Was ist mit mir los?

Ein Leben in (völliger) Isolation? Du bist sehr introvertiert, ängstlich-vermeidend oder gar schizoid? Wie gehst du damit um?
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orinoco
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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon orinoco » 11. Dezember 2015, 13:09

10. Dez 2015, 17:55 » Grübelmonster hat geschrieben:
orinoco hat geschrieben:Ich bezeichne mich als schizoid-depressiv (also vorwiegend schizoid, weniger depressiv).


Eigentlich sind das ja Gegenpole oder? Also schizoid ist ja die Angst vor dem Ich-Verlust, und der depressive Typus die Angst vor der Individuation... Also wie genau verhält sich das dann bei dir? Oder meinst du depressiv dann in einem anderen Sinne?


Ja, ganz recht. Gegenpole. Deswegen habe ich ja auch diesen Widerspruch, diese Zerissenheit in mir. Ich kann nicht richtig mit den Menschen, aber auch nicht ohne. An anderer Stelle wurde das als "explosive" Mischung beschrieben.
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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon Grübelmonster » 4. August 2016, 03:24

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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon knallschnute » 4. August 2016, 22:41

 ! Nachricht von: knallschnute
Hallo Grübelmonster,

es steht dir frei deine Beiträge zu editieren, wenn dir etwas daran völlig missfällt. Andernfalls kannst du aber auch deine jetzige Sichtweise auf die Beurteilung deines Vaters beschreiben, wenn dir das ein Anliegen ist. Nutze doch hierfür einfach diesen Thread!

Im Nachhinein, vor allem mit einigem Abstand zum Verfassten, findet man immer wieder etwas, das einem nicht gefällt oder sogar stört. Deswegen einen ganzen Thread (samt der Beiträge der Userschaft, die sich deines Themas angenommen hat) zu entfernen, ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Liebe Grüße
Knallschnute
Die Hölle, das sind die anderen
(Jean-Paul Sartre)

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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon Grübelmonster » 6. Oktober 2016, 22:44

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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon tiffi » 7. Oktober 2016, 06:25

Hallo Grübelmonster,
das liest sich so, als hättest du für dich einen wesentlichen Schlüssel gefunden,
und konntest einen Schritt gehen (ausziehen), der dir gut tut.

Ja, Sichtweisen verändern sich, und das werden sie sicher auch weiter tun.
Vielleicht wird auch irgendwann der Blick auf die Mutter nicht mehr so wichtig sein.
Aber verdrängen und schönreden kann man wohl so einen "Kaliber" auch nicht.
und ich persönlich würde auch versuchen, den Einfluss zu minimieren und mich zu
distanzieren, wenn ein Mensch mit Vernunft nicht zu erreichen ist.
Es sei denn man verbringt gerne seine Zeit mit einem austickenden Raubtier im Käfig.

Dass die eigenen Erfahrungen oft sowas wie Brücken zu anderen Menschen sind
(dass man da dann auch ähnliche Stories mitbekommt), das erlebe ich auch öfters.
Das ist schon immer etwas erstaunlich, denn anfangs fühlte ich mich viel isolierter
und hatte das mehr schwarz weiß gesehen, dass die anderen in einer "heileren Welt"
zuhause seien.

Machst du eigentlich was mit Psychologie?
Mir scheint du schaust auf viele Menschen mit einer Brille der Psychologie?

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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon Winter » 8. Oktober 2016, 11:46

@ Insuffizienz

SPS geht sehr wohl mit viel Empathie einher. Es ist dieses Überschwemmt werden von Gefühlen anderer, was immer wieder zum Rückzug zwingt.
Autisten wird an Hand von psychologischen Tests fehlende Empathie bescheinigt.

Lies bitte diesbezüglich den ersten Kommentar.
viewtopic.php?f=7&t=1707&start=10

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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon Indigocat » 8. Oktober 2016, 14:06

Grübelmonster hat geschrieben:Seit ich da raus bin gehts mir auf jeden Fall wesentlich besser... ich kann morgens wieder einigermaßen aufstehen, merke das meine sozialen Kompetenzen steigen und sogar die Schule hab ich mittlerweile ganz gut im Griff...
Hallo Grübelmonster, super dass du den Absprung geschafft hast, viele schaffend das nie und gehen jämmerlich zugrunde. Lass dich da auch nie mehr reinziehen, auch nicht als falsch verstandenem Mitleid. Es wird nie besser und sich stets zu deinem Schaden wenden. Ich wünsche dir für den neuen Lebensweg viel Kraft und alles Gute! :)
Bedenken Sie, dass Sie nach den geistigen Gesetzen das, was Sie an sich oder an anderen ablehnen oder hassen, in Ihr Leben ziehen. Dadurch sollen Sie lernen, alles im Leben anzunehmen und zu lieben, auch die Dinge, die Sie momentan noch verabscheuen.

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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon Grübelmonster » 9. Oktober 2016, 14:03

Nicht direkt, ich beschäftige mich nur autodidaktisch damit und hab irgendwie auch schon immer so auf solchen Ebenen gedacht und analysiert usw... Also ich lese viel drüber und hab mich viel mit psychologischen Themen auseinandergesetzt, zb Carl Gustav Jung gelesen der mich mega fasziniert, und auch mal überlegt was in die Richtung zu machen, aber das weiß ich noch nicht, ich mach gerade erstmal noch mein Abitur^^ Ansonsten ist Musik meine große Leidenschaft... Aber es stimmt, ich setze diese Brille gerne auf, weil man vieles irgendwie so aus dieser Perspektive erklären kann^^ andererseits bestehen auch enorm viele Vorurteile und Irrtümer in der Psychologie usw und ich versuch mich daran diese soweit es geht für mich aufzudecken^^
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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon Grübelmonster » 9. Oktober 2016, 14:13

[/quote]Hallo Grübelmonster, super dass du den Absprung geschafft hast, viele schaffend das nie und gehen jämmerlich zugrunde. Lass dich da auch nie mehr reinziehen, auch nicht als falsch verstandenem Mitleid. Es wird nie besser und sich stets zu deinem Schaden wenden. Ich wünsche dir für den neuen Lebensweg viel Kraft und alles Gute! :)[/quote]
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Re: Was ist mit mir los?

Beitragvon Grübelmonster » 9. Oktober 2016, 16:40

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