Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Die Gegenüberstellung der schützenden Distanz und dem Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen.
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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon Kalliope » 10. Februar 2016, 16:50

Knallschnute hat geschrieben:Wie war es bei euch an Weihnachten? Habt ihr hier und da Feierlichkeiten aufgesucht oder wart ihr die Feiertage über allein? Und wie erging es euch dabei?


Schon lange allein und das gern und bewusst.
Ich hätt's gern mit einem Partner, aber auch nur mit dem.
Mehr als ein Mensch um mich rum ist mir zu viel.

An Weihnachten stört mich fast alles, da es sich keineswegs um "STILLE Nacht" handelt.
Also mache ich mir die selber.
2015 bin ich bei Vollmond durch kleine dunkle Villenstraßen gelaufen und habe Mond und Wolken geguckt und mich an Verstorbene erinnert. Nein, das ist nicht negativ. Es hat für mich auch nichts Negatives, wenn ich dann anderen in die Fenster oder auf die Veranden gucke und die Weihnachtsbäume sehe. So kann ich mir Illusionen erhalten, wohlwissend, dass sie welche sind. Dabei kommt für mich am meisten Mehrwert bei rum.

Ansonsten genieße ich, wenn ich das GENAU SO verbringen kann, wie mir gerade ist und ich mich keinerlei Sozialkonventionen anpassen muss.
Zuletzt geändert von Schattentanz am 15. Februar 2016, 04:04, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Zitate bitte mit [quote="User"] Text [/quote] oder per Zitieren-Button einfügen.
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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon knallschnute » 15. Februar 2016, 17:08

10. Feb 2016, 16:50 » Kalliope hat geschrieben:An Weihnachten stört mich fast alles, da es sich keineswegs um "STILLE Nacht" handelt.
Also mache ich mir die selber.
2015 bin ich bei Vollmond durch kleine dunkle Villenstraßen gelaufen und habe Mond und Wolken geguckt und mich an Verstorbene erinnert.

Vielleicht meinen die mit "Stille Nacht", dass man auf der Straße (dann endlich) mal keinen sieht und nichts hört, weil die Leute "fröhlich" beisamen hocken und keiner mehr unterwegs ist! Darum war deine Idee mit dem Abendspaziergang die allerbeste!
Sachen von außen betrachten oder sich vorstellen wie es wäre, dabei ganz bei sich sein können... Oh, das ist wirklich das Schönste. Ganz ungestört und in Harmonie, weil nichts passiert, was man gerade nicht packt. :begeistert:

Liebe Grüße
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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon Geextah » 20. Februar 2016, 08:26

15. Feb 2016, 17:08 » knallschnute hat geschrieben:
10. Feb 2016, 16:50 » Kalliope hat geschrieben:An Weihnachten stört mich fast alles, da es sich keineswegs um "STILLE Nacht" handelt.
Also mache ich mir die selber.
2015 bin ich bei Vollmond durch kleine dunkle Villenstraßen gelaufen und habe Mond und Wolken geguckt und mich an Verstorbene erinnert.

Vielleicht meinen die mit "Stille Nacht", dass man auf der Straße (dann endlich) mal keinen sieht und nichts hört, weil die Leute "fröhlich" beisamen hocken und keiner mehr unterwegs ist! Darum war deine Idee mit dem Abendspaziergang die allerbeste!
Sachen von außen betrachten oder sich vorstellen wie es wäre, dabei ganz bei sich sein können... Oh, das ist wirklich das Schönste. Ganz ungestört und in Harmonie, weil nichts passiert, was man gerade nicht packt. :begeistert:


Im Film xXx gibt es eine Situation, wo der Anführer von Anarchie99, alle Wissenschaftler vergast, weil er sie nicht mehr benötigt.
Erst ist viel Tumult, doch dann wird es ganz plötzlich still, als alle gestorben sind und dann sagt er
"Also deswegen nennt man es stille Nacht..."

