Reisen - Ein Thema?

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andersoderwie
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Reisen - Ein Thema?

Beitragvon andersoderwie » 12. Oktober 2013, 20:13

( Ich hoffe, ich habe keinen vorhandenen Thread dazu übersehen. )

Wer von euch verreist desöfteren mal und das mit Freude / Interesse? Zum Beispiel in die Region oder in exotische Länder? Fühlt ihr euch dann wohler oder braucht ihr die gewohnte Umgebung, insbesondere den sicheren Platz zu Hause. Kommt ihr mit Menschen außerhalb besser zurecht und geht mehr Risiken ein?

Ich persönlich habe ich immer großes Fernweh und durfte durch die internationale Familie schon früh auf Reisen gehen. Dadurch bekam ich auch Lust auf Fremdsprachen, obwohl ich mich nicht gerade stark darum bemühe. Mir fällt zu Hause oft die Decke auf den Kopf und ich mag es irgendwie, in einer fremden Region zu sein, wo mich keiner kennt. Die Leute sind nicht unbedingt sympathischer als zu Hause, aber ich fühle mich nicht so beengt. Die Kontakte sind ja alle flüchtig. Werden Fragen gestellt oder Vorschläge gemacht, sind es meist dieselben überall. Außerdem kann man mit dem Reisen aus seinem gewohnten Alltag heraus. Da ich nicht so ein Routine-Mensch bin, tut mir Abwechslung gut.

So an sich habe ich zwar finanziell und ökologisch (--> fliegen) manchmal Zweifel, aber ich gehe gerne in die Welt hinaus. Am liebsten ohne Begleitung. Was mich stört ist eigentlich nur, wenn ich quasi am anderen Ende der welt wieder einmal auf deutsche Touristen treffe. Man hört sie gleich heraus, schon auf Distanz. Das ist nervig, ansonsten stört mich aber wenig beim Reisen. Alles ist neu und man kann viel entdecken.

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Re: Reisen - Ein Thema?

Beitragvon Maikäfer » 12. Oktober 2013, 22:57

Ich war vor paar Monaten seit längeren mit den Flieger weg. Das Fliegen war nichts mehr Besonnteres, weil ich in unwichtigen Sachen ein gutes Gedächtnis habe.
Vor der Landung hätte ich auf einmal nahezu alles Verfluchen können und wollte am liebsten gleich mit dem nächten zurück.
Beim Warten am Flughafen wegern Sonnenuntergang ging es dann wieder.
Ging alles immer besser und dann wie am Schnürchen.

Die Leute waren netter hatten aber auch z.B. an der Kasse die Ruhe weg und wenn säh Lust hatten ein Jogurt gegessen.
Zuletzt geändert von Maikäfer am 13. Oktober 2013, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reisen - Ein Thema?

Beitragvon Nordstern » 13. Oktober 2013, 09:24

Liebe andersoderwie,

schönes Thema: Reisen bedeutet für mich Abstand vom Alltag zu gewinnen; zu Hause gelingt mir das nicht so gut.

Während meiner Kindheit sind wir nicht verreist (einfache Verhältnisse). Erst als ich ca. 25 Jahre alt war, bin ich das erste Mal mit meiner (späteren) Frau verreist - nach München. Seither verreisen wir regelmäßig. Wir lieben das Bergwandern, daher führt uns der Sommerurlaub regelmäßig in die Alpen: Grainau, Seefeld, Hintertux, Lienz, Meran.
Im Frühjahr oder Herbst fahren wir dann noch einmal für ein paar Tage nicht so weit weg: Weserbergland oder Harz.

Exotische Länder reizen mich nicht so. Ich fühle mich in fremden Kulturen, Ländern mit fremden Sprachen / Währungen unwohl. Wir haben (zum 10. Hochzeitstag) eine Donau-Kreuzfahrt gemacht (Passau-Budapest und zurück). Budapest war schon fremd. Ich oute mich mal: ich bin noch nie geflogen :) .

andersoderwie hat geschrieben:Kommt ihr mit Menschen außerhalb besser zurecht und geht mehr Risiken ein?

