Neu in der Schizowelt

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Re: Neu in der Schizowelt

Beitragvon Indigocat » 9. Mai 2017, 08:49

Code-Nikita hat geschrieben: Du meinst tatsächich, dass es eine Wahl sein könnte welche Störung man so in seiner Persönlichkeit reinlässt?! Aber denkst du dann, dass man die Störung auch bewusst wieder ablegen könnte, wenn man wollte?

Das Zitat ist dir gelungen. :begeistert:
Natürlich keine bewusste Wahl, sondern ich denke, in welche Richtung man kompensiert, hängt auch von den angeborenen Anlagen ab.
Bewusst wieder ablegen: Habe davon noch nicht gehört, dass sich jemand als geheilt bezeichnet. Aber man kann das Beste draus machen und sein Leben so umgestalten, dass man damit gut zurecht kommt. Selber und hier im Forum habe ich z. B. den Eindruck, dass alle Tätigkeiten, bei denen man mit anderen interagieren muss, auf Dauer anstrengend sind. Dementsprechend muss man sich eben einrichten. Ich bin jedoch der Meinung, aufgeben lohnt nie, am Anfang ist es mühsam und frustrierend, mit der Zeit wird man immer sicherer. Im Moment helfe ich sogar schon anderen introvertierten Personen aus dem Freundeskreis meiner Kinder, die mit dem Start ins Berufsleben nicht so zurechtkommen und wo die eigenen Eltern kein Verständnis für haben.
Ich habe auch gedacht, dass ich an ADS leide. Als Kind habe ich ständig rumgeträumt, viele Schulstunden damit verpasst und brauchte unbedingt am Nachmittag meine Ruhe. Ist mir auch recht so. Aber dass ich was hatte, konnte ich mir schon vorstellen. Besonders bei den Therapiestunden
Das war bei mir auch so, manche Lehrer haben mich gehasst, weil sie das als Ablehnung ihrer Person interpretiert haben.
Kann mir jemand bitte sagen, wo die Rechtschreibfunktion ist?
Ist doch nicht so wichtig, ich schussel auch Fehler rein und hab keine Lust, alles noch mal durchzulesen und die rauszumachen.
Bedenken Sie, dass Sie nach den geistigen Gesetzen das, was Sie an sich oder an anderen ablehnen oder hassen, in Ihr Leben ziehen. Dadurch sollen Sie lernen, alles im Leben anzunehmen und zu lieben, auch die Dinge, die Sie momentan noch verabscheuen.

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Re: Neu in der Schizowelt

Beitragvon Code-Nikita » 9. Mai 2017, 12:25

Es ist auch nicht so, dass ich wirklich jetzt noch ein Problem mit mir selber habe. Irgendwie ist es sogar etwas schön rauszufinden, was ich habe. Schizoid ist für mich nun auch kein Weltuntergang. Nun weis ich doch wenigstens, dass ich ein normaler Schizoider Mensch bin. Es gibt mir eben Begrenzungen, aber irgendwie auch eine Beziehung zu mir selber. Ein Verständnis. Ruhe! Ich verstehe jetzt auch besser warum ich immer nach spätestens 2 Jahre auf dem Arbeitsmarkt krank wurde. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr mich mit der Arbeitswelt rumzuschlagen. Ich hoffe, dass meine EM Rente durchgeht und ich noch etwas Lebensqualität haben kann. Gerade Lebenqualität, dachte ich, war mir nicht gegönnt. Darum hoffte ich dann wenigstens, dass meine Kinder davon viel haben könnten. Ich denke, dass ich als Kind und "Versuchskaninchen", wie meine Mutter so gerne sagte, ordentlich verkorkst wurde. Ich glaube, dass ich irgendwie öffters das Schizoide unbewusst abgelegt habe indem ich mir vorgemacht habe, dass ich das Arbeitsleben brauche und überlegt, wie ich mich dazu bringe, mehr Freundinnen zu haben. Aber das ging wohl eben immer nur für eine Zeit. Dann kam die Depressionen. Habe irgendwie erfahren, dass das schlechte in meinem Leben immerwieder durch andere Menschen zu mir kam. Naja, nun will ich mal nicht so negativ klingen. Ich finde auch sehr schöne Momente in mein Leben, die gerade durch andere Menschen da sind. Ich bin gerade sehr dankbar, dass ich so lange einen Therapeuten haben konnte und noch habe, der mir helfen kann, mich selber zu verstehen.

Das du andere helfen kannst, finde ich wunderschön. Das ist doch eine Qualität, die dich sehr wertvoll macht. Wie lange muss ein Therapeut studieren um das zu können. Ich finde es gut, dass wir nicht alle gleich sind. Jeder hat doch qualitäten.
Wenn ich jemand vertraue und glaube, ist es eine bewusste Wahl. Doch anderseits glaube ich naiv alles was mir erzählt wird. Aber wenn ich bemerke, dass ich angelogen werde, erzeugt es bei mir pure Angst.

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Re: Neu in der Schizowelt

Beitragvon Indigocat » 11. Mai 2017, 17:51

Code-Nikita hat geschrieben:Es ist auch nicht so, dass ich wirklich jetzt noch ein Problem mit mir selber habe. Irgendwie ist es sogar etwas schön rauszufinden, was ich habe. Schizoid ist für mich nun auch kein Weltuntergang. Nun weis ich doch wenigstens, dass ich ein normaler Schizoider Mensch bin.
Schön, dass du es so locker sehen kannst. Man muss eben einfach das beste draus machen. :begeistert:
Das du andere helfen kannst, finde ich wunderschön. Das ist doch eine Qualität, die dich sehr wertvoll macht. Wie lange muss ein Therapeut studieren um das zu können. Ich finde es gut, dass wir nicht alle gleich sind. Jeder hat doch qualitäten
Na ich helfe eher pragmatisch, alles andere überlasse ich dann doch lieber Therapeuten, die das lange studiert haben....
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