Rückzug - welche Auslöser?

Die Gegenüberstellung der schützenden Distanz und dem Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen.
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Re: Rückzug - welche Auslöser?

Beitragvon Synonym » 21. März 2012, 16:26

Knallschnute hat geschrieben:du erwähnst in deinem Beitrag häufig, dass du keine Freunde hast. Aber wenn ich so lese, wie du über Beziehungen schreibst, was du darüber zu berichten hast, zeigt, mir, dass du durchaus einige Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konntest, oder nicht?


Im vergangenen Posting erwähnte ich dies, da du eben von Freunden sprachst- ich kann ja schlecht auf einen Vorschlag von dir eingehen, wenn ich die nötigen "Zutaten" nicht dahabe ;).
Ich habe gelegentlich mehr oder weniger lange, intensive Kontakte, die man als Freundschaft deklarieren könnte oder eben auch nicht. Jetzt gerade und einen großen Anteil meiner gesamten Lebenszeit über aber nicht.
Dazu muss man wissen, dass meine Definiton von Freundschaft eine relativ enge ist, "gelegentlich zusammen einen Kaffee trinken gehen" zählt bei mir als Bekanntschaft, bei vielen aber schon als Freundschaft.

Dabei stellt sich für mich die Frage, wie definierst du "Freund" bzw. was würde einen Freund von einem netten, dir wohlgesonnenen Menschen unterscheiden? (Denn von der Sorte scheinst du auf jeden Fall welche (gehabt) zu haben!)


Ich werde es ganz einfach definieren- Freundschaft ist für mich beiderseitig; der eine ist ein dauerhafter, regelmäßiger, aktiv aufgesuchter Bestandteil des Lebens, Denkens und Fühlens des anderen. Es findet mehr oder weniger regelmäßig ein Austausch statt, der über bloße Oberflächlichkeiten oder rein Sachbezogenes hinausgeht.
Das dauerhafte, regelmäßige ist in der Freundschaftsdefinition der meisten Menschen nicht enthalten, bei mir basiert es auf meinem Bezugsverlust- ich kann einen Bezug nicht über längere Pausen hinweg halten, ich fange immer wieder bei "0" an, zwangsläufig, was sowas sehr erschwert.

Von Bekannten bzw. netten, mir wohlgesonnenen Menschen unterscheidet sich der von mir definierte Freund dadurch, dass er eher nicht oder nur selten aktiv aufgesucht wird- der Kontakt ergibt sich einfach automatisch, z.B. durch arbeiten in der selben Firma. Der eine ist kein bedeutender oder nur ein sehr unregelmäßiger Bestandteil des Lebens, Denkens und Fühlens des anderen UND es muss nicht zwangsläufig reziprok sein. Der Austausch kann sich auf Smalltalk oder rein Sachbezogenes beschränken, jedoch auch daraus ausbrechen (sonst wäre ja kein Übergang vom einen ins andere möglich).

Ich selbst z.B. erscheine im Internet eher sozial (engagiert), kommunikativ und bin es im realen Leben eher nicht. D.h. ich igel mich förmlich in meiner Behausung und innerhalb der Familie ein. Über Smalltalk darüber hinaus geht fast gar nichts, außer derzeit hin und wieder mit den Eltern meines Mannes. Da redet man doch etwas mehr, als über das Wetter - gezwungener Maßen.


Ja, so erscheinst du wirklich. Online, also schriftlich, mag das auch einfacher zu realisieren sein, bei mir selbst sieht es ja nicht viel anders aus, auch wenn ich momentan stärker im RL stehe als dass ich virtuell aktiv wäre.

Sehr interessant, geht mir auch so. Wenn ich in der von Menschen überfüllten Stadt unterwegs bin, zieht es mich noch mehr in mich zurück. Es ist dann fast so, als würde ich nur schielend oder zumindest verschwommen das um mich herum geschehene wahrnehmen können. Außerdem bekomme ich auf Feiern, in Menschenmengen, etc. bei all zu langem Aufenthalt regelrechten Kopfdruck. Mir ist einfach alles zu viel, ich bin enorm angespannt und will nur noch fort...