Das etwas verdrehte daran: Ich kann ihn verstehen, so absurd die Situation auch ist.
Diese Stille, diese Ruhe.
Das ist eine der besten Szenen im ganzen Film.
"Erfindungen bedürfen der ungestörten Ruhe, des stillen, beständigen Nachdenkens und eifrigen Erprobens, und all dies gibt nur die Einsamkeit, nicht die Gesellschaft der Menschen."
- Gerolamo Cardano -

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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon Kalliope » 20. Februar 2016, 11:06

Danke für das Umstellen der Zitate, war mir nicht bewusst, dass das "Pflicht" ist und zugegeben zu faul, um in den XXS-Icons nach "Zitat" zu stöbern. Gelobe Besserung.

Es wird wohl arg Offtopic, wenn ich bemerke, dass meine Misanthropie so weit geht, dass ich nicht nur "gern ein paar Wissenschaftler weg" hätte (wobei die nun die Klientel sind, die mich fast am wenigsten stört). Ich denke, der Erde täten ein paar Millionen Jahre ohne menschliche Besiedlung recht gut. Naja, homo stultus arbeitet ja hingebungsvoll auf dieses Ziel zu ("Politisch" und per Überproduktion von kleinen Ressourcenverbrauchern, da hülft auch veganes Gemampfe nicht).

Ich schließe mich Dir an @Geextah, als ich bereits seit Jahren sage, auf meinem imaginären Grabstein (ich wünsche nicht wirklich einen) möge stehen: "Endlich Ruhe".
Scheint also ein kollektives Bedürfnis (auch in diesem Sinne ist mir die Massenproduktion von Mensch nicht nachvollziehbar), also hier zumindest.

@Knallschnute: naja, ich "pack" das schon (mit Weihnachten und Sozialevents). Das ist wohl der kleine Unterschied zu SPSern. Nur nervt es mich massiv und erschöpft mich maßlos. (Die Ursachen sind - möglicherweise/teilweise - andere oder ich habe so eine lavierte Schizoidie oder zumindest starke schizoide Anteile. Was sehr dagegen spricht ist die Tatsache, dass ich sozusagen gegenteilig/komplementär über eine höchst reichhaltige Gefühlswelt verfüge - vielleicht erschöpft genau DIE mich? - und das auch sehr gut benennen und differenzieren kann. Aber wie gesagt: Phänotypisch kommt hinten was irgendwie Ähnliches raus. Insofern gibts viel Verständnis für Rückzugsbedürfnis meinerseits.
Das s.g. "Normspektrum" ist also möglicherweise viel breiter gefächert, als der SPSer das manchmal glaubt. ;-)
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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon Aion » 21. Februar 2016, 05:43

(Die Ursachen sind - möglicherweise/teilweise - andere oder ich habe so eine lavierte Schizoidie oder zumindest starke schizoide Anteile. Was sehr dagegen spricht ist die Tatsache, dass ich sozusagen gegenteilig/komplementär über eine höchst reichhaltige Gefühlswelt verfüge - vielleicht erschöpft genau DIE mich? - und das auch sehr gut benennen und differenzieren kann. Aber wie gesagt: Phänotypisch kommt hinten was irgendwie Ähnliches raus.

Spontane Eingebung: Vielleicht bist Du co-schizoid?
In einem Deiner neueren Beiträge zu "Tipps.."schriebst Du ja von notorischen Grenzverletzungen früher.Sowas formt einen ja - und evtl. in einer solchen Weise?
LG
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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon Indigocat » 21. Februar 2016, 08:43

20. Feb 2016, 11:06 » Kalliope hat geschrieben: Was sehr dagegen spricht ist die Tatsache, dass ich sozusagen gegenteilig/komplementär über eine höchst reichhaltige Gefühlswelt verfüge - vielleicht erschöpft genau DIE mich? - und das auch sehr gut benennen und differenzieren kann. Aber wie gesagt: Phänotypisch kommt hinten was irgendwie Ähnliches raus. Insofern gibts viel Verständnis für Rückzugsbedürfnis meinerseits.


Es wird davon ausgegangen, dass bei introvertierten Menschen generell der Kortex aktiver ist, sie also auch im Ruhezustand schon ausreichend stimuliert sind. Ein extravertierter Mensch braucht ständig Stimulation von außen. Weihnachten packe ich auch, mache es sogar gerne und aktiv. Wobei ich eine überschaubare Familie habe und die, die ich nicht dabeihaben will, schon aussortiert habe.

