Schizoide Freizeitgestaltung...

Ein Leben in (völliger) Isolation? Du bist sehr introvertiert, ängstlich-vermeidend oder gar schizoid? Wie gehst du damit um?
sourcream83
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Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon sourcream83 » 5. Februar 2015, 21:15

ja ich habe auch so meine Hobbys die ich natürlich gern alleine mache.

z.b

PC spielen, Die Sims3...zur Zeit hänge ich da gern dran, das komische ist, da erstelle ich Großfamilien obwohl ich selbst keine Großfamilie haben will bzw überhaupt Kinder oder wieder nen Typen :D

Radfahren oder Inliner fahren, ich fahr auch gern alleine. Inliner nur alleine, da will ich meine ruhe weil die Leute mit denen ich früher gefahren bin keine Ahnung hatten bzw zu langsam waren. Da kann ich nicht trainieren :D

ich spiele gern Keyboard, ich fange dieses Jahr wieder an wieder was zu lernen, und das online

ich singe auch gerne Karaoke, aber nur alleine. Ich könnte mir aber nie vorstellen zu einer Gesangslehrerin zu gehen weil es meine Freundin mal vorgeschlagen hat um meine Stimme noch mehr zu festigen, aber neee niemals :D ka ich sing halt geern alleine, weil ich da aus mir raus gehen kann und es da auch keine Menschen gibt die dann nur kritisieren. Und so gut singe ich nun auch nicht das ich zu dsds gehen kann oder so lach

meine Tiere, sind mein ein und alles. Schon in der Klinik meinte meine therapeutin das ich mich total um meine Tiere kümmere, weil die eben auch immer schon so alt geworden sind, 8 jahre und 7 Jahre etc............und da hat sie recht. Ich brauche eigentlich nur meine tiere im Moment, keinen Menschen der mich ständig verletzt. Manche Menschen können sich eine Scheibe von den Tieren abschneiden.

ab und zu fahr ich mal Heimtrainer und dann fang ich wieder mit Bauchmuskeltraining an, die Tabletten quellen auf

ab und zu treff ich mich mit meiner Freundin in meiner Stadt, und dann mal in ihrer Stadt. Im Frühling fahr ich zu ihr wieder :)

ich kling sicher etwas langweilig, aber ich denke für normalos ohne schizoide PS klingt das langweilig
lg susi :)

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Schattentanz
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Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon Schattentanz » 7. Februar 2015, 03:31

18. Nov 2014, 19:37 » Einsiedler hat geschrieben:Ich habe kürzlich gelesen, dass PS4-gamen gut fürs Hirn und die Motorik ist. Darum studier ich rum, ob ich mir ne PS4 zulegen sollte? :rätseln:

Ja, ich hatte mal aufgeschnappt, dass man mit manchen virtuellen Spielen sein räumliches Vorstellungsvermögen sowie den Orientierungssinn trainieren kann, z.B. mit Ego-Shootern. Weiß leider nicht mehr aus welcher Studie das kam; war dort eine Nebenbemerkung. Und mit komplexeren Strategiespielen lässt sich bestimmt auch das Gehirn schulen bzw. kann man dazulernen. Und der Daumenmuskel + bestimmte Reflexe werden wohl trainiert (aber eben einseitig und nicht vielseitig wie bei Sportarten, die den ganzen Körper einbeziehen).

Trotzdem würde ich das Zocken aber als Ergänzung dazu sehen sich auch draußen zu bewegen (und für Kinder fände ich es wichtig, dass sie z.B. auch im Wald umherstreifen und spielen können) und sich vielseitig zu beschäftigen. Und nicht jedes Spiel eignet sich, um das Gehirn positiv zu stimulieren bzgl. grundsätzlicher Fähigkeiten. Dauerhaftes Zocken dürfte unabhängig vom ausgewählten Spiel von den Reizen her auf das Gehirn zu eintönig wirken, denke ich.
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Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon Einsiedler » 8. Februar 2015, 18:55

7. Feb 2015, 03:31 » Schattentanz hat geschrieben:
18. Nov 2014, 19:37 » Einsiedler hat geschrieben:Ich habe kürzlich gelesen, dass PS4-gamen gut fürs Hirn und die Motorik ist. Darum studier ich rum, ob ich mir ne PS4 zulegen sollte? :rätseln:

Ja, ich hatte mal aufgeschnappt, dass man mit manchen virtuellen Spielen sein räumliches Vorstellungsvermögen sowie den Orientierungssinn trainieren kann, z.B. mit Ego-Shootern.

Joah, ich hab mir Anfangs Dezember ne hübsche, weisse PS4 gekauft (GTA, The last of us). Die ist aber leider bereits am verstauben.

Wie immer: Was beginnen und nichts zu Ende führen.