Bei mir ist es paradoxerweise so, dass ich in Menschenmengen gar kein Problem habe. Mit denen habe ich ja nichts bestimmtes zu tun, ich muss mit ihnen nicht sonderlich interagieren, ich kann in Ruhe dem nachgehen, weshalb ich hier bin. Aber "kleine, gemütliche Sit-Ins", nette Firmenfeiern und derlei können für mich die Hölle sein, da mir dann eben bewusst (gemacht) wird, wie es eigentlich laufen sollte und wie ich es eben nicht erbringen kann.


Von welcher Arbeitshypothese gehst du in deinem Fall aus?


Die ist komplex, vermutlich könnte sie ein Buch füllen, daher wird es etwas schwierig, sie mal eben so in einen Satz zu fassen ;).

Was heißt, es ist in deiner Beziehung genauso theoretisch? Wird da nur gesprochen und sonst nichts - hab ich das so richtig verstanden?


Nein, natürlich wird nicht nur gesprochen. Da ich aber nonverbal Sympathie eben kaum bis gar nicht wahrnehmen kann, wird genau diese dann eben doch verbal übertragen. Das ist soweit ja auch nichts unnormales, mal "Ich liebe dich" zu sagen ;).

wirft in mir die Frage auf: Wenn du deiner Intuition bei positiven Sympathiebekundungen deines Gegenübers (z.B.) nicht wirklich "glauben" kannst und für dich nicht erfassbar/wahrnehmbar ist, wie willst du feststellen, was wahrhaftig dem Gefühl entspricht oder evtl. nur projiziert wurde?


Exakt ;). Wie will ich es feststellen? Das ist es eben, ich kann es schlicht und ergreifend nicht feststellen, es sei denn, ich frage den Betreffenden einfach ganz offen und direkt. Natürlich ist das eine etwas "krasse" Variante. Meist offenbare ich mich selbst verbal und schaue, wie die Reaktion aussieht, die dann oft recht klar ist.
Zuletzt geändert von Admin am 21. März 2012, 18:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat wurde dem Verfasser zugeordnet ;)

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Re: Rückzug - welche Auslöser?

Beitragvon knallschnute » 21. März 2012, 19:47

Synonym hat geschrieben:Dazu muss man wissen, dass meine Definiton von Freundschaft eine relativ enge ist, "gelegentlich zusammen einen Kaffee trinken gehen" zählt bei mir als Bekanntschaft, bei vielen aber schon als Freundschaft.

Das ist wohl wahr. Ich muss sagen, da im Internet die Anonymität oftmals zulässt, dass Menschen sich einem schriftlich mehr öffnen, komme ich da hin und wieder in Versuchung mir unter einem regen Schreibkontakt gleich eine Freundschaft einzubilden. (Ist auch nicht ohne... sofern von anderer Seite völlig neutral betrachtet.)
Ich werde es ganz einfach definieren- Freundschaft ist für mich beiderseitig; der eine ist ein dauerhafter, regelmäßiger, aktiv aufgesuchter Bestandteil des Lebens, Denkens und Fühlens des anderen.[...] Das dauerhafte, regelmäßige ist in der Freundschaftsdefinition der meisten Menschen nicht enthalten, bei mir basiert es auf meinem Bezugsverlust- ich kann einen Bezug nicht über längere Pausen hinweg halten, ich fange immer wieder bei "0" an, zwangsläufig, was sowas sehr erschwert.

