void stellt sich vor

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void stellt sich vor

Beitragvon void » 26. Juni 2017, 13:59

Hallo Forumsnutzer,

meine Motivation mich in diesem Forum anzumelden beruht momentan vorerst einmal darauf, dass ich nach mehrjähriger "Therapielaufbahn" noch immer keine "richtige" Diagnose für meine Symptomatik bekommen habe und ich mich in der Umschreibung einer schizoiden PS bisher am deutlichsten wiederfinde.

Angefangen hat bei mir alles mit der Diagnose einer Depression, weshalb ich bislang auch immer noch Medikamente bekomme und in Behandlung bin. Die Depression habe ich aber schon immer eher als Dysthymie wahrgenommen. Durch die Therapie (mitunter mehrere Wochen stationär) haben mir natürlich einiges vermitteln können um mit mir selbst umgehen zu können.

Mit dem Stand meiner Diagnose bin ich dennoch sehr unzufrieden, da ich den Eindruck habe das bei mir nie ernsthaft analysiert wurde worunter ich leide.

Mein erstes Anliegen hier im Forum ist deshalb der Erfahrungsaustausch mit anderen hinsichtlich ihres Weges zur Diagnose, um mein weiteres Vorgehen zu planen.


liebe Grüße

void

Themis
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Re: void stellt sich vor

Beitragvon Themis » 26. Juni 2017, 21:47

Hallo void,

willkommen hier.

Mich sprang beim Lesen gleich die Frage an:
Was erhoffst Du Dir denn von dieser oder jenen "festgeklopften" Diagnose? Würde es Dir denn z. B. mehr ... hmmm, persönliche Sicherheit geben, mit SPS diagnostiziert zu sein? Was würde sich für Dich dadurch ändern?

Dir jedenfalls gute Anregungen hier und guten Austausch! :glück:
Everything is nothing, and nothing is everything. (Quelle strittig) :alien:

KlaRo
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Re: void stellt sich vor

Beitragvon KlaRo » 27. Juni 2017, 14:44

Themis hat geschrieben:Was erhoffst Du Dir denn von dieser oder jenen "festgeklopften" Diagnose? Würde es Dir denn z. B. mehr ... hmmm, persönliche Sicherheit geben, mit SPS diagnostiziert zu sein? Was würde sich für Dich dadurch ändern?
Das ist in meinen Augen der erste Schritt, um, zumindest in meinem Fall, mir die Sicherheit zu geben, wer ich wirklich bin. In vielen, vielen weiteren Schritten kann dann versucht werden, mit diesem Wissen und den Möglichkeiten, die sich dann hoffentlich auftun, mit seinem Leben und den vielen Schwierigkeiten besser klar zu kommen. Ein Name ist immer schön, wenn man ihn weiß. Ich wage hier mal den Vergleich mit dem Namen einer Dir ansonsten unbekannten Person, die Du kennenlernst. Ohne Namen ist diese Person irgendwie nicht echt, nicht real, nicht (be)greifbar.

Und Dir, void, wünsche ich, dass Du viele Anregungen, Informationen und weiterführende Threads hier im Forum und mit den Forummitgliedern finden und führen kannst. Sei gegrüßt. :winken:

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Re: void stellt sich vor

Beitragvon :UnMensch: » 27. Juni 2017, 15:36

Ich schließe mich KlaRo in allen Punkten an. Eine Horrorvorstellung für mich, jahrelang therapiert zu werden, ohne einen Namen dafür zu haben. Einordnen und katalogisieren, Sicherheitsgewinn. Das wäre es auch für mich. Da kann ich void gut verstehen. Willkommen im Forum!


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