Teamfähigkeit

Die Gegenüberstellung der schützenden Distanz und dem Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen.
benutzername123
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Teamfähigkeit

Beitragvon benutzername123 » 6. Juni 2013, 03:27

Hallo zusammen,

man ließt immer wieder, SPler hätten Probleme mit Teamwork.
Also für meinen Teil kann ich das definitiv ausschließen, da ich Teamwork nicht als sozialen Humbug sehe, sondern
als sachliches Bearbeiten einer Aufgabe, die man alleine nicht lösen könnte.
Nervig ist es nur wenn die lieben, ach so sozial kompetenten Mitmenschen die soziale Zurückhaltung, die sie sonst von einem gewohnt sind, direkt mit mangelnder Teamfähigkeit verbinden und einen gewissermaßen zurückstellen, also bei der Aufgabenteilung außen vor lassen und auch noch so positiv formulierte Vorschläge gleich als Kritik wahrnehmen. Es ist für die meisten einfach nicht ersichtlich, warum sich jemand der an sozialem Beieinander, Feiern etc. kein Interesse hat, konstruktiv für die Gruppe einsetzen will.
Das gilt für die Schule natürlich insbesondere, da man die Mitschüler zuerst sozial kennenlernt, bevor man mit ihnen arbeitet. Auf der Uni ist das viel SP-freundlicher kann man sagen:
Man kennt die Leute mit denen man arbeiten soll meist nur vom sehen, und Sympathiepunkte sammelt man dann fast ausschließlich durch aktives Mitarbeiten, da der Schwierigkeitsgrad der Aufgabe meist sehr hoch liegt und für alle viel davon abhängt ob die Aufgabe in der Zeitvorgabe gelößt wird.
In der Schule sind demgegenüber die Gruppenarbeiten meist recht sinnfreie Plakatgestaltung etc. also eher nervige Arbeiten, die zwar aufwändig sind aber nicht weiter anspruchsvoll.

Gewissermaßen kann man Analogien ziehen zu anderen Alltagsdingen wie Einkaufen:
Es ist zwar etwas soziales weil es sprachliche Interaktion erfordert, aber eben auf einer rein funktionalen Ebene, von elementaren Dingen, wie Freundlichkeit im Tonfall usw. abgesehen. Ansonsten kriegt man sein Essen,
die Verkäuferin/der Verkäufer kriegt sein Gehalt. Ich denke jedem ist klar, dass er auf die Unterstützung seiner Mitmenschen existenziell angewiesen ist und dass das niemand ganz ohne Gegenleistung tun will, bzw. wenn auffällt, dass der Gegenüber nicht bereit ist seinen Beitrag an der Aufgabe zu leisten.

Ich persönlich bin froh, dass ich die FURCHTBARE Schulzeit durchgestanden und halbwegs erfolgreich hinter mich gebracht habe, ein Studium sowie Nebenjob gefunden habe, wo man kein Probleme bekommt wenn man sich "nur" fachlich einbringt und mit seinen Mitmenschen in einer Beziehung steht, die für alle Sinnvoll ist und in der jeder jedem nützt.

Wie seht ihr das, wo zieht ihr die Trennlinie zwischen "Handelsbeziehungen" und Gesellschaftlich-Sozialem?
Oder wichtiger: Wie gut trennen eure Mitmenschen diese beiden Dinge? Welche Einbußen musstet oder müsst ihr
hinnehmen weil eure Mitmenschen überhaupt gar keinen Unterschied sehen?

Freue mich auf viele Antworten ;)

LG Pascal

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knallschnute
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Re: Teamfähigkeit

Beitragvon knallschnute » 6. Juni 2013, 11:31

Hallo,

Teamfähigkeit besitze ich auch, ebenso bin ich recht offen.
Im persönlichen Bereich schotte ich mich eher ab, weil Beziehungen anstrengend sind und die Menschen, die mich täglich begleiten mich genügend beschäftigen, sodass mein Interesse an neuen Kontakten stark nachgelassen hat.

Im Beruf oder in Handelsbeziehungen (wie du sie nennst) lege ich Wert auf Aufmerksamkeit, einen höflichen Umgang und eine gewisse Distanz.
Da ich selber im sozialen Bereich tätig bin ist das nicht immer leicht. Mir graut es schon davor bald wieder arbeiten zu gehen und mich mit vielen (zunächst fremden) Menschen auseinander zu setzen. Ich weiß, dass ich das kann, aber ich gerade im Moment ziemlich schnell an meine Grenzen.
Deswegen bin ich (gerade zu Beginn) im Team sehr aufmerksam, zunächst etwas zurückhaltend und beobachtend, aber wenn mich wer interessiert und mir sympathisch ist, dann bin ich schon auch in der Lage ein wenig persönliche Dinge von mir Preis zu geben. (Wobei ich danach hin und wieder überlege, ob es okay war, was ich von mir erzählte oder es nicht sogar schon zuviel gewesen sein könnte.)

