Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Ein Leben in (völliger) Isolation? Du bist sehr introvertiert, ängstlich-vermeidend oder gar schizoid? Wie gehst du damit um?
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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon hinterdemmond » 13. Februar 2017, 15:06

Sanssouci hat geschrieben:Wenn eine Zeichnung nur schlecht ist, bedeutet das nur man hat nicht so viel Talent. Was sagt sowas schon über den Charakter aus. Aber Dummheit Tatenlosigkeit oder auch Feigheit sind im Gegensatz dazu alles Eigenschaften, und sagen so viel über den Erschaffer des Werkes aus.

Ich versuche ja selbst auch immer möglichst hyperrealistische Bilder zu zeichnen, und ich zucke dann auch jedesmal zusammen wenn Leute glauben meine Gefühle, egal ob sie damit richtig liegen, in meinen Zeichnungen zu sehen. Und wenn ich dann das nächste Bild vor mir habe, versuche ich dann genau diese "Hinweise" beim Nächstenmal weg zu lassen. So werden meine Bilder von mal zu mal zwar realistischer aber auch gleichzeitig bedeutungsloser.

egal was du machtst, die leute sehen immer irgendwas anderes darin, was du so nie gemeint hast. ist ja nicht schimm, schlimm wäre, wenn sie gar nichts sehen würden. du musst das so sehen - für einen echten künstler existiert die realität gar nicht oder erst dann, wenn er sie gemat hat. wenn die leute eine blume sehen, sehen sie eine blume. ich sehe ein mögliches bild. ich fange an die pinselstriche zu kalkulieren, überlege welche farben ich nehmen würde, wie ich die komposition aufbaue. natürlich male ich die blume nicht. die realität besteht für mich aus tausenden nicht gemalten bildern, die ich jeden tag sehe. manchmal greife ich so ein bild heraus skizziere oder fotografiere es, und mache im atelier ein gemälde daraus. dann erst wird aus der vermeintlichen realität, wirklichkeit. dann habe ich aus dem "rohmaterial" das mir die welt liefert die echte und einzig mögliche realität erschaffen. für alle ewigkeit, oder zumindest so lange, bis die würmer die holzplatte aufgefressen haben. davor ist es keine realität, sondern nur eine möglichkeit. deswegen interessiert mich donald trump zb. überhaupt nicht. solange ich ihn nicht gemalt habe, existiert er nicht wirklich, sondern ist nur eine witzfigur am rande der weltgeschichte. aber erst wenn ich ihn male, gibt es ihn wirklich. aber das wird nicht passieren, das verspreche ich euch! :breites grinsen:
otto dix hatte mal einen freund, der hieß otto griebel - ein ganz passabler maler, aber irgendwie ein unsteter charakter, der nichts wirklich bedeutendes hervorbrachte. aber er war ein flammender kommunist und begeisterter parteigänger. und er versuchte otto dix immer zu überreden auch der kpd beizutreten. "komm mit otto, wir haben schon wieder eine parteisitzung heute!"- rief er ihm manchmal zu. es war so um 1919-20 kurz nach der novemberrevolution, und es war eine sehr unruhige, gefährliche aber auch spannende zeit in deutschland. "setz dich auf deinen аrsсh und male, und wenn der kaiser kommt!"- war die antwort. und das war die enzig mögliche, die otto dix als echter künstler geben konnte. ein paar jahrzehnte später passierte sowas ähnliches in westberlin. nick cave saß in seinem studio und werkelte an neuen songs. plötzlich stürmte blixa barged rein und schrie - "nick, komm schnell, die mauer ist soeben gefallen!" nick schaute nur einmal hoch und sagte sowas wie: "tut mir leid, ich habe jetzt keine zeit, muss den song noch zu ende schreiben." kurze zeit später hat er sich aus der stadt verpisst, in dessen eingemauerten westteil er fast 10 jahre ausgeharrt hatte. ist ihm zu bunt geworden. tja, das sind echte künstler.
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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon Sojabean » 13. Februar 2017, 17:50

