Meine Vorstellung

Bist du neu eingetroffen oder hast du vor uns wieder zu verlassen?
Hier kannst du dich vorstellen bzw. verabschieden.
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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon valarmorghulis » 1. März 2019, 22:54

@Indigocat:
Wie es anderen Menschen dabei geht, spielt für mich keine Rolle.
Auf Grund dessen, dass ich Menschen gegenüber misstrauisch bin (zurecht wie ich finde), werde ich nicht erst in ein solche Situation kommen, in jemand versucht einen finanziellen Vorteil auf meine Kosten zu erlangen.

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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon valarmorghulis » 1. März 2019, 22:59

@Traumafrau
Das könnte möglicherweise so sein. Mit Geld habe ich, soweit ich mich erinnern kann, keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Sache ist die: mich befriedigt es fast schon das Geld auf meinem Konto zu sehen. Ich muss es nicht einmal für Dinge wie Kleidung ausgeben, damit es mich zufrieden macht.

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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon valarmorghulis » 1. März 2019, 23:03

@foobar
Man muss es nur intelligent genug anstellen. Ungeklärte Tötungsdelikte gibt es ja genug. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, ein solches Delikt finde ich in keinster Weise erstrebenswert.

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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon valarmorghulis » 1. März 2019, 23:29

@Themis

Als Arbeitspartner scheine ich dann nicht so schlecht zu sein.
Zum Thema Lerngruppe: Ich lerne größenteils alleine und meistens auch zu späten Zeiten. Das klappt auch soweit ganz gut. Im Semester trifft man sich dann etwa 5 mal zur Besprechung. Sonst besteht kein Kontakt.
Ich kann mich leider nicht ganz von ihnen lösen, da ab und zu Gruppenarbeiten anstehen. Würde ich sie fallen lassen, müsste ich mir neue Kontakte suchen mit denen ich die Gruppenarbeiten durchführen müsste. Und wenn man sich neue Kontakte braucht, muss man stets freundlich sein und ggf. auf andere zugehen. Das wäre mir zu anstrengend. Deswegen werde ich vernünftigerweise den Kontakt zu ihnen aufrechterhalten müssen.
Neue kontakte zu finden wäre sowieso kaum möglich, da ich die Vorlesungen nicht besuche, um Menschen aus dem Weg zu gehen. Die Bibliothek besuche ich immer zu sehr späten Zeiten, damit sicher sein kann, dass sich dort nicht so viele Menschen aufhalten.

Zum Thema Beziehung: Ich kann nicht so ganz nachvollziehen warum man eine Beziehung eingeht, damit man noch Unterstützung bekommt, wenn der Preis dafür ist, dass man sich emotional auf eine Person einlassen muss und neben den eigenen Bedürfnissen auch die der anderen Person berücksichtigen muss. Für mich ich das eher unverhältnismäßig.
Die einzige Möglichkeit eine Beziehung einzugehen würde sich mir nur bieten, wenn die Person eine männliche Kopie meiner Person mit meinen Charakterzügen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so eine Person gibt, ist wohl sehr gering. Abgesehen davon würde ich die Person wahrscheinlich einfach nicht sehen, da ich den Blickkontakt zu anderen Menschen meide. Den Augenkontakt meide ich in dem Ausmaß, dass mir sogar Familienmitglieder in der Öffentlichkeit nicht auffallen.

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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon Nachtgängerin » 2. März 2019, 05:22

Herzlich Willkommen.

Wenn ich deine Zeilen lese, frage ich mich, was dein Antrieb war, dich hier anzumelden - wenn doch eigentlich alles gut läuft und "nichts aus den Fugen" gerät?

Was ist dein Motiv, dich gerade hier auszutauschen?

Ist es tatsächlich die Frage nach dem "Warum?"
Die Antwort hierauf ist anhand der geschilderten Geschichte erahnbar.

Oder gibt es einen Änderungswunsch? Sehnsüchte?

Wenn ja - was fehlt dir? Quält dich etwas, wenn ja, was?
Und dann wird die Dunkelheit zur Pforte.