Das ist ein echtes Dilemma, wirklich schade - obgleich du ja eigentlich nicht wirklich den Wunsch nach einer Freundschaft verspürst, oder?
[Menschenmengen gar kein Problem...]
Naja, Menschenmengen sind insofern für mich lästig, da sie von mir höchste Konzentration erfordern - Ausweichmanöver, den Zigarettengestank aushalten oder davor flüchten, Lärm, jede menge Gesichter, die ich nicht alle anschauen möchte (weil ich ewig diverse Bilder im Kopf festhalte), und dann wäre da noch das Gefühl der Enge oder Begrenztheit in der Masse. Es kommt somit in mir ein regelrechter Drang auf, in die entgegen gesetzte Richtung der Menschenmasse zu laufen oder mir eine ruhigere Gasse zu suchen, um die Menge zu umgehen. Auch laufe ich recht schnell, z.B. in der Stadt, wie auf der Flucht. Ich kann nicht gemütlich durch die Stadt laufen - ein Bummeln ist für mich eine regelrechte Tortour. Naja... (anderes Thema - kann man ja mal einen Thread eröffnen, nach Bedarf.)

Die ist komplex, vermutlich könnte sie ein Buch füllen, daher wird es etwas schwierig, sie mal eben so in einen Satz zu fassen ;).

Wenn du irgendwann einmal nicht schlafen kannst, weißt du jetzt, was du dann tun kannst - hier im Forum findet sich sicher ein schönes Eckchen für deine Arbeitshypothese. ;)

Was heißt, es ist in deiner Beziehung genauso theoretisch? Wird da nur gesprochen und sonst nichts - hab ich das so richtig verstanden?


Da stellt sich mir eine Frage, weil du die nonverbale Sympathie eines Gegenübers nicht wahrnehmen kannst... Signalisierst du selbst nonverbale Sympathie - wurde dir dies schonmal bestätigt, in irgend einer Weise?

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Re: Rückzug - welche Auslöser?

Beitragvon Synonym » 21. März 2012, 21:56

@knallschnute

knallschnute hat geschrieben:Das ist wohl wahr. Ich muss sagen, da im Internet die Anonymität oftmals zulässt, dass Menschen sich einem schriftlich mehr öffnen, komme ich da hin und wieder in Versuchung mir unter einem regen Schreibkontakt gleich eine Freundschaft einzubilden. (Ist auch nicht ohne... sofern von anderer Seite völlig neutral betrachtet.)


Ich halte es online eher andersherum- es hat durchaus Onlinefreundschaften gegeben in der Vergangenheit, die auch als solche nach meiner Definition durchgehen würden. Aber bis ein solcher Kontakt in diese Kategorie fallen könnte, vergehen schon 1-2-3 Jahre.

knallschnute hat geschrieben:Das ist ein echtes Dilemma, wirklich schade - obgleich du ja eigentlich nicht wirklich den Wunsch nach einer Freundschaft verspürst, oder?


Eigentlich vermisse ich nichts, was ich nicht anders haben könnte, nein.

knallschnute hat geschrieben:Naja, Menschenmengen sind insofern für mich lästig, da sie von mir höchste Konzentration erfordern - Ausweichmanöver, den Zigarettengestank aushalten oder davor flüchten, Lärm, jede menge Gesichter, die ich nicht alle anschauen möchte (weil ich ewig diverse Bilder im Kopf festhalte), und dann wäre da noch das Gefühl der Enge oder Begrenztheit in der Masse. Es kommt somit in mir ein regelrechter Drang auf, in die entgegen gesetzte Richtung der Menschenmasse zu laufen oder mir eine ruhigere Gasse zu suchen, um die Menge zu umgehen. Auch laufe ich recht schnell, z.B. in der Stadt, wie auf der Flucht. Ich kann nicht gemütlich durch die Stadt laufen - ein Bummeln ist für mich eine regelrechte Tortour. Naja... (anderes Thema - kann man ja mal einen Thread eröffnen, nach Bedarf.)