Hinterdemmond
Bitte male niemals den Trump!
Noch wirklicher muss der nicht werden! Ich frage mich ohnehin ständig, ob ich halluziniere oder dieser Mensch tatsächlich Präsident ist.
Die Welt wäre ein besserer Ort wenn Menschen wie er nur introvertierter wären! Künstler sind wenigstens zumeist harmlos.
Vom Typ her bin ich dann definitiv ein Künstler. Denn wenn mich was interessiert, blende ich auch alles andre aus. Eigentlich bin ich aber mehr der Denker. Das Prinzip des wahnhaften hineinsteigerns und ausblendens bleibt aber.
Kann asperger, kann auch schizoid sein. ... Nur damit ich Mal das ursprüngliche Thema ins Spiel bringen ..

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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon ToWCypress81 » 13. Februar 2017, 18:39

Hallo Sojabean
Ich bin da auch ähnlicher Meinung wie hinterdemmond, was Therapeuten (Psychologen usw. im Allgemeinen) betrifft.
Ich finde nicht das du dir weiterhin lauter so einen Müll von den Therapeuten reinziehen solltest.
Du musst immer bedenken, das diese Leute bezahlt werden und daher damit dazu verpflichtet sind dir irgendetwas zu sagen bzw. Aufgrund deiner Erzählungen dich in die eine oder andere Richtung zu lenken (in manchen Fällen ist da auch noch die Pharmaindustrie, Krankenkassen und weis der Geier was noch im Busch). - Noch dazu sind das im normal-Fall nie Leute die ähnlich "ticken" bzw. nicht gewisse psychische (starke) Leiden haben - und somit nur das wiedergeben, das sie aus Büchern/Studium und vorgeschriebenen Kriterien sagen sollen/müssen (natürlich spielt schon auch ihre Erfahrung mit den Patienten mit rein - dennoch müssen sie sich an gewisse vorgegebenen Kriterien halten).
Ich finde aufgrund deiner bisherigen Erzählungen über deine Mutter nicht, das da etwas ungewöhnliches dran ist. - Diese Generation der Eltern neigte/neigt ohnehin immer ein bisschen das Kind etwas "überunterstützen" zu wollen. - Bei meinen Eltern war das teilweise auch ähnlich (mein Vater 1939er Jahrgang, Mutter 1951er Jahrgang). - Klavierunterricht muss durchgezogen werden obwohl es mir überhaupt nicht gefallen hat, Mannschaftssport (Handball) machen müssen obwohl es mir überhaupt nicht gefallen hat, Berufe einschlagen sollen, die aber auch nix waren...
Ich finde das dass aber vollkommen normal ist bzw. das (auch zu der Zeit) gang und gebe war/ist und eher sehr sorgenvolle Eltern beschreibt, die sich viel um das Kind Gedanken machen. - Das Eltern das aus Prestige-Gründen machen um (vor ihren Freunden mit Kindern) angeben zu können ist nie wirklich der Fall, bzw. eher ein im Hintergrund laufendes Gedankenspiel (der Eltern) - wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt - besonders bei sehr "betuchten" bzw. reichen Menschen, wo viel Oberflächlichkeit herrscht (z. B. tut mir der Sohn vom Trump (der ca. 14jährige) extrem leid (der so rüberkommt, als hätte er so etwas wie AS oder SPS usw.) der sich wahrscheinlich viel anhören muss von seinem Vater).

