Träume

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Träume

Beitragvon Insuffizienz » 27. Mai 2015, 20:09

Hier könnt ihr eure Träume posten (in welcher Form auch immer) und darüber reden, wenn ihr wollt.
(Keine Ahnung, ob es solch einen Thread schon gibt...)

Ich fange mal an:

20.05.2015

Wir sind in einer kleinen Gruppe irgendwo auf der Straße, in einer Kleinstadt o. Ä.
Aus irgendeinem Grund kommt die Polizei und nimmt einige Menschen fest.
Irgendwann ist meine Perspektive auf ein Mädchen gerichtet. Es hat Ähnlichkeiten mit Tatjana aus der Serie "Newtopia".
Ich bekomme ihre Gedanken mit. Sie hat Lust, richtig zu eskalieren und Menschen zu schnetzeln. Die Gefassten sind unter einer Art Dach gefesselt.
Mit einer Axt geht sie zu einem gefesselten Mann und hackt ihm den Kopf ab (Ich bin sie, teils aus der Vogelperspektive). Ein anderer hat es gesehen, sie hat ihn nicht gesehen. Er guckt angestrengt in die Weite, doch sie geht schnurstracks auf ihn zu und hackt ihm auch den Kopf ab. Das macht sie noch bei einem anderen.

Sie hängt irgendwann wieder mit der Gruppe ab. Die besteht nur aus Jungs. Sie reden über die Toten und wollen herausfinden, wer dieses Massaker angerichtet hat. Ein extrovertierter Junge sieht den Parker des Mädchens, die ihn in der Hand eingewickelt hält. Genau genommen erkennt er Blut, er nimmt die ganze Jacke und es kommen flächige Blutflecken zum Vorschein. Der Verdacht wird sehr auf sie gelenkt, sie streitet unbedarft und auffällig nervös alles ab.
Ich spüre die Angst und Panik in ihr.

Aus irgendeinem Grund werden wir? von zwei relativ asozialen, ungepflegten und lumpig gekleideten jungen Männern gejagt. Sie haben Gewehre und wollen uns töten. Das entsprechende Gefühl, intensive Todesangst, ist mir präsent. Ich versuche vor ihnen wegzurennen, gelange zu einem Hof. Dort sind zwei Jäger mit ihren Gewehren. Sie haben es mitbekommen und stellen sich in Position, um zu reagieren, wenn die verrückten Killer zu mir kommen.
Ich sehe ein Gewehr im Garten herumliegen und hebe es panisch auf. Ich versuche leise zu fragen, ob ich es verwenden kann oder ob darin Patronen sind.
Doch irgendwann sind die Killer so nah, dass die Jäger den Schwanz einziehen. Ich renne um mein Leben über die Straße in ein kleinen, umzäunten Gemüsegarten. Dort dann weiter.

Ich bin mit einem Freund, L. bei ihm zuhause. Wir beide gehen die Straße hinunter und L sagt, ich solle hier warten. Ich sage, dass er mich doch nicht auf der offenen Straße alleine lassen kann. Aber er insistiert dies und entfernt sich schon wieder. Ich gehe voller Panik in ein Gebüsch in der Ecke. Es ist sehr dicht und ein gutes Versteck. Hinter mir ist ein Drahtzaun (genauer: eine Ecke aus Drahtzäunen) mit einem offenen Grundstück. Ein relativ junger, kleiner Hund, ein Boxer?, kommt zu mir gerannt. Er versucht immer an der offenen Ecke des Zaunes zu mir zu gelangen, ich trage ihn dann wieder hinter den hüfthohen Zaun.
Irgendwann bekomme ich extreme Panik, denn ich denke, dass die Killer durch das Wuschteln des Hundes mich ausfindig machen könnten.
Eine Frau mittleren Alters, etwas korpulent, lässt mich in ihr Haus; jenes, das auf dem Grundstück, auf dem der Hund war, steht. Ich erzähle ihr von meiner Situation und will in ein anderes Land mit meinem restlichen Geld? Sie sagt, sie will sich anschließen. L.? kommt nach und wird dort erwischt? In der Gruppe der Killer ist noch eine Frau. Sie sehen mich, aber ich schließe mich im Haus ein? Sie sagen, dass ich erbärmlich und ein Freak bin, deswegen kümmern sie sich nicht mehr um mich.