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Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon Nebeltal » 8. Februar 2015, 20:30

Ich denke mal beim Spielen befeuert das Gehirn wesentlich mehr Neuronen als wenn man Passiv irgendwelche Serien schaut oder vor Chatrooms sitzt. Es kommt natürlich auch ein bisschen darauf an was gespielt wird, aber viele Spiele sind durchaus Geistig anspruchsvoll, zumindest wenn man vorhat gut darin zu werden. Das hält einen schon auf Trapp. Beispielweise League of Legends oder Starcraft, aber auch jeder Shooter braucht taktischen vorgehen und eine hohe Auffassungsgabe.Also Dümmer wird man davon nicht, außer man verliert sich total darin und weiß irgendwann nicht mehr, wer überhaupt gerade Bundeskanzler ist.

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Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon Imagohominis » 9. Februar 2015, 09:26

Joah, ich hab mir Anfangs Dezember ne hübsche, weisse PS4 gekauft (GTA, The last of us). Die ist aber leider bereits am verstauben.


Ui, sogar eine weiße PS4 - die macht sich sicherlich schick am Fernseher. Vielleicht kommt sie später wieder zum Einsatz.
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Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon SteakHausMann » 10. März 2015, 14:43

Ich hab vor wenigen Tagen das Spiele Design für mich entdeckt! =D

Da ich sehr viel in Fantasie-Welten schwelge, habe ich eine ganze Mengen Ideen und konnte jetzt schon eine Woche am Stück verbringen, ohne mich großartig zu langweilen^^

Hatte mir einfach nen Programm gekauft, bei dem ich nichts grafisch Designen muss(habe quasi keine künstlerische Begabung) und nicht allzu viel Programmieren muss!

Mal gucken, wie sich das noch entwickelt, wenn es weiterhin spass macht und ich halbwegs gute Kritiken bekomm, fang ich auch an das zu studieren :cool:

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Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon Schattentanz » 11. März 2015, 17:18

Aktuell:
Shelter 2 - noch sind alle meine Luchse am Leben [:)] ... und Wohnung aufräumen. Eigentlich wollte ich noch nach Draußen in die Sonne, wobei hier ja auch Licht reinfällt und der Blick aus dem Fenster auch reicht, um mir vorstellen zu können wie es wäre Draußen zu sein.
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Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon BlickwinkelFraktal » 17. März 2015, 21:56

@Schattentanz Wie geht es Deinen Luchsen?

Ich hab auch grad was gefunden und bin ganz hin und weg.... https://www.youtube.com/watch?v=y486QawTdVk Ist nur ein Beispiel, ich will keine Planeten oder andere Himmelskörper irgendwie in ihrer Reflektion oder Ausstrahlung diskriminieren. Das hab ich nur zuletzt gehört und .....hach......... :stern:

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Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon knallschnute » 22. März 2015, 08:26

Hallo,

ich bin im Moment total bastelbegeistert. Ich hab schon ein paar Osterkarten und hübsche Bilder für meine Fenster aus Tonpapier und -karton angefertigt. Nun bin ich zwischenzeitlich auch noch ein richtiger Origami-Fan geworden. Gerade falte ich Blumen und möchte daraus einen ganzen Blumenstrauß machen.
Es ist für mich sehr befriedigend etwas zu erschaffen. Dabei ist es egal, was es ist. Irgendwie ist man beim Tun so schön abgelenkt und nicht damit beschäftigt über Probleme oder sich selbst viel nachzudenken. Außerdem, wenn das was man vor hat gelingt, ist man über das Ergebnis ziemlich stolz und kann sich daran erfreuen.
Die Welt ein wenig bunter zu gestalten, wenn so vieles in ihr grau und grob erscheint, macht ungemein Spaß. :osterküken:

Liebe Grüße
Knallschnute
Die Hölle, das sind die anderen
(Jean-Paul Sartre)

MeadeLuxLewis

Re: Schizoide Freizeitgestaltung...

Beitragvon MeadeLuxLewis » 23. März 2015, 23:21

Hallo Zusammen!

Mich interessiert, wie ihr eure Freizeit gestaltet, welchen Hobbies ihr nach geht, wie oder wo ihr euch aktiv (evtl. sportlich) betätigt? Was sich dann, wenn ihr ganz für euch allein seid und etwas nur für euch machen könnt in eurem Inneren abspielt, d.h. wie ihr euch in solchen Momenten fühlt , was ihr dabei so denkt oder gar phantasiert?
Ich könnte da jetzt einen halben Roman verfassen... will aber nix vorweg nehmen, sondern euch gerne den Vortritt lassen, denn ich bin mir ziemlich sicher, darüber kann so mancher einiges berichten.
Hoffe ihr findet das Thema auch so spannend, und ich trete euch damit nicht zu nahe!

Lieben Gruß

Knallschnute


Hi,

Freizeit im eigentlichen Sinne gibt es für mich als Frührenter nicht. Feste Bestandteile meines Tages sind Ordnung und Sauberkeit, ein wenig Kochen, Filme, Musik, Literatur, das Internet, MMO's und das drumherum. Das Multimediale Zentrum ist der Pc da ich seid klein auf damit vertraut bin kann ich nicht ohne.
Arbeiten tue ich gerne wo ich kann ( Ersatzpflege, Ebay ) bzw. wie es nötig ist. Dann beschäftige ich mich zur Zeit mit Literatur zur SPS. Aktuell verfolge ich die Buchtipps von dieser Seite www.geistundgegenwart.de - Schizoid - die Angst vor dem Ich-Verlust und lese zur Zeit begeistert Fritz Riemann.