OK, in Ruhe durch die Stadt laufen tue ich auch nicht, das liegt aber daran, dass ich generell nicht "bummle", ich habe allermeist irgendetwas im Kopf, dass ich haben will, das suche ich gezielt, danach gehe ich wieder. Toll finde ich es in Menschenmengen nun auch nicht, aber die allermeisten Leute innerhalb einer Menge weichen mir automatisch aus, und nein, ich schaue nicht, als ob ich sie fressen will :P.


knallschnute hat geschrieben:Da stellt sich mir eine Frage, weil du die nonverbale Sympathie eines Gegenübers nicht wahrnehmen kannst... Signalisierst du selbst nonverbale Sympathie - wurde dir dies schonmal bestätigt, in irgend einer Weise?


Das ist eine gute Frage... Es gibt sehr wenige Menschen, die meine unbewusste Mimik und Gestik vollkommen klar und normal finden, und sie auch korrekt deuten können. Will meinen- ich habe durchaus eine.
Die allermeisten Menschen, sicher 99%, nehmen aber mehr oder weniger "nichts" wahr, eben Distanz, Kühle, Neutralität, wenn ich nichts bewusst einsetze. Also bezogen auf exakt die selbe Situation, in der wir alle zusammen waren, sonst wäre es ja nicht vergleichbar.
Ich kann dir beim besten Willen nicht sagen, woher dieser enorme Unterschied kommt, aber immer, wenn ich mal auf jemanden der restlichen 1% treffe, bin ich aufs Neue erstaunt.
Zuletzt geändert von Synonym am 21. März 2012, 22:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Rückzug - welche Auslöser?

Beitragvon icebaby » 21. März 2012, 22:01

... nur ganz kurz... finde keine worte wie toll ihr da gerade schreibt, und wie unglaublich viel mir da wieder klar wird!!! danke euch sehr!

das muss auch noch sein ! :herzen: :)
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Re: Rückzug - welche Auslöser?

Beitragvon knallschnute » 21. März 2012, 22:52

Hallo Synonym,

Synonym hat geschrieben:Aber bis ein solcher Kontakt in diese Kategorie fallen könnte, vergehen schon 1-2-3 Jahre.
treten da ebenso Rückzugsphasen von deiner Seite ausgehend auf, sodass ein Jahr ohne viel Schreiben schnell vorüber zieht? ;)
Immerhin gibt es Menschen die es dennoch deuten können. Wahrscheinlich haben diese ein sehr feines Gespür, bzw. sind darauf quasi sensibilisierter als andere. Das wird evtl. der Unterschied sein, von dem du da sprichst. (Ist jedoch keine wissenschaftlich fundierte Aussage...)

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Re: Rückzug - welche Auslöser?

Beitragvon Synonym » 21. März 2012, 23:07

knallschnute hat geschrieben:treten da ebenso Rückzugsphasen von deiner Seite ausgehend auf, sodass ein Jahr ohne viel Schreiben schnell vorüber zieht? ;)


Das geht insofern nicht, als dass ich dann den Bezug verlieren würde und es niemals über eine lose Bekanntschaft hinausgehen würde. Nein, es muss schon beinahe täglicher Kontakt vorhanden sein, sonst funktioniert es weder virtuell noch real.

knallschnute hat geschrieben:Immerhin gibt es Menschen die es dennoch deuten können. Wahrscheinlich haben diese ein sehr feines Gespür, bzw. sind darauf quasi sensibilisierter als andere. Das wird evtl. der Unterschied sein, von dem du da sprichst. (Ist jedoch keine wissenschaftlich fundierte Aussage...)


Ich denke eher, dass sie mir in größerem Umfang ähnlich sind und es deshalb klappt. Mir ist z.B. aufgefallen, dass alle bisherigen so ihre autistischen Züge hatten. Auch ihre schizoiden, aber nun, die sind ja nicht immer so leicht voneinander unterscheidbar. Durch extreme Sensibilität oder generell tolles Einfühlungsvermögen zeichneten sie sich nicht grundsätzlich aus.