Ich entkomme als L.? und renne in ein Gebäude. Dort bin ich im 1. Stock, es hat was von einer Kirche. Dort sitzt meine? Schulklasse gerade an einem großen Tisch in der Mitte. Er/Ich schließe mich in eine Abstellkammer ein. Jemand, der mir gefolgt ist, tut dasselbe auf der anderen Seite. Die Türen zu den kleinen Kammern sind genau neben der großen Eingangstür.
Jemand anderes sagt mir, dass diese für 3 Std. geschlossen ist. Also bleibe ich dort.
Irgendwann entscheide ich mich doch woanders hinzufliehen. Als die Truppe geht, gehe ich in die andere Richtung des Gebäudes. Ich sehe noch ein, zwei Leute, die auch vor den Killern fliehen.

Ich bin mit drei Weiteren in einem Dschungel auf einer Insel. Wir sind Fliehende. Ein Mädchen nicht, dem haben wir nur von den Morden mit der Axt erzählt und alles andere.
Ich versuche andauernd auf einen Baum zu kommen, der ist aber tot und sehr vertrocknet. Die breiten Äste halten letztlich nicht stand als ich zwei erklimme.
Plötzlich ruft jemand, dass in unserem Lager die Killer sind. Das Lager ist von hier zu sehen und nur ca. 10 - 20 m entfernt.
Wir sind kurz panisch und unbeholfen. Dann sage ich, wir sollten leise wegrennen. Das tun wir in medias res.
Nach panischer Flucht im Dickicht kommen wir in ein Gebäude, eine Art Bibliothek (wirkt wie die im Computerspiel Styx). Auf der Flucht besprechen wir noch, dass wir uns in zwei 2er-Gruppen aufteilen. Dann sagt ein Mädchen, dass vorne wegläuft und Anführercharakter hat, dass wir einen Vertrag aufschreiben sollen, damit wir uns nicht in Zukunft gegenseitig töten. Ich bin das andere Mädchen. Wir sollen einen Pinsel suchen, ein Blatt Papier nehmen, eine Art kleinen Tuchfetzen um den Pinsel/das stiftartig Ding vorne wickeln und in (rote) Farbe eintunken. Das Mädchen diktiert durch die ganze Bibliothek den Vertrag. Ich bin so panisch, dass ich einfach nur lange, sehr grelle, helle Todesschreie von mir gebe. Dadurch bekomme ich noch zusätzlich Angst, dass die Killer es hören könnten. Ich spüre absolute Todesangst.

[hr]
Gejagt werden und fliehen ist sehr häufig ein Motiv meiner Träume. Brutalität taucht nicht so häufig auf...
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Re: Träume

Beitragvon cerebrum » 27. Mai 2015, 23:12

Gejagt werden und fliehen ist sehr häufig ein Motiv meiner Träume. Brutalität taucht nicht so häufig auf...


In der Tat. :) Was ist denn gerade so deine Lebenssituation? Job usw.? Würde mich nach diesem Text jetzt interessieren. :-D

Ich hatte vorgestern folgenden Traum, der sehr bezeichnend war, aber auch einfach zu analysieren.

Ich saß an einem Tisch in einem Saal der Uni während eines Vortrags. Neben mir saß ein Kollege, nennen wir ihn Peter, ein guter Freund von mir. Zusammen diskutierten wir ein Problem an dem ich arbeite und hatten vor uns Blätter mit Formeln vollgekritzelt. Dann drehte sich ein anderer Kollege vor uns um (ein Freund meines Freundes und Kollege von mir den ich eigentlich ganz nett finde). Dieser, nennen wir ihn Michael, fragt nun Peter was wir da besprechen. Und Peter erklärt ihm so etwas beleidigend, dass es nur ein triviales Problem von mir ist und nichts besonderes, so als müsste er sich vor Michael rechtfertigen. Ich bin etwas sauer und sage Michael, dass ich seine Arbeit gut kenne und sie kaum bedeutsamer ist als das was ich gerade mache. Er sagt wütend zurück: "Ich wette du verstehst gar nichts von dem was da steht und das es nichts daraus wird" (auf die Blätter zeigend).
Ich schaue Peter an und sehe nur ein breites Grinsen auf seinem Gesicht.
Ich raste aus und greife Michael an, ein Faustkampf bricht aus. Allerdings ist mein Gegner stärker und ich liege bald blutend auf dem Boden. Peter tut derweil gar nichts.