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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon Themis » 2. März 2019, 05:32

valarmorghulis hat geschrieben:Ich kann mich leider nicht ganz von ihnen lösen, da ab und zu Gruppenarbeiten anstehen. Würde ich sie fallen lassen, müsste ich mir neue Kontakte suchen mit denen ich die Gruppenarbeiten durchführen müsste.
Also sind Gruppenarbeiten in heutigen Bachelorstudiengängen Standard? O je. :zu halten:
valarmorghulis hat geschrieben:Zum Thema Beziehung: Ich kann nicht so ganz nachvollziehen warum man eine Beziehung eingeht, damit man noch Unterstützung bekommt
M. E. nicht "damit". Das würde bei mir auch nicht funktionieren, es wäre die Aufgabe der Freiheit nicht wert.
Aber wenn es gut läuft, ergibt sich das so mit der gegenseitigen emotionalen Unterstützung.
valarmorghulis hat geschrieben:Die einzige Möglichkeit eine Beziehung einzugehen würde sich mir nur bieten, wenn die Person eine männliche Kopie meiner Person mit meinen Charakterzügen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so eine Person gibt, ist wohl sehr gering.
Ich denke nicht. Ich habe zweimal so jemanden gefunden - ohne zu suchen.
valarmorghulis hat geschrieben:Den Augenkontakt meide ich in dem Ausmaß, dass mir sogar Familienmitglieder in der Öffentlichkeit nicht auffallen.
Hier würde ich nicht "sogar" sagen: So wie Du es beschreibst, hast Du ja auch keine großartige Bindung an die Familienmitglieder, eher Abwehr. Also erscheint es doch völlig natürlich, dass da bei unerwarteten Begegnungen keine Sensoren anschlagen.
War bei mir auch so, toter als tot ... fremder als fremd. Dazu noch peinliche Berührtheit, je nach Situation. Also wirklich so fern ... Kann auch unbewusst sein, dass man die ungeliebte Familie dann erfolgreich ausblendet, wenn man ihren Dunstkreis verlässt - und sie dann eben tatsächlich nicht bemerkt.

Bei meinen Männern und teils auch bei Freunden und sogar Kolleginnen, die ich mag, spüre ich hingegen schon von Weitem, wenn sie unerwartet in der Nähe sind. Das sind die selbst ausgesuchten und daher angenehmen Beziehungen.

Und bei Deiner Vorgeschichte erscheinen mir große Verschlossenheit, Vorsicht, Distanz und Geringschätzung sowie erhöhte Selbstbezogenheit (mangels vertrauenswürdiger anderer) doch sehr naheliegend, leider. :kein Plan:
Wut ist ein nützliches Gefühl, wenn es darum geht, zu überleben.
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Jeder Tag ist eine neue Chance, das zu tun, was man möchte. :blumengabe:

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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon valarmorghulis » 2. März 2019, 09:47

@Nachtgängerin
Grundsätzlich war mein Antrieb für die Anmeldung und die Schilderung meines Sachverhalts herauszufinden ob ich tatsächlich eine SPS habe oder soziopathisch bin.

Ein Wunsch der Änderung besteht nicht wirklich.
Ich bin ein Mensch, der sehr viel nachdenkt; deswegen kam mir der Gedanke ob das alles noch im Rahmen des ''Normalen'' liegt.
Der Gedanke kam mir als ich meine Lebenssituation mit der Lebenssituation anderer verglichen habe.

Nun stellt sich mir zusätzlich die Frage, ob mein Charakter zu noch schwerwiegenderen Störungen führt, da ich davon ausgehe, dass sich der menschliche Charakter mit steigendem Alter weiter verändern kann.
Möglicherweise befindet sich jemand in diesem Forum, der Erfahrungen dieser Art gemacht hat.

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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon valarmorghulis » 2. März 2019, 09:54

@Themis
Wenn es nur ein Bachelorstudiengang wäre...

Ich welchem Alter warst du, als dir solche Personen begegnet sind?
Warst du mit ihnen in einer Beziehung? Sofern ja, haben die Beziehungen gut funktioniert?

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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon Indigocat » 2. März 2019, 10:07

Themis hat geschrieben: Selbst schuld, wer mehr mitmacht, als er "eigentlich" will, sage ich heute für mich. Das ist Schwäche, und so jemand gehört dann eben auch ausgenutzt.
Mmhh, nein, so formuliert finde ich das falsch. Diese "Schwäche" wurde einem von den Eltern antrainiert, um einen "benutzbarer" zu machen. Leider wird man dann auch für andere Personen "benutzbar", wie ich eben durch Narzissten in ähnlicher Weise. Es gibt Personen, die erkennen die Schwachstellen anderer sehr schnell und nutzen sie aus. Moralisch richtiger wäre es, die Person auf diese Schwachstelle hinzuweisen.

Nicht nein sagen macht man ja oft aus Angst, abgelehnt zu werden, manchmal auch aus dem Wunsch heraus, gebraucht zu werden oder so. Aber niemand gehört ausgenutzt, nur weil ihn seine Eltern schon missbraucht haben.