In Gesprächen mit Leuten die ich eigentlich lieber umgehen würde, oder wenn ich mit denen persönlich nicht so viel zu tun habe und eher auf Distanz bleibe, dann aber doch mal auf sie zu gehen muss, bin ich mitunter recht tollpatschig. Entweder verhaspel ich mich oder ich benehme mich sonstwie komisch - zumindest in meinen Augen, vielleicht sehen das diese Leute ja auch anders...

Wie gesagt, ich bin durchaus teamfähig und wenn es um eine Sache geht die ich gut und wichtig finde, dann engagiere ich mich sehr, aber ansonsten wird es schwer für mich, weil ich vor allem mir und anderen ungerne etwas vor mache und mir dann aber so nörgelnd und undankbar vor komme, wenn ich so direkt werde.

Nicht, dass mir das nicht liegen würde, nur, es raubt mir soviel Energie, wenn ich halt überall meine Antennen ausfahre und viel zu viel registriere, was andere evtl. gar nicht wahr nehmen bzw. sich daran nicht reiben würden.

Viele Grüße
Knallschnute
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.Bild

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Re: Teamfähigkeit

Beitragvon WWSCDneutrino » 7. Juni 2013, 16:32

@benutzername123:

Ich für meinen Teil kann Gruppenarbeit unter folgenden Bedingungen eigentlich ganz gut leisten:

-Die Menschen mit denen ich zusammen arbeite sind effizient und zielorientiert
-Sie verbinden Arbeit nicht mit sozialem und erzählen mir nicht von sonst was wie z.B. ihrem Hund.
-Sie sind nicht Stroh dumm

Leider gehe ich noch in die Schule, und wirklich: es ist schrecklich. Es gibt 3 Typen von Gruppen Arbeit bei uns (aus meiner Sicht):
1.Die Leute mögen mich nicht und sind total albern, undiszipliniert und ich darf ihre Arbeit zur hälfte machen weil sie es schlichtweg nicht für nötig empfinden und anscheinend gerne eine 3 (aus meiner Sicht sehr schlecht) bekommen.
2.Die Leute kennen sich gegenseitig nicht so super und sind beeinflussbar genug, für dass ich so tuen kann wie als würde ich mit ihnen zusammen Arbeiten. In Wahrheit teile ich sie ein, lass sie ihre Informationen sammeln, sage ihnen was sie nehmen sollen und was nicht, bestimme wie das Plakat auszusehen hat usw. ich bin dann der totale Kontrolfreak. Dann sehe ich die Menschen meist auch nicht mehr als solche, sondern als Dinge die etwas produktzieren das ich irgendwie vereinheitlichen und zusammen fügen muss.
3.Die Leute sind in etwa wie ich; sprich am Best- und schnellstmöglichen Ergebnis interessiert. dann teilen wir die Arbeit ein, und jeder macht es allein bis wir später schauen ob es einigermaßen zusammen passt.

Nummer 3 ist mir am liebsten.

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Re: Teamfähigkeit

Beitragvon Schattentanz » 7. Juni 2013, 17:19

@WWSCDneutrino:
Nr. 3 mag ich auch am liebsten [;)]. In meinem Studium ist Gruppenarbeit aber absolut nicht erforderlich, da man alle Leistungsnachweise in Einzelarbeit erbringen muss. Ist mir sehr recht so. Allgemein denke ich schon, dass ich Teamfähig bin - voraussgesetzt den anderen geht es auch vorrangig um das Thema und sie sind halbwegs motiviert dabei. Und wie du schon sagst, das Leistungsniveau sollte in etwa gleich sein. Letzteres hängt aber auch sehr davon ab, wie wichtig mir persönlich die Aufgabe und ein gutes Ergebnis sind.
Wer nie vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke.

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Re: Teamfähigkeit

Beitragvon Nordstern » 12. September 2013, 11:53

Hallo,

ich bin immer ein Einzelgänger gewesen und ich würde mich nicht als teamfähig bezeichnen. Das ist in meinem Beruf auch nicht erforderlich :). Die Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten sind klar geregelt; in Grenzbereichen erfolgt eine kurze Abstimmung.

In meiner Schulzeit gab es zu meinem Glück nur den klassischen Frontunterricht. Fachhochschule/Uni habe ich nicht besucht. In der Berufsschule und den späteren Weiterbildungen habe ich den Kontakt zu den anderen gemieden; er war aber auch nicht notwendig.

@ benutzername123
"Handelsbeziehungen" ist eine tolle Bezeichnung.