Da ich zu beiden Kollegen ein hervorragendes Verhältnis habe und alle Personen inklusive mir in diesem Traum völlig out of character agiert haben, dauerte es einen Moment das ganze zu analysieren.
Zum einen spiegelt der Traum meine Angst wieder andere könnten schlecht über meine Arbeit denken, vielleicht sogar (scheinbare) Freunde und hinter meinem Rücken diese herabwürdigen (im Traum kam nur offen zum Vorschein was die beiden heimlich gedacht haben bzw. hätten).
Zum anderen habe ich festgestellt, dass Michael im Traum nicht die wirkliche Person repräsentiert, sondern vielmehr mich selbst darstellt. Nämlich der aggressiv und destruktiv selbstkritische Teil meiner selbst. Auch bezeichnend ist, dass dieser Teil den Kampf mit Leichtigkeit gewinnt...
The world's smartest man poses no more of a threat to me than does its smartest termite.

Pavor

Re: Träume

Beitragvon Pavor » 28. Mai 2015, 13:34

Meine Träume sind ebenfalls sehr intensiv und detailliert.
Ich bin der Ansicht, dass unsere Träume stets Botschaften für uns in verschlüsselter, symbolischer Sprache enthalten...egal ob Gegenwart, Vergangenheit oder auch Zukunft.
Eine gute Traumdeutungsseite, wo ich gerne mal nachschaue ist: http://www.traumdeutung-traumsymbole.de

Mein Traum von letzter Nacht zum Beispiel sah folgendermaßen aus:
Ich befinde mich auf der Straße vor der OGS, wo ich ab August mein Anerkennungsjahr absolvieren werde.
Warum ich dort war, wusste ich im Traum nicht, da ich ja erst im August dort anfangen werde zu arbeiten.
Also ging ich die Straße entlang und plötzlich sah ich dort eine große Baustelle (die es in der Wirklichkeit natürlich nicht gibt).
Diese Baustelle, hat gewissermaßen dazu beigetragen, dass Wasser aus der Erde fließt.
Ein schöner, klarer Bach mit wenig Kurven entwickelte sich und floß in Richtung Stadtzentrum, doch dort wo das Stadtzentrum eigentlich sein sollte, war eine schöne Wüstenlandschaft.
Das Bild, das sich mir vor Augen bot, sah spektakulär aus. Ich wollte mein Handy aus der Tasche holen um ein Foto zu schießen...bin aber dann wach geworden.

Meine Deutung:
Die Baustelle symbolisiert die Zeit des Anerkennungsjahres, wo ich mich sowohl menschlich als auch beruflich weiterentwickeln werde.
Der Bach bedeutet, dass dies ein Zeitraum sein wird (hoffentlich) wo ich viele positive Erfahrungen sammeln werde und mich wohl fühlen werde mit relativ wenig Hindernissen (wenig Kurven).
Dieser wird mein Leben bereichern, das als Wüste dargestellt wird...und das Foto, dass ich schiessen wollte aber nicht konnte, da das Anerkennungsjahr mir noch bevorsteht, symbolisiert warscheinlich die Erinnerungen an der Arbeit in der OGS.

Dennoch behalte ich stets im Hinterkopf die Warscheinlichkeit, dass meine Deutung evtl. falsch sein könnte...und da ich schon bei meinen eigenen Träumen mir nie 100% sicher bin,
deute ich ungern die von anderen Menschen...höre sie mir aber gerne an. :)

LG
Pavor

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Re: Träume

Beitragvon Insuffizienz » 28. Mai 2015, 22:24

@ cerebrum

Also studiere noch einen Ingenieurstudiengang im Bachelor. Bin auf BaföG angewiesen und muss jedes Semester ausreichend Creditpoints sammeln, um es weiter beziehen zu können.
Zudem bin ich ledig, lebe relativ weit von meiner Heimat (was nicht weiter schlimm ist). Bin nicht gerade gesellig (weil - selbstdiagnostiziert - schizoid und ängstlich-vermeidend auf komische Art), aber momentan habe ich gut sozial was zu tun für meine Verhältnisse.
Ich spüre ständig unterbewusst Existenzangst, da ich noch nie für die Gesellschaft geschaffen war. Ich denke, ich bin hochsensibel und habe wahrscheinlich eine PTBS. Ich habe angst, dass ich später ganztags arbeiten muss oder den ganzen Tag mit anderen zusammensein muss in der Arbeit. Dann kann ich (relativ) sicher sein, dass ich depressiv und kaputt gehen werde.
Außerdem habe ich kein wirkliches Ziel in meinem Leben - und das ist wahrscheinlich das Schwierigste.
Gewisse gesundheitliche Probleme machen mir zudem zuschaffen.
Meine relativ gute Konstitution habe ich meinen beiden Mottos "Egal, ich lebe nur einmal" und "Ein einzelner kann sowieso nichts ändern" zu verdanken. :D
Aber ich lache trotzdem viel in meinem Leben und genieße mein heuchlerisches Dasein in einem reichen Staat und m. E. in einer letztlich sehr asozialen und rücksichtlosen Gesellschaft (mich mit eingeschlossen).