Sportliche Aktivitäten sind Jahreszeitenabhängig. Im Sommer gerne draussen in der Natur mit Bogen und Fernglas oder mal nachts mit Lampe und barfuss rumgeistern. Im Winter eher leichtes Kraftraining und Aerobic.
Im Prinzip bin ich für vieles offen, habe auch vieles probiert z.B. Musik ( Gitarre ) und bin auch ständig auf der Suche nach neuem Input. MMO's waren immer eine sehr grosse Leidenschaft habe ich mich dort immer austoben und sozialisieren können. Was diesen wichtigen Teil in meinem Leben angeht bin ich zur Zeit mit grossem Bedauern orientierungslos.

Tja im Prinzip bin ich fast nur allein was über die Jahre ziemlich komische Auswirkungen auf meine Persöhnlichkeit hatte. Ich habe eine Tendenz zu Selbstgesprächen entwickelt und stecke natürlich bis zum Anchlag in meinem Kopf und kämpfe dort wann immer es nötig ist mit mir selbst. Nun man muss dieses Dasein aber auch als beständige Selbstanalyse, als Wunsch zur Verbesserung betrachten. Es gibt eben etablierte Programme und dann den Rest der verschmerzbarer Ballast ist. Ich bin auch mal gerne lustig, kreativ und abstrakt soweit es meine Energie zulässt. Fragt meine Mitmenschen was sie davon halten ^^ Ich bin ein Sammelsurium für allerhand abstruse Weltvorstellungen und wahnwitzige Theorien geworden. Möglicherweise habe ich Humor leider finde ich ihn meist nur in Bezug auf mich selbst was ein stückweit beschämend für die Welt ist. Wie jeder Mensch habe ich glückliche oder traurige Momente. Mit Drogen habe ich mich eine Zeit lang intensiv beschäftigt.

Zu den Phantasien :

In der Adoleszenz waren natürlich die obligatorischen Omnipotenzphantasien vorherrschend entweder als Art Weltenretter, Verteidiger oder gar als grausamer Bestrafer. Wobei ich das als recht natürlich erlebt habe. Da ich mittlerweile älter bin hat die Intensität und Frequenz spürbar nachgelassen. Phantasien mit Gewaltinhalten gibt
es aber auch heute noch um Aggressionen abzubauen. Man kann es sich einfach durch anschreien oder laut werden vorstellen wobei ich das als notwendiges Ventil mit der mir maximal möglichen Sozialkompetenz betrachte. Schlimmer ist es natürlich dem Gegenüber direkt aggressiv gegenüberzutreten wenn auch manchmal angebracht und nützlich um in Gesprächen erfolgreich zu verhandlen, Distanz und somit Überblick und evtl. Überlegenheit zu schaffen. In Gesellschaft erlebe ich mich oft reizüberflutet und abgelenkt und nur ungerne möchte ich meinen Mitmenschen ungeprüft alles aufs Auge drücken was so in mir vorgeht deswegen suche ich mir nach solchen Aktivitäten eine ruhige Umgebung zur Aufarbeitung zwischenmenschlicher Beziehungen und entlade dort gegebenfalls auftauchende Aggressionen oder analysiere Notwendiges.

Phantasie also hauptsächlich als Ventil oder eine Art Kontrollinstanz um dem schizoiden Charakter entsprechend Umgebungen zu schaffen in denen ich mich ohne Furcht vor Konsequenzen ganz offen geben kann, Aggressionen entladen kann oder einfach um mögliche bedrohliche Szenarien zu entschärfen. Ein Beispiel für eine immer wiederkehrende Phantasie ist das "Therapeutengespräch" in dem ich mich auf persöhnlichste Weise mitteilen kann ohne Angst vor Bewertung haben. Zum anderen nutze ich sie natürlich um Introspektion zu betreiben.

Eine andere ziemlich starke und auch einzigartige Phantasie beschäftigte sich mit einem alternativen Universum in dem ich als eine Art Gott im Mittelpunkt stand. Man kann es so verstehen das hier meine gesammten Lebenserfahrungen kummulierten und in der ich mich als Ideal meiner Selbst und die Instanz in sämtlichen Belangen erleben konnte. Hübsch verpackt als Action/Dramamovie, als "Superheldenfilm" im Sience Fiction Gewand. Wunderbares Kopfkino mit sämtlichen Einflüssen aus Film,Spiel und Büchern meines Lebens. Das ultimative Konsumerlebnis nach meinem Geschmack. Zugegebenermassen eine ziemliche anspruchsvolle und vorallem mühsame Phantasie die immer wieder Prüfung, Aufarbeitung und Veränderung unterworfen war bis sie nahezu perfekt war. Definitiv einmalig im Leben. Man solte evtl. dazu wissen das es hier um einen unerfüllten Schriftsteller/Regisseur Wunsch ging.


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