Die Österreicher sind schon anders als wir Deutschen. Irgendwie scheinen die mir unkomplizierter und freundlicher zu sein. Sie sehen alles nicht so verbissen. Mehr Risiken gehe ich nicht ein: Wir wandern alleine. Ich nehme wahr, dass sich eigentlich fremde Menschen in Seilbahnen und im Hotel ungezwungen unterhalten. Das kann und will ich auch nicht (sonst wäre es für mich keine Erholung mehr). Die Menschenscheue habe ich somit auch im Urlaub.
andersoderwie hat geschrieben:Alles ist neu und man kann viel entdecken.

Ja, aber auch hier merke ich: Ich liebe gewohnte Urlaubsumgebungen. Wir fahren gerne wieder an einen Ort, den wir kennen. Neues ist gut, aber das Maß muss stimmen.

In Vorfreude auf den nächsten Urlaub
Nordstern. :stern:
[align=left]Die Tatsache ist ein kleiner kompakter Glaube.[/align] (Les Murray)

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Re: Reisen - Ein Thema?

Beitragvon isthor » 13. Oktober 2013, 10:00

Hallo andersoderwie,

andersoderwie hat geschrieben:Was mich stört ist eigentlich nur, wenn ich quasi am anderen Ende der welt wieder einmal auf deutsche Touristen treffe.
ich gehe in der Ferne anderen Deutschen, so gut es geht, auch aus dem Weg oder gebe mich ihnen gegenüber ungern als Deutsche zu erkennen – was natürlich einfacher ist, wenn man alleine unterwegs ist.

Angesteckt durch einen ehemaligen Freund packt mich seit einigen Jahren regelmäßig das Fernweh. Dann schnappe ich mir Zelt und Rucksack, wandere allein durch die Wildnis. Besonders der arktische Raum hat es mir angetan; da fühle ich mich zu Hause. Als Solo Trekker hat man genügend Raum zu anderen Reisenden – jeder weiß, warum er hier draußen allein unterwegs ist: Keiner würde sein Zelt einen halben Meter von dem meinigen aufschlagen; man trifft aufeinander, unterhält sich, geht wieder getrennte Wege.

Nordstern hat geschrieben:Ich fühle mich in fremden Kulturen, Ländern mit fremden Sprachen / Währungen unwohl.
Auch wenn ich das alleine wandern in der Natur sehr mag, finde ich fremde Kulturen und Sprachen spannend. Ich komme mit den Menschen da besser zurecht. Durch die Sprachbarrieren gibt es schon grundlegend eine Grenze; genügend Abstand zu den Anderen. Vor einigen Jahren war ich für ein paar Wochen in Japan; habe ich mich rundum wohl und (be)frei(t) gefühlt. Als sich die Rückreise nach Deutschland abzeichnete, fühlte ich zunehmenst eine Schwere in und über mir.

Es wird Zeit, dass bald wieder Sommer wird :freude:

Sonntägliche Grüße,
isThor

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Re: Reisen - Ein Thema?

Beitragvon Maikäfer » 13. Oktober 2013, 11:24

Bitte Tipp, hab nämlich auch das Geld.
Wahrscheinlich muss ich im Frühjahr die Urlaubstage verschwenden. Würde ein Monat vorher gern was Planen aber mit dem Visumbeantragen und der damit entstehender Stress packe ich nicht. Kann man mit dem Visum irgendwie schummeln z.B. ein Jahresvisum beantragen und dann Fliegen wann man will.
Grüße
:stern:
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Re: Reisen - Ein Thema?

Beitragvon BlickwinkelFraktal » 13. Oktober 2013, 18:58

Hallo Andersoderwie, Nordstern - hallo Isthor :winken:

Ich finde auch, ein Reisethread ist eine sehr gute Idee.

andersoderwie hat geschrieben:Wer von euch verreist desöfteren mal und das mit Freude / Interesse? Zum Beispiel in die Region oder in exotische Länder? Fühlt ihr euch dann wohler oder braucht ihr die gewohnte Umgebung, insbesondere den sicheren Platz zu Hause.


Ich verreise an sich sehr gern, tendentiell würde ich sagen lieber weiter weg, also mindestens raus aus Deutschland. Hab zwar auch schon sehr verschiedene, wunderbare Ecken in Deutschland kennengelernt, aber wenn ich das richtige - mein "Reisegefühl" und eine einigermaßen erhaltene Natur mit wenig Menschen genießen will, dann wird es hier schwer.