Und nochmal was das Thema Diagnosen betrifft: ich persönlich sehe mich in einer Mischung aus Schizoider PS, Asperger Syndrom und möglicher Weise noch Selbstunsicher-Vermeidenden PS - und bin daher mit meiner mir gegebenen Diagnose und vor allem meiner eigenen Einschätzung bzw. Empfinden sehr zufrieden und will und muss auch nicht mehr weiter diagnostiziert werden. - Ich habe alles was ich brauche - ein super Arbeitsplatz, eine eigene Wohnung, gute Hobbys und wenn ich mich mal unterhalten oder etwas lesen will über die Psycho-Materie, dann kann man das z. B. auch gut über so ein Forum bzw. Internet.
Habe gestern aber spaßeshalber mal wieder ein paar Tests von Aspergia.de (Asperger-Syndrom-Internet-Seite) gemacht wo rauskam:
AS-Test von Carl Irjala: 137 Punkte - "du hast sehr wahrscheinlich das Asperger Syndrom".
Augenpartietest: 30 Punkte - "Dein Ergebnis entspricht dem vieler "normaler" Menschen ohne Asperger Syndrom".
EQ-Test: 40 Punkte - "Du hast wie die meisten Menschen einen durchschnittlichen EQ. Knapp 20 Prozent der Menschen mit Asperger Syndrom erreichen solche Werte".
SQ-Test: 116 Punkte - "Du hast einen sehr hohen SQ. Diese Werte erreichen nicht viele Menschen; die meisten, die es hierhin geschafft haben, sind Menschen mit Asperger Syndrom (oder hochfunktionierendem Autismus)".

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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon hinterdemmond » 13. Februar 2017, 21:31

Sojabean hat geschrieben:Die Welt wäre ein besserer Ort wenn Menschen wie er nur introvertierter wären!

nicht unbedingt, wenn er dieselbe wucht, die er nun mal hat, darauf richten würde, was gutes zu erreichen, würde er weiter kommen, als jeder andere vor ihm. aber dann vielleicht auch so enden wie kennedy oder lincoln.
es ist ja alles energie, erstmal. kommt darauf an, worauf du sie richtest.
ein gutes beispiel ist vielleicht oskar schindler. er war ja ein gauner durch und durch. er ist auch nach polen gekommen nicht, um die juden zu retten, sondern um sie abzuzocken, schnell reich zu werden und sich dann mit der ganzen kohle irgendwohin abzusetzen, wo es warm war, und einem keine bomben um die ohren flogen, denn von den nazis hielt er ja auch nicht viel. aber dann ist irgendwas passiert, und er hat seine ganze gaunerenergie, sein großartiges talent die leute zu täuschen, zu blenden, zu manipulieren dafür eingesetzt so viele menschen zu retten, wie kein anderer. und sein geld, muss man auch noch sagen. am ende war er pleite. und nach dem krieg kam er irgendwie auch nicht auf einen grünen zweig als ehrlicher geschäftsmann. kein normaler mensch hätte das an seiner stelle geschafft. aber er war nun mal nicht normal. und das hat mehr als 1000 leuten das leben gerettet.
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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon tagträumer » 14. Februar 2017, 08:24

@ToWCyPress81 Ich kann Deine Meinung bezüglich Therapeuten nicht teilen. Aber auch dort ist es so, wie in allen Berufen, das es gute und schlechte Therapeuten gibt. Und bei vielen Menschen die Pyschologie studieren, ist es mMn eher das Problem das sie zu viele Probleme haben.
Soweit ich weiss ist zur Zeit immer noch nicht endgültig geklärt ist, was genau die Ursachen des Asperger-Syndrom-Spektrums sind und wie das ganze im Körper aussieht. Versucht man immer über eine Reihe von Syntomen eine Zuordnung zu schafen und da wird man immer jemanden finden der in die bisherigen Schubladen nicht so richtig reinpasst oder in vielen Beziehungen sehr gut rein passt in anderen jedoch nicht. Dann muß man halt eine neue Schublade finde oder erfinden.

