen, die zwar unterschiedlich ausfallen, aber oft mit dissoziativen Vorgängen zutun haben. Dieses Abdriften muss nicht immer ein leiser Vorgang sein. So hatte ich meine Kandidaten, die sich auf hausgemachten Stress spezialisiert haben. "Ich bin lauter als der andere, weil ich das alles nicht ertragen kann." - löste eine Kettenreaktion aus.

Nun, roter Faden: Ich habe beobachten und, in kindlichen Reflexionen, auch heraushören können, was ich als Mechanismus selbst gut kenne, nämlich die Eigen-Rotation.

Dabei muss man nun wirklich keinen Hospitalismus betreiben, es reicht sich in seine Welt zu beamen, durch eben genannte laute Musik oder einfach lautere Geräusche.
Wenn meine Katze, die ich sehr liebe (, mein bester Freund), sich mal wieder ausgiebig putzt und meine sensible Art durch die Damen aus dem 1. Stock gänzlich gereizt wurde, dann passiert es schonmal, dass ich "summe" oder laut rede um "lauter" zu sein, weil jedes Geräusch einen Zerfall näher rücken lässt und ich zugestehen muss, dass ich meine Wut besser mit summen explodieren lasse, als implodierend genug davon anzustauen, um selbstverletzend zu werden.
finde ich sehr interessant geschrieben und bringt mich auf eine etwas andere Perspektive.

Was ich mich einerseits frage: sind die "lauten" eher aggressiveren dann auch abgespalten? Ist es ihr eigener Selbstschutz so laut zu sein?
Und irgendwann kommt so ein "Tanz der Lauten" zustande, und sie lullen sich gegenseitig ein? Gerade wenn sie Gleichgesinnte finden so "Tante Normala Klatschbase"

Meine Therapeutin hatte ja auch die steile These, ich wäre empfindlich für Abgespaltenes bei anderen.
Dass mich die lauten auch deswegen nerven, weil ich bei ihnen eine Ebene darunter spüre, an die ich nicht
rankomme, die aber wirkt und spürbar ist.
Die anderen spielen hingegen weiterhin "good as gold stupid as mood, carry on regardless... I want my joy my ....." (Beautiful South Songtext)

Und dann denke ich, laute "Super Menschen" haben meist halt keinen Bock auf volles Dasein und eine evtl. auch notwendige Therapie oder mehr Reflektion und Integration. :rätseln:
Aber aus dieser Perspektive könnte ich zumindest auf die "lauten" auch etwas milder gucken, nicht so als Feinde, sondern mehr so, die kämpfen irgendwie auch ums klar kommen.

Das zweite, was mir zu oben auffällt:
Bei mir ist es ja auch so, dass ich durch Isolation wieder in meine "Eigenrotation" zu kommen
versuche und das entlastend finde. Nicht so aktiv, mehr so verdauend passiv.
da noch konkretere Mittel zu haben (über Stimme z B) finde ich eine total gute Idee. Bei mir ist es mehr so
der Rückzug und oft starres Nichtstun. Ggf. noch leichte Achtsamkeitsübungen.

Eigenrotation (demonstrativ und mit Spaltung) ist mir aber oft auch zu anstrengend.
In einer Selbsterfahrungsgruppe hieß es mal , ich solle im Rollenspiel meiner Familie gegenüber aggressiver sein. Das ist mir so unnatürlich. Als müsste ich etwas bilden, eine Rolle, einen Willen, eine Meinung kreieren
und mehr so aus dem großen ganzen wabernden, wo ich viel lieber drin bin, aussteigen.

Mir wäre es lieber, die würden das aggressive sein lassen und in meinem Takt mitfließen.
Aber so läuft die Welt nun mal nicht.
Die ist mehr wie ein Role Play glaub ich und manche empfinden Spaß daran, mit ihren Schöpfungen
zu spielen. Vielleicht sollte man es aus der Perspektive betrachten. Alles nicht so ernst nehmen,
hier und da ein bisschen Role play und Zirkus und ab und an mal wieder in das Meer des großen ganzen
abtauchen.

Dann frage ich mich noch, was diese Rückzugsmaßnahme -sich zurückziehen, zur Eigenrotation oder wenig beeindrucktes (keine Kräfte, keine Spiegelungen) Fließen kommen- eigentlich ist.
Ist es eine Hilfsmaßnahme, bringt es sogar Heilung oder Erholung?
Ist nicht sogar der Schlaf ein Teil davon? Dass es einfach mal abtauchen und Ruhe geben MUSS,
sonst tickt Mensch aus, dafür ist er nicht gemacht?

Ist es eine notwendige Verteidigung? Ist es ein Krankheitssymptom?
Sind die lauteren ohne Probleme unter anderen gesund? oder sind die krank? :kein Plan:
Sind alle irgendwie behelfsmäßig unterwegs?
yxcvbnm hat geschrieben: So kann ich z.B. hervorragend in anonymen lauten Massen verschwinden oder lange Abende in Bars verbringen. Das ist aber geplant und man weiß worauf man sich einlässt.
Ja, ist vielleicht unpersönlicher. Da filtert man kaum was zum analysieren raus oder nimmt es nicht persönlich, dann kann man in der Masse baden.
yxcvbnm hat geschrieben: In den eigenen vier Wänden, dem einzigen Rückzugsort, den man sein Eigen nennen darf, Geräuschübergriffen anderer ausgesetzt zu sein, macht rasend.