Wir alle sind Mitglieder der Gesellschaft und müssen im Rahmen von Handelsbeziehungen interagieren, wenn auch auf niedrigem Level. Anstrengend wird es bei mir schon, wenn die Verkäufer den normalen freundlichen und aufmerksamen Umgang verlassen und es deutlich übertreiben. Man denkt dann, die kommen gerade von einer Verkaufsschulung (vor allem, weil alle Verkäufer im Geschäft das gleich sagen).
Beispiel: In meiner Stadt gibt es eine Bäckereikette, bei der ich manchmal notgedrungen einkaufe. Die Verkäufer enden immer mit dem Satz: "Darf es noch etwas Leckeres sein?". Ich bin dann innerlich immer geneigt, darauf zu antworten: "Wenn Sie etwas Leckeres hätten, würde ich es vielleicht auch nehmen." :lachen:

Wenn sich die alltäglichen Handelsbeziehungen vertiefen (z.B. im Rahmen beruflicher Dauer-Geschäftsbeziehungen) lässt es sich nicht vermeiden, die rein funktionale Ebene zu verlassen und mehr Nähe zu dulden. Grundsätzlich finde ich das auch o.k. Aber es fällt mir trotzdem schwer; insbesondere, wenn diese Annäherungen örtlich nicht mehr in dem mir vertrauten Büroumfeld stattfinden, sondern bei Geschäftsessen oder anderen Veranstaltungen. Diese Trennlinie sehen meine Mitmenschen nicht; ich glaube, sie können sich nicht vorstellen, dass es zu einer Belastung für mich werden kann.
Letztendlich bin ich ständig auf der Suche nach dem goldenen Mittelweg, was nicht immer leicht fällt.

Viele Grüße
Nordstern.
[align=left]Die Tatsache ist ein kleiner kompakter Glaube.[/align] (Les Murray)

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Re: Teamfähigkeit

Beitragvon Maikäfer » 4. Januar 2014, 18:50

Hatte mal ein Vorstellungsgespräch. Dann wurde ich gefragt: „Möchten sie unser freundliches Team unterstützten“? Könnte nichts machen, habe schlagartig ein Gesicht gerissen wie siebzig Tage Regenwetter.
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Die Weisheit jagt mich, aber ich bin schneller
Mit einer Gruppe die sich selbst beschäftigen kann - komme ich zurecht!

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Re: Teamfähigkeit

Beitragvon Nachtgängerin » 5. Januar 2014, 04:23

Ich bin teamfähig, solange ich das Team leite oder aber die Aufgabenverteilung absolut sachlich erfolgt. Ich arbeite ja inzwischen selbständig, mit meinem Mann zusammen, und das funktioniert nur, weil wir komplett verschiedene Aufgabenbereiche haben, die sich aber gut ergänzen. Meine Angestellten behandle ich glaube ich sehr gut, ich smalltalke mit denen (ob ich nun mit denen smalltalke oder mit Kunden oder sonstwem interessiert mich nicht, funktioniert doch alles gleich), und gut ist, dadurch fühlen sie sich artgerecht behandelt, und alles funktioniert soweit ganz gut.

Jemanden, der sich schizoid verhält - also einen Schizoiden ohne Schauspieltalent -, würde ich nicht im Team dulden. Dazu haben wir zuviel Kundenkontakt.


Grüße.
Und dann wird die Dunkelheit zur Pforte.

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Re: Teamfähigkeit

Beitragvon Distanzierte » 6. Januar 2014, 13:55

Ich kann auch nur im Team arbeiten, solange alles auf sachlicher und nüchterner Ebene stattfindet. Leider findet früher oder später immer Smalltalk unter den Gruppenmitgliedern statt. Sie fangen an, sich besser kennenzulernen, über Privates zu unterhalten, Witze zu machen. Die Arbeit wird dann eher zur Nebensächlichkeit. Ich komme damit nicht klar. :verstimmt:

Das einzige Mal, wo mir Gruppenarbeit mal leicht fiel, war in der Schule in einem Fach, wo ich ziemlich gut war. Bei einer Gruppenarbeit war ich dann wenigstens diejenige, die am meisten wusste und den anderen helfen konnte und von den anderen auch immer gefragt wurde, ob irgendwas so richtig ist. Da hatte ich dann wenigstens Anlass, was zu sagen und mitzureden. Aber wenn alle auf dem gleichen Niveau sind und ich nicht das Gefühl habe, etwas Wichtiges beitragen zu können, was sonst niemand weiß, strebt mein Bedürfnis mitzureden gegen 0. Besonders schlimm ist es für mich, wenn die anderen das Gefühl bekommen, dass ich mich aus Faulheit von allem heraushalte.