Die Reisen, bei denen ich mich bisher am wohlsten gefühlt habe waren eine mehrwöchige Lappland-Wandertour mit Zelt und eine Reise nach Kanada (teils camping, teils couchsurfing und hostel). Eine Familienurlaub in Finnland war auch ziemlich toll.... Sicher hatten auch andere Reisen schöne und erinnerungswürdige Momente, wie z.B. Jugoslavien, Toscana oder mit dem Rad durch Holland, aber zum längerfristigen Wohlfühlen brauche ich viel Natur, eine gewisse Abgeschiedenheit und Bewegung. Ich liebe das Gefühl, am richtigen Ort zu sein und ja - Eins mit der Natur. Das geht hier auch irgendwie... aber anders. Ist sicher subjektiv. Hier habe ich meistens das Gefühl, etwas/jemand/mich? im Rücken zu haben. Kennt ihr das, wenn man in der Fremde (bei mir am liebsten allein oder zu zweit in der Natur) das Gefühl bekommt wirklich anzukommen. Gerade in der Anonymität des Auslands und einer natürlichen und gewachsenen Umgebung. Das hat eine gewisse Zeitlosigkeit...
Und sei es nur für Momente, etwa das ist es, was ich am Reisen neben aller Inspiration durch Menschen und Umgebung so liebe. :herz:


andersoderwie hat geschrieben:Kommt ihr mit Menschen außerhalb besser zurecht und geht mehr Risiken ein?


Mit den Menschen ist es so eine Sache :) Gerade in Kanada hab ich nach kurzer Eingewöhnung dem "Zwang" über meine sprachlichen Hürden zu springen schlichtweg nachgeben müssen. Das ging mehr oder minder von selbst, wohl auch weil ich wusste, dass ich für ein paar Wochen da bleiben würde. Es fiel mir wohl insgesamt eher etwas leichter, auf Menschen zuzugehen. Dennoch war ich manchmal sehr arg überfordert und hab mich da auch in manchen Momenten etwas übernommen. Zu viele Menschen, zu eng, zu nah, zu welcome, :übel: zu "künstlich-freundlich", wollte schon auch oft einfach verschwinden. Ging mir deswegen zwischendurch ein paar Tage auch ziemlich bescheiden. Aber wenn ich so ans Trampen oder das spontan bei Irgendwem übernachten denke (das passiert auf Rucksackreise in Kanada recht schnell, sind zumeist unglaublich gastfreundliche Leute dort), dann bin ich auf jeden Fall auf Reisen risikobereiter, und halte die Konsequenzen vor allem auch besser aus. :rätseln: :begeistert:

Naaaaja, auf jeden Fall wäre Russland ein großer Traum, Kasachstan, Tibet, Alaska, noch mehr Skandinavien, Neuseeland, Turkmenistan, ... well, diese Träume verpuffen derzeit beim Blick ins Portemonnaie.

Ansonsten gehts mir wohl bisschen so wie Isthor...
isthor hat geschrieben:Als Solo Trekker hat man genügend Raum zu anderen Reisenden – jeder weiß, warum er hier draußen allein unterwegs ist: Keiner würde sein Zelt einen halben Meter von dem meinigen aufschlagen; man trifft aufeinander, unterhält sich, geht wieder getrennte Wege.
isthor hat geschrieben:Als sich die Rückreise nach Deutschland abzeichnete, fühlte ich zunehmenst eine Schwere in und über mir.


Gute Reisen und auch einen schönen Sonntag (-abend) :glück:

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Re: Reisen - Ein Thema?