Eine nette Nebenwirkung des rasenden Unwohlseins und fehlender Gesundheitshygiene sind dann Schlafparalysen.
An Paralyse dachte ich schon bei deinem vorigen Beitrag. Ängstlich aber hilflos erstarrt.
Ist echt ein ekliger Zustand, hab das auch ab und an. Meist noch mit netten real wirkenden akustischen, optischen und taktilen Halluzinationen von etwas bedrohlichem und doch bewusst der Lähmung.

Könnte ja tatsächlich so ein Overload sein, dass man nicht ordentlich zur Ruhe kommt, und sich das dann so äußert.
Die Situation, in der Wohnung keine Ruhe zu finden, sondern im Gegenteil aktive Trigger zu finden
für Angst und Unruhe, klingt wirklich belastend.

Als ich das mal hatte, bei Eltern, und später 16 qm Kellerloch ohne Fenster, bin ich stundenlang einfach in der Natur rumgelaufen zum müde werden und runterkommen. Na, in dieser Zeit war ich auch noch wesentlich schlanker.....

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Re: Wohnlage

Beitragvon Kalliope » 21. Juni 2018, 12:40

Wenn ich Musik einsetze, dann zur Gegenwehr, nicht als Antidot.
Wenn mir dann die Dauerschleife Jethro Tull völlig auf die Nüsse geht, kontere ich mit Ruts ("Jah War" in Dauerschleife :P), Led Zeppelin (wobei die viel zu harmonisch sind und das "Perlen vor die Säue), Doors, Cure o.ä.
Wobei das dann ja nur Gegenaggro ist und der Hinweis: "ich kann auch laut und sogar lauter". Das tut mir dann für die anderen Nachbarn leid (die aber wiederum um mein Leid wissen und das Gebrüll der Alkis bis in die anderen Stockwerke und Aufgänge hören, was ich direkt "nebenan" habe).
Nein, wenn ich Musik höre, dann HÖRE ich Musik, dann richtet sich meine ganze Aufmerksamkeit darauf und auf nichts anderes. Ist NIEMALS Untermalung (grässlich, auch sowas Nerviges).
Und das Mittel setze ich bestenfalls ein, wenn ich keine Fluchtmöglichkeit habe akut oder ansonsten mit der Axt durch die Wand ginge. (Anzeige und Polizei hatten wir schon inkl. Anlage wegnehmen, also denen, nicht mir :D, wirkt aber immer nur temporär. Na wenigstens sind die keine großen Fußballfans, auch so ein Thema *tröööt*)
Um mir zu helfen, nutzt der EInsatz nur geringfügig, weil ich die angestauten Aggressionen dann kanalisiert habe, aber eben leider auf dem Auge um Auge-Level, was keine echte Lösung. Zumal diese ja irgendwie leicht masochistisch ist, weil ich selbst Musik, die ich mag, nicht so laut hören mag, dass es mir wehtut (und drunter tuts nicht die erwünschte Wirkung nebenan).

Reviermarkierung (@Themis): achte mal drauf, wie sich "Fremde" (also auch Deutsche im Ausland/Urlaub und andersherum) sich benehmen in z.B. U-Bahn, auf der Straße oder im Hotel/Restaurant verhalten. Meistens: überlaut. Natürlich hat das auch etwas mit der "Sicherheit in Gruppe und Zugehörigkeit demonstrieren" zu tun, aber in gewisser Weise ist das auch "Raum markieren" im Sinne von "hier sind wir".

Weiß nicht, wie und ob man es sich antrainieren kann, Aufmerksamkeit ab- und auf die einem wichtigen Dinge hinzulenken. Normalerweise klappt es ja recht gut, Störgeräusche bis zu einem gewissen Grad auszublenden, wenn die Aufmerksamkeit hinreichend absorbiert wird von etwas "Interessanterem".

Huch, hier geht gerade Weltuntergang los. Mal gucken, ob man mal wieder einen Tornado fotografieren kann - ein toller Vorteil von Dachgeschoss! Himmel gucken, Wolken gucken...

Kleines P.S., weil ich die Scheibe (Ruts, Grin and Bear it) gerade anlässlich des Threads mal wieder durchhöre: eignet sich insgesamt bestens für das Vorhaben "ich kann noch lauter" ;D. "Savage Circle", "Babylon's Burning", "Criminal Mind", schon schnell und sehr punkig, "Human Punk" selbstredend *lach*. Kleiner Musiktip für die, die die Aggros mal rauslassen wollen oder müssen.... (normalerweise besser über Kopfhörer zu hören)
"In Wirklichkeit ist der andere Mensch Dein empfindlichstes Selbst in einem anderen Körper" Khalil Gibran
"Das Ideal einer vollkommenen Gesundheit ist bloß wissenschaftlich interessant. Krankheit gehört zur Individualisierung." Novalis


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