Als ich mich frisch getrennt hatte, habe ich nach Handwerkern gesucht, die mir die Wohnung günstig renovieren. Eine Firma konnte ich nicht bezahlen. So hatte ich nichts besseres zu tun, als es meiner narzisstischen Freundin nachzumachen und Möchtegern-Verehrer zum Renovieren heranzuziehen. Das war natürlich sehr anstrengend, die dann auch immer auf Abstand zu halten und nicht ungefährlich. Ehrlich wie ich bin, habe ich schon vorher gesagt, dass da nichts laufen wird, was die natürlich nicht ernst genommen haben. Da habe ich mir auch gedacht, die sind selbst schuld, wenn sie darauf eingehen. Männer, die sich auf so was einlassen, sind selber sehr bedürftig und gehören nicht zu denen, denen die Frauen zu Füßen liegen. Sollte Frau sich tatsächlich auf so einen einlassen, wäre er nie um ihrer selbst willen mit ihr zusammen, sondern stets aus seiner Bedürftigkeit heraus...

Trotzdem finde ich es im Nachhinein falsch, so zu handeln. Keine Frau, die einen Mann wirklich will, wird ihn zuerst renovieren lassen und wenn der Mann renoviert hat, hat er damit seine Bedürftigkeit geoutet und kommt als Partner gar nicht mehr infrage.

Es gibt auch Menschen, die einen mit Dankbarkeit verpflichten wollen: "Ich hab so viel für dich gemacht und du bist so undankbar...".

Meine Mutter ist zum Beispiel so eine. Erst drängt sie einem mit Gewalt Geld oder irgendwelche Sachen auf, um die man gar nicht gebeten hat, rastet richtig aus, wenn man nicht annimmt - und hinterher beginnt sie, dafür Dienstleistungen einzufordern... :high: Hier hilft es auch nur, dem sehr rabiat entgegenzutreten, das einzige was hilft ist Tür nicht öffnen und nicht ans Telefon gehen, dann hört sie nach einiger Zeit auf damit. Öffnet man die Tür dann wieder einen Spalt breit (so wie ich, Weihnachten und Geburtstage feiern wir zusammen, weil die Kinder es so wollen), dann fängt alles wieder von vorne an und ich habe sehr viel Mühe, sie wieder loszuwerden. Aber damit kann ich mittlerweile umgehen, es belastet mich nicht übermäßig, deshalb kann ich diesen reduzierten Kontakt zulassen.
Oder er lernt, es anders zu machen und bewusster auszuwählen. Es liegt bei jedem selbst.
Es erspart dem Betroffenen vielleicht viel Kummer, wenn man ihn auf seine "Schwäche" hinweist, statt sie auszunutzen.

Aber bei privaten Online-Bestellungen bin ich oft auch unvorsichtig. Ist bis jetzt nur einmal vorgekommen, dass jemand keine Ware geschickt hat. Da gehört wahrscheinlich eine ganze Menge kriminelle Energie dazu, in diesem Bereich zu betrügen... Bei größeren Summen bestehe ich dann auf Paypal.
Geniale Menschen sind selten ordentlich, Ordentliche selten genial. A. Einstein

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Re: Meine Vorstellung

Beitragvon Nachtgängerin » 2. März 2019, 13:53

valarmorghulis hat geschrieben:@Nachtgängerin
Grundsätzlich war mein Antrieb für die Anmeldung und die Schilderung meines Sachverhalts herauszufinden ob ich tatsächlich eine SPS habe oder soziopathisch bin.

(...)

Nun stellt sich mir zusätzlich die Frage, ob mein Charakter zu noch schwerwiegenderen Störungen führt, da ich davon ausgehe, dass sich der menschliche Charakter mit steigendem Alter weiter verändern kann.
Möglicherweise befindet sich jemand in diesem Forum, der Erfahrungen dieser Art gemacht hat.



Letztlich müsstest du, um dich sicher in eine Schublade stecken zu lassen, jemanden aufsuchen, der dafür bezahlt wird, andere Menschen in Schubladen gemäß bestimmter Klassifizierungsmerkmale zu stecken. Also einen Psychologen.

Aber du fragst nach Erfahrungen der Mitglieder hier.

Ich persönlich habe einige einschlägige Erfahrungen, auch im Bereich dissoziale PS, und ich würde dir aufgrund dessen, was und vor allem wie du schilderst, ausgeprägte soziopathische Züge absprechen.

Dass du eventuell dissoziale Züge aufweist, halte ich für möglich.
In dem Moment, in welchem du diese markierst und analysierst, bist du natürlich auch Änderungsfähig.

Ähnliches gilt, leider begrenzter, auch für die SPS.

Es kann aber auch sein, dass du überhaupt nicht persönlichkeits"gestört" bist, sondern schwer traumatisiert.
Die Anzeichen wären ähnlich bis identisch.
Und dann wird die Dunkelheit zur Pforte.


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