Dein Traum war sehr skurril. :D
Eine Analyse meines Traumes habe ich nicht vollführt. Könnte vieles sein, von dem ich verfolgt werde...

:erklärbär2:

@ Pavor
Deine empfohlene Seite habe ich auch schon des Öfteren konsultiert, ist echt interessant.
Also ich stehen der Traumdeutung sehr kritisch gegenüber, denn es ist bekanntlich schwierig, in der Richtung irgendetwas zu beweisen. Ich tendiere zumindest dazu, dass Träume grundlegende Gefühle (vielleicht aus dem Stammhirn?) visualisieren und vertonen.

Ich bin auf deine Landschaft in deinem letzten Traum neidisch. :)

Und ich mag auch die Träume von anderen erzählt/geschrieben bekommen.

:erklärbär2:

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Re: Träume

Beitragvon Insuffizienz » 9. Juni 2015, 01:32

16.05.2015

Wir gehen über Feldwege, etwas entfernt von der Stadt. Dann bleiben wir auf einer Straße stehen.
Es nähert sich eine ziemlich große Kapelle (also Orchester). Wir gehen aus dem Weg. Wir müssen in einem Haus am Rand des Weges übernachten. Ich gehe kurz dort hin. Mama sitzt irgendwo dort und ist schlecht gelaunt. Meine Euphorie? legt sich direkt, ich meide sie.
Ein Mädchen ist mit einem Jungen von 3-4 Jahren bei mir. Der Junge scheint mein Sohn zu sein, er kommt zu mir und kuschelt sich an mich. Ich tue das, was andere dann tun: Streicheln usw.
Er will noch bei mir bleiben, aber ich überrede ihn, mit der jungen Dame doch zum Schlafen zu gehen. Irgendwann gibt er zwangsläufig nach oder er ist eingeschlafen und wird getragen. Der Bursche mit dem bloden Haar erinnert mich an mich in dem Alter.

Ich bin bei uns hinter'm Haus. Der Garten bzw. die Fläche ist deutlich größer als in echt.
Es gibt ein Beben o. Ä. Jedenfalls sind aus irgendeinem ungesehenen Fenster um die Ecke mindestens drei relative große Splitter gebrochen. Ich hebe zwei davon auf und will sie ins Haus bringen. Als ich dann durch den "seitlichen" Garten gehe, der sehr groß ist, entdecke ich eine riesige Menge verschiedenster Vogeleier, viele unbeaufsichtigt, auf dem verwüsteten Sandboden. Einige Vögel sitzen auch darauf. Sie sind kunterbunt, aber in eher natürlichen (auch spritzig tropischen) Farben. Nur es liegt eine Art Schleier über sie, wenig Farbe sieht mein Auge. Ich hüte mich, eines der Eier zu zertreten. Ich halte auch größeren Abstand zu den Vögeln, da ich etwas angst vor sie habe, obgleich sie ziemlich klein sind. Die Größten übertreffen nicht einmal ein Huhn in der Höhe.
Es sind sogar kleine Erd-Hügelchen zu sehen, die ich umgehe.
Ich gebe Mama die Splitter an der Haustür.
Ich gehe dann nochmal zurück. Zwischen den Eiern sehe ich eine Schaukel?, die aber ein Kunstwerk darstellt. Eine zweidimensionale Figur ist ausgeschnitten und bemalt worden, die wie Oma väterlicherseits aussieht. Mir gefällt die legere, doch von Talent geprägte Ausarbeitung des Körpers. Nur der Kopf scheint ziemlich rasch und grob wie aus der Hand eines Kindes stammend gemalt zu sein. Das stößt mir bitter auf. Ich habe dieses unangenehme Gefühl, dass ich nicht richtig über Oma reden darf in Anwesenheit von Mama.