Bei dir drängt sich mir aber eher ein Bezug zu "ängstlich-ambivalent" auf als zu "ängstlich-vermeidend".

http://www.brigitte.de/liebe/persoenlic ... n-1154826/
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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon Kalliope » 21. Februar 2016, 10:07

Vielen Dank für Eure Antworten! Ich denke, Ihr liegt beide zu einem gewissen Teil richtig.

Vorab: ich bin sozusagen aus bürokratischen Gründen komplett psychiatrisch durchbegutachtet und man fand keine wie auch immer geartete Persönlichkeitsstörung oder Auffälligkeit. (Aber vielleicht kann ich mich auch schlicht gut tarnen. Es war wohl mal überlebensnotwendig, sich hochgradig und gegen mein Wesen anzupassen, sonst wäre ich wohl mal irgendwann vor die Hunde gegangen.)
Allerdings laufe ich mittlerweile doch mit einer s.g. "reaktiven Depression" herum. (Dem stimme ich zu, wobei ich auch für eine Depression, zumindest eine akute, nicht alle Voraussetzungen erfülle. Da wie gesagt, meine Gefühlswelt ausgesprochen reichhaltig und differenziert ist)

Grundtypus: Melancholikerin/Misanthropin (bezieht sich nicht auf den Einzelnen, aber auf die Menschheit in ihrer Gesamtheit). Hoch kreativ. High sensitive.
(< alle drei Faktoren bedingen mein Rückzugsbedürfnis)

@Indigocat: der Artikel ist sehr interessant. Wer mich kennt, stuft mich gemeinhin nicht als introvertiert ein. Aber tatsächlich würde ich mich "eigentlich" da einsortieren und mich als "antrainierte" "Normale" bezeichnen. Also mein eigentliches Wesen ist introvertiert, aber ich habe halt gelernt, dem nicht stattzugeben.
Was sich sehr deckt ist die Kindheitsbeschreibung. Mich konntest Du (und kannst!) mit einem Stift und einem Blatt Papier irgendwo absetzen und dann ein paar Stunden alleine lassen und ich war (und bin!) glücklich. Mitunter reicht auch Sand und Stöckchen ;-).
Ich bin rein biologisch ja nicht Männchen (geistig-emotional verstehe ich mich als Bigender), aber man stelle sich einfach den Opa vor, der "für ein paar Stunden" oder auch tagelang in seiner Kellerwerkstatt verschwindet. So ungefähr.
Es ist nicht schlimm, wenn mich da wer mal anquatscht (nur nicht VOLLquatscht), aber ich brauche es dann halt auch echt nicht.
Was mir komplett abgeht ist "Seichtigkeit", Oberfläche (weil: bringt mir nüscht, Zeitverschwendung, lästig). Manche halten die Tiefe nicht aus, weder die emotionale noch die geistige. Also die Intensität, WENN ich denn dann in Interaktion trete. Wenn das nicht möglich, verzichte ich lieber komplett. Zumindest ist das m/eine Vermutung.

@Aion: ja, ist was dran. Wobei ich ja zur Zeit gar keinen Kontakt oder "Beziehung" (ist ja eh nicht möglich im herkömmlichen Sinne) mit Schizoidem habe. Aber Du liegst richtig, dass ich in gewisser Weise und für eine gewisse Zeit eine "Mitschwingerin" bin. Das hat wohl mehrere Ursachen, bedingt zum Einen in meiner Kindheit (eigene Grenzen definieren, aber auch, dass es da überlebensnotwendig war, sich hochgradig anzupassen. Also heißt es aufpassen, nicht zu sehr sich im Mitschwingen zu verlieren, sehr richtig. Allerdings kann ich heute sehr gut unterscheiden, wo der andere aufhört und ich anfange. Nur kann es mir passieren, dass meine natürlichen und echt vorhandenen schizoiden Anteile - die wir ja nach Riemann alle in uns haben und damit gehe ich konform - dann stärker mitklingen lasse. Eben, weil die Anpassung dann eben auch opportun.).
Ein weiterer Grund aber ist schlicht mein Interesse an den unterschiedlichen "Artigkeiten" des Menschen. Ich bin von Grund auf ein komplett analytisches Wesen, eine Beobachterin (das ist sozusagen meine Kernkompetenz! S.a. an Indigocat Gerichtetes.). Diese Beobachtungs- und Analysebegabung bezieht sich auf ALLE Bereiche, deswegen auch mein Hang zur Wissenschaft beruflich, bzw. zur Tüftelei. Ich denke, dass darin auch mein "schizoider" Anteil im Riemannschen Sinne zu finden ist.
Also: indem ich "mitschwinge" und die Seiten in mir anklingen lasse, kann ich sie dann auch "verstehen" und analysieren.
Und optimalerweise vielleicht etwas daraus lernen, eine Kompetenz entwickeln. Wie z.B. den Umgang mit eben anderen Andersartigen.(Ich vemeide gern den Begriff der "Krankheit", der gesamten psychologischen Nomenklatur kann ich nichts abgewinnen, sie sagt häufig mehr über das Denken der Branche aus, als über die Menschen, die sie damit bewerten. Wer das Wort "Persönlichkeitsstörung" erfunden hat, sollte posthum dafür noch geköpft werden, sorry. Denn wer sich da von wem gestört fühlt, sei mal dahingestellt. Egal. OT/Abschweifen.)