Beitragvon andersoderwie » 14. Oktober 2013, 10:12

Hm, ich merke schon, der Trend geht Richtung Tundra. :breites grinsen: Durchs wandern kann ich mir jetzt auch so langsam kältere Gegenden vorstellen, aber insgesamt brauche ich die Sonne. Es gibt ja auch noch Sandwüsten. ;)

Die Sprachbarrieren sind bei mir so eine Sache. Ich lerne wahnsinnig gerne neue Wörter und möchte wissen, was um mich herum gesprochen wird und die Sprachen miteinander vergleichen. Deswegen habe ich fast durchgängig immer an meinen Sprachkenntnissen weitergearbeitet. Nur irgenwann habe ich gemerkt, dass ich das ja gar nicht zum Kommunizieren benutze(n möchte). Es geht nur ums Verstehen, aber selbst rede ich ja ungern. Da wurde ich dann nachdenklich. Nur bei der englischen Sprache ist es anders. Da bin ich dann ganz locker und kann mich mit jedem unterhalten. Liegt vielleicht am Sprachniveau, aber auf Englisch reden ist mir echt sympathisch geworden.

Zurück nach Deutschland gehen finde ich auch immer ätzend. Besonders in der Großstadt, wenn man gerade aus einem Land mit sehr höflichem Umgang in die U-Bahn einer Großstadt geht. Und am Ende weiß man irgendwie beim Auspacken der Sachen, dass sich nichts geändert hat. Man hat ein durchaus wertvolle Erfahrung gesammelt, vielleicht sogar Erkenntnis, aber irgendwie überträgt sich das nicht auf den Alltag und die Umgebung. Dabei bin ich sogar jemand, der nie in den Hotels bleibt, sondern die Regionen erkundet und auch viel Kontakt zu Einheimischen bekommt.

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Re: Reisen - Ein Thema?

Beitragvon BlickwinkelFraktal » 15. Oktober 2013, 17:44

Hallo Andersoderwie :winken:

andersoderwie hat geschrieben: aber insgesamt brauche ich die Sonne. Es gibt ja auch noch Sandwüsten. ;)

...und Geröllwüsten, "vulkanoide" Mondlandschaften, Salzseen... :breites grinsen:
Wenn man zur richtigen Jahreszeit unterwegs ist geht das mit der Sonne aber auch im hohen Norden ganz gut. Zumindest wenn einem der eher niedriger Sonnenstand ausreicht. Aber in den Wintermonaten wäre es mir, glaube ich, auf Dauer dann doch zu dunkel. Im Sommer hab ich es, wie gesagt, als wunderschön empfunden. Und das nächtliche Zwielicht war mit seinen Farben wirklich magisch.

Vielleicht hast du ja einen Reisetip für mich (muss auch keine Wüste sein), es klingt als hättest du schon ein bisschen was gesehen von der Welt?! Hab ich da nicht was von Japan gelesen?... Moment, sorry- das war ja Isthor. Aber da würde es mich auch mal hinziehen. Aus vielerlei Gründen. Natur, Vulkane, Geschichte, Essen, Handwerk....
Naja, hast du eventuell einen kleinen individual-eremitischen Geheimtip? Eine besondere Region an die du dich gern erinnerst, irgendwas mit viel Natur, wenig Neon und -ich weiß das ist töricht- wenigen "Touristen"?! Ich würde da im Vorfeld auch gar kein Land grundlegend ausschließen wollen, ich plane sowieso eher ...naja..."mittelfristig". Hust.

andersoderwie hat geschrieben:Zurück nach Deutschland gehen finde ich auch immer ätzend. Besonders in der Großstadt, wenn man gerade aus einem Land mit sehr höflichem Umgang in die U-Bahn einer Großstadt geht. Und am Ende weiß man irgendwie beim Auspacken der Sachen, dass sich nichts geändert hat. Man hat ein durchaus wertvolle Erfahrung gesammelt, vielleicht sogar Erkenntnis, aber irgendwie überträgt sich das nicht auf den Alltag und die Umgebung.

Hm, das ist schon komisch, wie mächtig eine gewohnte Umgebung einen wieder in sich aufsaugt. Ich glaub aber schon, dass sich die Erfahrungen und Erkenntnisse -ich mag es noch um "Inspirationen" erweitern- ein wenig übertragen. Nur wohl leider nicht so sehr, wie man sich das wünschen würde. Außerdem müssten ja vielleicht die Leute an dem Ort, an den mann zurückkehrt, schon Ähnliches erlebt oder erfahren haben, um einem wirklich das Gefühl geben zu können, auch hier ein Stück "von dort" weiterleben lassen zu können. Es hat also glaube ich vor Allem mit den anderen Menschen bzw. der wieauchimmer anderen Kultur zu tun.