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Re: Träume

Beitragvon Maikäfer » 6. Juli 2015, 16:21

Habe so paar Seiten Hinterlassenschaftspapiere von Mutter in der Hand.
Drauf allermöglichen Rechnungen aller absurden Arten.
An eine kann ich mich noch Erinnern, zwar Holzschutzlasur 56 Euro.
Ich denke mir: " wenigstens hat´s sie es richtig gemacht und sich Beerdigen lassen".
Auf der letzten Seite von ca. 4 Seiten stand ein Betrag von 10 000 Euro. (auf die Nullen hab ich nicht geachtet)

Wuste nicht ob ich die 10 000 Euro bezahlen muss oder bekomme.
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Re: Träume

Beitragvon Insuffizienz » 6. Juli 2015, 23:24

Etwas wirr beschrieben, hatte aber keine Lust, eine Zeichnung anzufertigen...falls es überhaupt jemanden kümmert. XD
Der dritten Absatz resp. die dritte Traumsequenz ist ein bisschen amüsant. ;D

24.10.14

Ich bin mit Mama auf einem Schiff, dann im Wasser, dann gerade so am Festland auf einer Grasfläche. Damit wir und die anderen überleben, müssen wir über ein hohes Gebüsch herüber, wir sind fast die Letzten. Ich schaffe es Gott sei Dank nach einer Weile, und warte noch bis Mama herüberkommt. Ein Mädchen war bei uns auch dabei.
Dann ist man in einem Camp, das komplett mit einheitlichen grünen, sehr hohen Büschen umgeben ist, wie in einem Labyrinth. Es gibt zwei Toiletten, diese befinden sich mittig im länglichen Camp, ich muss also bis zur Mitte gehen, dann rechts und es gibt dort ein Häuschen. Dort befindet sich eine gute Toilette, ich gehe dorthin.

Die Polizei ist hinter uns her, wir sind eine größere Menschengruppe, womöglich Landstreicher. (Ich denke nach und will die Szene erleben, wie ich/jemand anderes flieht.) Ein Mann geht durch eine Gasse, zwischen zwei normalen ländlichen Wohnhäusern also, ins Dunkel, dahinter sind Felder, und will so fliehen. Ich will ihn imitieren, ich glaube, mit einem anderen, dann gehen wir ins Dunkel und klettern über einen hüfthohen Drahtzaun in ein Feld mit kleineren Bäumen resp. eine Obstplantage, vielleicht Apfelbäumen, und rennen im Dunkeln.
Wir kommen in einem alten, verlassenen, maroden Haus in einem Dorf an und denken, dass uns niemand hier finden wird. Es wirkt alles düster und grau.
Ich gehe herein, dort befinden sich auch einige Kinder. Ich gehe in den Keller, ein Kind hat sich in einen Raum eingeschlossen, der gegenüber der Treppe, die in den Keller führt, liegt. Ich schalte das Licht an von außen in dem Zimmer; das will es jedoch nicht, und schalte es erst einmal wieder aus.
Dann gehen wir wieder hoch, es gibt Mittagessen, eine ältere, etwas füllige Frau hat für alle etwas zubereitet. Der Esstisch sieht aus wie der von Oma & Opa, nur spiegelverkehrt. Es sind Spaghetti mit Bolognese. Ich esse mit, merke dann, dass auf der Zutatenliste Käse in der Bolognese steht.
Dann greife ich auf Fleisch/Hähnchenbrust zu, das Stück ist so groß wie ein aufgeklappter Ordner, alle müssen ja versorgt werden.
Das Stück schneide ich an, jedoch ist es innen weiter mittig, noch blutig, ich will den leicht blutigen Teil nicht verkosten, zum Verdruss dieser Mutter.
Also mache ich mich erst an den dünneren/flacheren Teil ran.
Vorher hat der eine Junge aus dem Keller davon gespeist, er hat bisweilen mit den Fingern das angepackt, ich sage ihm, das sei ekelig. Diese Mutter sagt, das sei doch nicht so schlimm, das würde ich auch machen. Ich entgegne, dass ich aber gepflegte, saubere Hände habe.
Dann kommen irgendwie Geräusche, Schreie?, vom Dach und wir überlegen, ob wir zu denen nach oben sollten. Ich glaube diese Mutter geht, aber die anderen bleiben. Im Nachhinein erfahre ich, plötzlich als auktorialer Erzähler kurz, dass es eine Intrige war und sie unsere Speise stehlen wollten.