Wir sind ja nun alle Individuen und damit alle auf unsere Art und Weise "andersartig" oder eigenartig.

Dass sich meine Rückzugsbedürfnisse verstärkt haben liegt aber auch in meinen organischen Erkrankungen begründet. (Btw: auch organische Erkrankungen können Psychosymptome hervorrufen. Stichwort ZNS-Beteiligung. Ich führe das aber mal nicht weiter aus. Wen's interessiert, googlet mal.)

Wie auch immer, meine Affinität (im beziehungstechnischen Sinne) zu den Nerds, Aspergern, Ruhigen war schon immer vorhanden, bzw. diese suchen auch meine Nähe*. Hinsichtlich der Gefühls"flachheit" denke ich an ausgleichende Komplementarität, was die Bedürfnisse angeht, an sich ergänzende Ähnlichkeit.

*übrigens auch der schizoide Herr! Die Initiative, auch initial, ging tatsächlich von ihm aus. Das mal nur als Anmerkung.
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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon Kalliope » 21. Februar 2016, 11:28

Das gerät hier alles total OT, kann man das ggf. auch auslagern?
(Bitte an die Mods)


(Nachtrag gelöscht, das wird zu OT, vielleicht anderswo mal)
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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon Indigocat » 21. Februar 2016, 11:58

21. Feb 2016, 10:07 » Kalliope hat geschrieben:man fand keine wie auch immer geartete Persönlichkeitsstörung oder Auffälligkeit. (Aber vielleicht kann ich mich auch schlicht gut tarnen.


Das wäre schon aufgefallen. Lag wahrscheinlich alles noch im Bereich des Normalen. Was ja nicht heißt, dass man nicht doch in der einen oder anderen Sache ein Problemchen haben kann....

:kerzensmiley: :cool:
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Re: Weihnachten - allein oder in Gesellschaft?

Beitragvon Aion » 21. Februar 2016, 14:26

21. Feb 2016, 11:58 » Indigocat hat geschrieben:
21. Feb 2016, 10:07 » Kalliope hat geschrieben:man fand keine wie auch immer geartete Persönlichkeitsstörung oder Auffälligkeit. (Aber vielleicht kann ich mich auch schlicht gut tarnen.


Das wäre schon aufgefallen. Lag wahrscheinlich alles noch im Bereich des Normalen. Was ja nicht heißt, dass man nicht doch in der einen oder anderen Sache ein Problemchen haben kann....

:kerzensmiley: :cool:

Und warum nicht einfach alles, was das Befinden stört, mit Freud als das ganz normale Unglück des Erwachsenen auffassen?
Ich bin bei mir selber ja auch immer auf der Suche danach, was mir nun eigentlich tief innerlich fehlt -aber sich als nachgewiesen gesund betrachten zu können hat doch auch was Schönes. Zumal das ja nur heißt, unsere Ausstattung bestimmunsgemäß nutzen zu können - Angst, Schmerz, Alter, Krankheit und Tod bleiben einem ja darob nicht erspart..
Bronchitische Grüße
Aion


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