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Re: Rückzug - welche Auslöser?

Beitragvon knallschnute » 23. März 2012, 12:39

@ Synonym,

finde ich gut, dass du dann wenigstens schriftlich den Kontakt hältst und nicht den Bezug verlieren möchtest. Hätte ich jetzt nicht erwartet, da du doch so viel in deiner Freizeit ausgebucht bist, wie du schreibst...
Ich denke eher, dass sie mir in größerem Umfang ähnlich sind und es deshalb klappt. Mir ist z.B. aufgefallen, dass alle bisherigen so ihre autistischen Züge hatten. Auch ihre schizoiden, aber nun, die sind ja nicht immer so leicht voneinander unterscheidbar. Durch extreme Sensibilität oder generell tolles Einfühlungsvermögen zeichneten sie sich nicht grundsätzlich aus.
Was, wenn einem hauptsächlich das ins Augenmerk rückt, bzw. auffällt, was man an sich selbst beobachten kann und sozusagen zu eigen hat? Vielleicht weisen sie überdies noch andere Merkmale auf, aber für diese bist du einfach nicht so empfänglich. Ich sehe in den Menschen gleichfalls häufig Dinge, die ich an mir selbst erkennen kann, zumindest wenn ich sie sehen will, dann nehme ich sie auch wahr. Wieviel entspricht also der Realität und was nur meiner Einbildung?

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Re: Rückzug - welche Auslöser?

Beitragvon Synonym » 25. März 2012, 12:26

knallschnute hat geschrieben:finde ich gut, dass du dann wenigstens schriftlich den Kontakt hältst und nicht den Bezug verlieren möchtest. Hätte ich jetzt nicht erwartet, da du doch so viel in deiner Freizeit ausgebucht bist, wie du schreibst...


Mit wem? Momentan halte ich keinen regelmäßigen schriftlichen Kontakt, die Zeit gibt es nicht her. Das war aber ja nun nicht immer so, die große zeitliche Auslastung beschränkt sich auf die vergangenen 2-3 Jahre. Einen täglichen, ausführlichen, schriftlichen Austausch könnte ich momentan nicht realisieren, nein. So einmal alle 1-2 Wochen geht, doch der eine Mailkontakt, der theoretisch vielleicht irgendwie noch besteht (ich weiss es ehrlichgesagt nicht, habe lange nichts gehört), beschränkt sich mittlerweile auf einmal alle 3 Monate oder so. Kann wohl als eingeschlafen gelten.

knallschnute hat geschrieben:Was, wenn einem hauptsächlich das ins Augenmerk rückt, bzw. auffällt, was man an sich selbst beobachten kann und sozusagen zu eigen hat? Vielleicht weisen sie überdies noch andere Merkmale auf, aber für diese bist du einfach nicht so empfänglich.


Ja selbstverständlich, man kennt niemanden jemals wirklich, sonst könnten sie einen ja nicht nach Jahren noch (positiv oder negativ) überrraschen.

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Re: Rückzug - welche Auslöser?

Beitragvon knallschnute » 25. März 2012, 12:54

Synonym hat geschrieben:Mit wem?

Na, ich meinte dies eher so allgemein, dass du, wenn du einen Mailkontakt (und mehr Zeit hast) auch für diesen Bereit bist dich zu engagieren. Bei mir ist es ähnlich, entweder ich mache eine Sache richtig oder ich lass es bleiben.
So einmal alle 1-2 Wochen geht, doch der eine Mailkontakt, der theoretisch vielleicht irgendwie noch besteht (ich weiss es ehrlichgesagt nicht, habe lange nichts gehört), beschränkt sich mittlerweile auf einmal alle 3 Monate oder so. Kann wohl als eingeschlafen gelten.

Ja, würde ich auch so sehen und wäre für mich schon abgehakt, sofern kein gravierender Grund dahinter steckt und auch der Inhalt der Mails nichts mehr her gibt...

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