Öffentliche Verkehrsmittel!! Du sagst es. Mir fuhr, kaum in Deutschland angekommen (nach einer Kanadareise), prompt der erste Busfahrer (zum Zeitpunkt meiner Ankuft schlossen sich gerademal die Türen) mit Achselzucken und Blick auf seine Uhr direkt vor der Nase weg. Willkommen in Deutschland. Ich hab das versucht als Realsatire und mit Humor zu nehmen. :x
Antithese: Mein erster Besuch nach der Reise bei Freunden hat mir gezeigt, dass es bei aller Deutschtümelei, Missmut, Nörgelei und anderen teils gültigen Klischees über unsere Landleute auch hier viele Wege gibt, zu leben. Vielleicht kann man sich das, was einen in einem anderen Land so fasziniert, auch über den Umgang mit ähnlich gepolten Leuten hier holen. ;)

andersoderwie hat geschrieben:Nur bei der englischen Sprache ist es anders

Welche Sprachen sprichst du denn sonst noch? Ich spreche Französisch mehr schlecht als recht, aber einen Franzosen in normaler Sprechgeschwindigkeit zu verstehen, wird schon richtig schwer. Englisch geht mittlerweile ganz gut, mit Eingewöhnungszeit. Das bisschen angefangene Spanisch und Chinesisch aus freiwilligen Schulkursen reicht bei mir leider nur für "hallo" und "1,2,3,4,5..?.." und für -ganz wichtig- "die roten Handschuhe".

Sorry, das ich jetzt nicht so auf die anderen Beiträge eingegangen bin... dennoch einen schönen Abend zusammen!

:Musik:

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Re: Reisen - Ein Thema?

Beitragvon Maikäfer » 22. März 2015, 10:45

ich möchte wissen wie hoch die Ansteckungsgefahr mit Hepatitis C im Ausland ist, wenn man es nicht schafft an einen Spelunken -Imbissstand vorbeizulaufen und auch gerade das ursprüngliche essen möchte.

Habe die letzten Jahre immer mal gedacht warum es noch nichts gegen Hepatitis C gibt aber jetzt mit dem Medikament wird man trotzdem viel mitmachen müssen.

:osterversteck:
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Re: Reisen - Ein Thema?

Beitragvon sdsdsdsv » 22. März 2015, 12:19

[align=justify]Als Kind einer Mittelstandsfamilie und Schüler war ich, wie es sich's gehört, jährlich mit meinen Eltern im Urlaub und habe das eine oder andere europäische Land gesehen. Später verbrachte ich ein halbes Jahr in Irland. Das ist zwar lange her, aber immer noch habe ich kein besonderes Fernweh entwickelt, vor allem, weil ich nun ein Bewusstsein dafür habe, dass das auch alles aus eigener Tasche bezahlt werden will. Wie so viele andere hatte ich mal diese berüchtigte Japan-Phase, die sich aber längst gelegt hat.
Mittlerweile ist die Erkenntnis gereift, dass, so exotisch das Ferienziel auch sein mag, letztlich alle das gleiche wollen: Einen gewissen Lebensstandard, Bildung für sich und die Kinder, Arbeit und ein wenig privates Glück. Das Lokalkolorit bildet dabei den unterhaltsamen Anstrich, nicht aber den inneren Kern. Klingt sicherlich ein wenig altklug, erschwert aber das unkritische Abtauchen in die fremde Welt. Könnt ich's mir aber aussuchen, würde ich mal der Landschaft wegen nach Grönland gehen wollen, die weiten Steppen der Mongolei besuchen oder nach Kanada (Vancouver). Skandinavien wäre auch interessant.

22. Mär 2015, 10:45 » Maikäfer hat geschrieben:ich möchte wissen wie hoch die Ansteckungsgefahr mit Hepatitis C im Ausland ist, wenn man es nicht schafft an einen Spelunken -Imbissstand vorbeizulaufen und auch gerade das ursprüngliche essen möchte.
Die ist gering: "Das Hepatitis-C-Virus wird hauptsächlich durch Blut übertragen. Die Ansteckung durch andere Körperflüssigkeiten (Speichel, Schweiß, Sperma, Tränen) ist in der Regel sehr unwahrscheinlich."[/align]


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