Und mMn ist es bei SPS noch schlimmer, da kennt man eine Gruppemenschen, die einige ähnliche Symptome aufweisen, hat aber keine Ahnung was das eigendlich ist und kann auch letztendlich nicht sagen, das war der Auslöser. Irgendwas aus der Kindheit bietet sich in der Zeit nach Freud immer an, aber gesichert ist das nicht.
Ich warne immer davor den Psychologen abzulehnen nur weil es eine Urssache nennt, die einem nicht gefällt. Manchmal sollte man sich dann auch überlegen ob es etwas gibt, weswegen man das ablehnt. Oder natürlich das einfach bleiben lassen zum Psychologen zu gehen, dann kann man sich selbst aussuchen, wie man weiter damit umgeht. :kein Plan:
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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon Indigocat » 14. Februar 2017, 10:14

tagträumer hat geschrieben:@ToWCyPress81 Ich kann Deine Meinung bezüglich Therapeuten nicht teilen. Aber auch dort ist es so, wie in allen Berufen, das es gute und schlechte Therapeuten gibt. Und bei vielen Menschen die Pyschologie studieren, ist es mMn eher das Problem das sie zu viele Probleme haben. ...
Ich warne immer davor den Psychologen abzulehnen nur weil es eine Urssache nennt, die einem nicht gefällt. Manchmal sollte man sich dann auch überlegen ob es etwas gibt, weswegen man das ablehnt. Oder natürlich das einfach bleiben lassen zum Psychologen zu gehen, dann kann man sich selbst aussuchen, wie man weiter damit umgeht. :kein Plan:

Der Meinung bin ich auch. Psychotherapie ist nun mal das Einzige, was hilft, sofern man sich denn helfen lassen möchte und einen geeigneten Therapeuten findet. Und ja, leider studieren viel zu viele Menschen Psychologie, die man nicht guten Gewissens auf Menschen loslassen kann. Leider wird vorher keiner getestet, wichtig ist nur, dass man die Prüfungen besteht Dass jemand aus Interesse nach Beschäftigung mit den eigenen Problemen Psychologie studiert, ist wahrscheinlich, was ja nicht heißt, dass man gerade deshalb nicht ein besonders guter Therapeut werden kann, sobald man natürlich sein eigenes Problem im Griff hat.
Mit Asperger kenne ich mich leider nicht genug aus, manche diskutieren ja auch einen Impfschaden, ebenso wie bei ADHS. Wobei ich wiederum denke, damit wird es nur einigen Eltern zu einfach gemacht und Probleme unter den Tisch gekehrt...
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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon Sanssouci » 14. Februar 2017, 11:19

Indigocat hat geschrieben:Leider wird vorher keiner getestet, wichtig ist nur, dass man die Prüfungen besteht Dass jemand aus Interesse nach Beschäftigung mit den eigenen Problemen Psychologie studiert, ist wahrscheinlich, was ja nicht heißt, dass man gerade deshalb nicht ein besonders guter Therapeut werden kann, sobald man natürlich sein eigenes Problem im Griff hat.


Eigentlich muss JEDER Therapeut bevor er eine Zulassung bekommt mindestens ein Jahr lang Therapie machen, um genau zu schaun weshalb derjenige Psychologie studiert hat. Weil in der Psychologie lernt man schon im ersten Semester das Psychologen dazu tendieren ihre eigenen Probleme bei den Patienten zu therapieren.

Aber genau deswegen sind SPSer auch so schwer zu therapiern, weil sie so wenig von sich Preisgeben, sind die Therapeuten immer versucht die weißen Flecken mit eigenen Problemen zu füllen.

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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon tagträumer » 14. Februar 2017, 12:32

@Indigocat Soweit ich weiß (d.h.laut Wikipedia) hat sich das mit der Impfnebenwirkung Asperger als nicht haltbar erwiesen, was natürlich nicht heisst das es weiter diskutiert wird, evtl. ist es nur eine Behauptung der Impfgegner. Mei stand ist das man auf eine Genetische Ursache setzt, wobei man bis jetzt nicht weiss welche Gene das genau sind und ob diese zwingend Asperger auslösen oder nur die Wahrscheinlichkeit für Asperger erhöhen.