Ich habe auch Angst, was zu sagen, weil ich weiß, wie nüchtern und ernst ich rede, und ich will nicht als Spielverderber oder Streber dastehen. Einmal haben wir in einer Referatgruppe gesagt, jeder soll kurz sagen, was in seinem Teil vorkommt. Als ich dran war, habe ich das direkt ziemlich sachlich rübergebracht, sodass ein Mädchen in der Gruppe zu mir meinte, ich würde wie bei einem Referat reden. Ich will diese Ernsthaftigkeit und, dass ich nicht locker/lustig/kommunikativ sein kann, eigentlich um jeden Preis verstecken. :verstimmt:

Die schlimmste Gruppenarbeit war mal, als ich mich mehrfach mit welchen bei einer zuhause treffen musste. Die Treffen gingen immer stundenlang und die anderen haben viel gelacht und viel Privates erzählt, z. B. welche Vorlieben ihr Freund beim Essen oder Schlafen hat. :erschrocken: Mich hat das irgendwie gar nicht interessiert und ich hatte nicht im Geringsten das Bedürfnis, irgendwas beizutragen. Ich kann leider auch schwer verstecken, wenn mich etwas überhaupt nicht interessiert, mir entgleist dann auch irgendwie das Gesicht. Es gibt sicher viele, die trotz Desinteresse dann immer noch interessiert gucken und lächeln können, ich leider so gut wie gar nicht.

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Re: Teamfähigkeit

Beitragvon BlickwinkelFraktal » 6. Januar 2014, 21:18

@ Distanzierte

Kommt mir alles sehr bekannt vor. Vor allem aus Ausbildungs- und Anstellungszeiten. Aber ich hab es meist geschafft, mir nichts anmerken zu lassen. Die Anspannung und Angst enttarnt zu werden blieb aber.
Eine andere Taktik: Ganz viel von sich erzählen... so bleibt die Situation unter "Kontrolle". Das hab ich mir irgendwann als allgemein-funktionierende Taktik für Kommunikationssituationen angewöhnt. Hat zwar hintenrum den Vorteil, dass man sich tatsächlich auch nachhaltig in Kommunikation übt... aber hinterher ist man völlig fertig von all der Schauspielerei. Mal abgesehen davon, dass man sich selbst damit übergeht und das ewige von-sich-erzählen (wie bei mir) irgendwann zum seelischen Exhibitionismus und zum peinlichen Selbstläufer wird. Also irgendwie ein Sch....-Tip. Naja.

Falls es der Job zulässt, kann man auch textlastige Musik laufen lassen und damit sich und die Anderen vom Smalltalk ablenken. Das hab ich im Werkstattalltag früher manchmal recht erfolgreich hingekriegt.

Wenn die Arbeit zur Nebensächlichkeit wird.... das sind schon recht beängstigende Momente mit hohem Enttarnungspotential. Und man kann ja auch nicht immer aufs Klo oder rauchen gehen.

Ich hab grad ein wenig Angst, dass ich zwar jetzt im Berufsleben einen sehr verträglichen Weg gehe, aber es mir dadurch auch an Übung fehlt und die SP-Seiten in unkontrolliertem Umfeld wieder umso mehr zuschlagen. Eigentlich gibt es nur sehr wenige Kollegen mit denen ich ohne dabei ständig Filme zu fahren arbeiten kann. Aber glücklicherweise ist das derzeit der Regelfall. Aber was, wenn ich mich daran gewöhne und irgendwann machen die was anderes? Hoffentlich wird es dann nicht umso schwerer... man kann ja nicht immer nur mit Freunden, die einen samt seinen Macken kennen und schätzen arbeiten. Obwohl... wieso eigentlich nicht?

Sobald jemand dazukommt, der mir nicht sehr vertraut ist wird es nämlich wieder anstrengend. Hab dann das Gefühl bei der Arbeit ein Vielfaches an Energie zu verbrauchen. Alles dauert länger und ich mach mehr Fehler... bin dauergestresst und hinterher wieder völlig ausgelaugt anstatt müde und zufrieden. Diese Sachen wirken sich auch auf meine Fähigkeit, mich zu konzentrieren und bei der Arbeit dazuzulernen aus. Hängs vielleicht mit der Ablenkung zusammen, weil man ja ständig mit dem Schauspiel, der Überforderung und seinen Masken beschäftigt ist.

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Re: Teamfähigkeit

Beitragvon unikum » 14. Februar 2014, 06:55

Ich bin überhaupt nicht teamfähig.

Einzige Möglichkeit wäre ein sauber abgesteckter Aufgabenbereich, bei dem jeder eine andere Aufgabe hat, die sich dann ergänzen.
Mit anderen das Gleiche machen wäre nicht das Richtige für mich.
Da würde mich schon enorm nerven, wenn andere die Arbeit nicht so machen wie ich, oder langsamer sind und ich deswegen mehr leisten muss um die anderen mitzuziehen. :x

Das war jetzt aufs berufliche bezogen, in der Schulzeit hatten wir keine Gruppenarbeiten.


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