Darm-Hirn-Achse

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Darm-Hirn-Achse

Beitragvon Themis » 8. Februar 2018, 08:28

Folgenden Artikel fand ich sehr interessant. Es gibt auch einen Absatz über den Bezug zwischen Darmflora und Autismus.
Offen bleibt die Frage, ob nun die Henne oder das Ei zuerst war ... Schön immerhin, dass daran geforscht wird.

Wieder stelle ich mir die Frage, ob ich - geboren im Jahr 2074 mit allen medizinischen Möglichkeiten und genauer Kenntnis der Wissenschaft über sämtliche Körper-Geist-Zusammenhänge - wollen würde, dass meine psychische Struktur oder Störung einfach wegbehandelt werden kann. Z. B. als Autistin (was ich ja nicht bin, aber erkenne mich in sehr vielem doch wieder, allein in diesem Artikel das mit dem "häufiger Waschen", aber auch bei Temple Grandins squeeze machine kann ich mir sehr gut die beruhigende Wirkung vorstellen) eine wie auch immer geartete Darmbehandlung machen und weg sind die autistischen Merkmale? :rätseln:
Spektrum: Eine psychische Störung beginnt im Darm

Dazu eingefallen ist mir noch dieses in der Berufsschule mehrfach empfohlene Buch, das sich wohl u. a. auch mit dieser Thematik befasst. Ich habe es aber noch nicht gelesen.
Giulia Enders, Darm mit Charme


Ergänzung:
Habe jetzt gesehen, dass das Thema Darm/Gehirn/Neurotransmitter und deren Interaktionen hier im Forum - unter anderem Aspekt - auch schon mal aufgegriffen und sehr lesenswerte Artikel dazu verlinkt wurden. Das war dieser Thread:
SPS vererbt oder eine Reaktion auf die Umwelt
Everything is nothing, and nothing is everything. (Quelle strittig) :alien:

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Re: Darm-Hirn-Achse

Beitragvon Indigocat » 8. Februar 2018, 11:40

Themis hat geschrieben: dieses in der Berufsschule mehrfach empfohlene Buch, das sich wohl u. a. auch mit dieser Thematik befasst. Ich habe es aber noch nicht gelesen.
Giulia Enders, Darm mit Charme
Wie sich das auf die Psyche auswirkt, kann ich noch nicht sagen, aber ich habe das Buch "Darm krank, alles krank" gelesen und auch bereits 2-mal eine Darmsanierung durchgeführt. Meine multiplen Allergien sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind dadurch deutlich besser geworden, wobei ich auch die Ernährung radikal umgestellt habe. Die Gelenkschmerzen sind durch die regelmäßige Substitution von Vitamin D3+K2+Mg weggegangen.

Wir hatten eine sehr Antibiotika-verschreibewütige Kinderärztin, als meine Kinder klein waren. Ich war noch jung und unerfahren und habe meine Kinder bei jeden Huster auf ihr Anraten mit Antibiotika vollgestopft, mit der Folge, dass wir gar nicht mehr gesund geworden sind, sondern einen Infekt nach den anderem hatten. Irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich alles einfach weggelassen habe, egal was passiert. Und siehe da, von diesem Augenblick waren wir kaum noch krank (hatte mich auch immer gleich mit angesteckt). Die Kinderärztin konnte mich ab diesem Zeitpunkt aber nicht mehr wirklich leiden.
Willst du normal sein oder glücklich? (Robert Betz)


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