@Sanssoucci Erschwerend kommt noch hinzu das man nicht mal Psychologie Studiert haben muss um als Psychochterapeut arbeten zu können. (Der Begriff Psychotherapeut ist nicht geschützt) Es gibt auch Heilpraktiker und Ärzte darunter. Nur der psychologische Psychotherapeut hat auch wenigstens Psychologie studiert. Wobei Ärzte konnen das teilweise auch sehr gut. :katze:
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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon hinterdemmond » 14. Februar 2017, 12:53

tagträumer hat geschrieben:@ToWCyPress81 Ich kann Deine Meinung bezüglich Therapeuten nicht teilen.

na ja, ich schon. ich erinnere mich an einen fall aus den neunzigern (ich denke, es ist schon so lange her) da hat ein klempner (oder elektriker, was weiß ich) jahrelang erfolgreich als psychatrieprofessor und kinikleiter gearbeitet (er hat sich da mal mit gefälschten zeugnissen beworben, und wurde genommen). er war nicht mal ein besonders belesener laienpsychiater (sowas soll's ja auch geben) nein, er hat mit fachbegriffen um sich geworfen, die er teilweise selbst erfunden hat. man hat ihm alles abgekauft. manchmal wurden mitarbeiter vielleicht stutzig, aber so eine "koryphäe" anzuzweifeln, hat sich keiner getraut. er hat studenten unterrichtet, mitarbeiter angeleitet, patienten behandelt, diagnosen gestellt, ohne wirklich viel ahnung von der materie zu haben. hat jahrelang wunderbar geklappt. aufgeflogen ist er nicht, weil irgend jemand dann doch irgendwann mal seine kompetenz angezweifelt und nachgeforscht hat. nein, jemand aus seinem früheren leben kam zufällig vorbei und hat ihn erkannt.
ich weiß nicht, ob es noch ein anderes fachgebiet gibt, wo sowas möglich ist. als malermeister wäre er damit nicht durchgekommen. die gesellen hätten vielleicht drei wochen gebraucht, um herauszufinden, dass da was nicht stimmt.
aber, ich will natürlich niemandem seinen glauben an die therapeuten nehmen. es gibt leute, die an die homöopathie glauben, und es wirkt. keiner weiss so richtig wie, aber es funktioniert. manchmal zumindest. und mir hat mal eine sibirische schamanin das leben gerettet, als ich klein war, nachdem die sowjetische medizin mich aufgegeben hat. seitdem glaube ich an die schamanen. ich glaube, der glaube ist hier sowieso das wichtigste.
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Re: Asperger Syndrom, SPS usw. - alles Schubladendenken oder gleiche/r Nenner?

Beitragvon tagträumer » 14. Februar 2017, 13:54

@hinterdemmond Du meinst wahrscheinlich den Postzusteller Gert Postel, der ist in den 80. in Schleswig Holstein schon als Psychologe und als Mediziner aufgetreten. Er hatte nur einige psychologie Vorlesungen und Fachbücher gelesen um die richtige Wortwahl zu haben. Als im Westen nichts mahr lief ist er nach der Wende im Osten wieder aufgetreten. Er ist ein Argument gegen übertriebene Koryphäen Gläubigkeit und weiter nichts. Hochstapler können sicher im interlektuellen Bereich spektakulärer auftreten, da es hier nicht einfach um Handwerkliches können geht, aber das ist kein Arguement gegen die Wissenschaft. Es wird immer wieder solche Fälle geben, wäre ja auch langweilig, wenn nicht, worüber sollte man dann lachen. Es wird immer wieder Fälle geben in den etwas passiert,das die Wissenschaft aktuell nicht erklären kann, z.B. Schamanen, Homöopathie.

Glauben hilft sicher und ein rotes Placebo wirkt besser als ein weisses. Aber alles das Hilft den wenigsten aus einer Depression und ähnlichem.

Wer so wie er lebt glücklich ist, den möchte ich auf keinem Fall sagen, das an ihm irgendetwas Falsch ist oder Behandlungs bedürftig, aber denen die mit ihrem Leben so nicht zu frieden sind und sich auch verändern wollen, würde ich sagen Therapie ist die eine wirkungsvolle Chance.
Zuletzt geändert von tagträumer am 14. Februar 2017, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
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