Ich gehe einen sehr langen Feld-/Waldweg allein?, ich komme zum Krankenhaus, gehe rechts einen Weg entlang, eine Straße. Dann gelange ich zu einem Kreisverkehr, ich gehe rechts herum, die Autos fahren natürlich links herum.
Das zweite/dritte, letzte Auto, es ist rot?, fährt voll vor mir in eine Mauer eines Gebäudes, die sich am Ende des Kreisverkehrs befindet. Es liegt nun auf einem Haufen Schutt. Ich bin froh, dass es mich nicht mitgerissen hat. Ich gehe hin und sehe, dass der Mann nun auf dem hinteren Sitz liegt und nicht bewusstlos ist, aber ein blaues/rötliches linkes Auge davongetragen hat. Ich klopfe am Fenster, er schafft es gerade noch, das Fenster zur Beifahrerseite hinten zu öffnen. Ich frage, ob denn alles in Ordnung sei, ob ich einen Krankenwagen holen soll, er sagt ja und legt sich wieder hin.
Ich versuche erst mit meinem Handy das Krankenhaus nebenan zu erreichen, aber es läuft eine Werbeschaltfläche auf meinem Bildschirm, die ich nicht beenden kann. Ich klicke eine kleinere Schriftfläche darunter ein paar Mal weg, aber es gelingt insgesamt nicht. Aber dann kann ich anrufen; vorher will ich noch herausfinden, wie die Straße heißt. Ich sehe gegenüber, also am Kreisverkehr zwischen meinem Hinweg und von dort aus den linken, statt den geradeaus, wo der Unfallort befindlich ist, eine Buskarte. Ich versuche dort den Wegnamen ausfindig zu machen, indem ich den dickgedruckten Teil der Liste der Haltestellen lese, doch es ist irgendwie kein Straßenname.
Dann gehe ich insgesamt zögerlich, nachdenklich die gesamte Straße hinunter, bis fast vorm Krankenhaus, um dort den Straßennamen zu identifizieren, das klappt aber irgendwie nicht.
Zum Nachdenken gehe ich dann stumpf die Hauptstraße, von der aus man zu der einen Straße, an der der Unfallort ist, und dem Krankenhaus gelangt, nach rechts, also in Richtung | von Krankenhaus zu dieser einen Straße|, weg vom Krankenhaus.
Ich bin zwischendurch panisch gewesen, jetzt beißt mich das schlechte Gewissen, ich könnte ja auch zum Krankenhaus gehen, aber mir wäre es peinlich gewesen, wenn ich den Weg nicht so recht beschreiben könnte. Ich versuche dann doch nochmal den einen Weg zum Unfall zu gehen, doch ich finde ihn zu meinem Verwundern nicht mehr direkt neben dem Krankenhaus. Dieser Weg nun ist eine Industriefläche, auch mit Wäldchen, doch nicht der eine Weg. Ich bin verzweifelt und gehe dann doch wieder weg.
Nach kurzer Zeit kommt der Verunfallte mit seiner Freundin in einem dunkelblauen? Auto die Straße entlang, der Wagen hält, er öffnet das Fenster und sagt echauffiert zu mir, dass er nur durch seine Freundin überlebt hat und was ich denn für ein Mensch sei. Ich wollte als Enschuldigung meine ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsanteile anführen, doch ließ es lieber, weil er es mit erhitztem Gemüt sowieso nicht nachvollziehen könnte und zweitens dies keine Ausrede sei, wenn man einem anderen beim Unfall zu Hilfe kommen sollte.

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Re: Träume

Beitragvon Maikäfer » 25. Juli 2015, 07:50

Hab vorhin von einen neuen Beutensystem für Bienen geträumt. Da ich so misstrauisch und überrascht war, weil mein Onkel die in Hof hatte und total eifrig dran arbeitete kann ich mich dran erinnern. Sahen wie Körpergroße Starren -Nistkästen aus mit je 4 Reihen -Naturwabenbau und weis gestrichen.
Funktionieren könnten die Kästen schon.
Hab zwar eine teure Mittelwandgießform und kenne das ganze praktische aber es ist schon so ob man in einer Badewanne unten ein Gitter reintut den groben Dreck ausfiltert und letztendlich im gleichen Wasser badet.

Wo doch die Biene viel reinlicher sind und es auch von Natur aus besser machen!
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Die Weisheit jagt mich, aber ich bin schneller
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Pavor

Re: Träume

Beitragvon Pavor » 27. Juli 2015, 19:13

Hatte mich vorhin kurz hingelegt und 2-3 Stündchen geschlafen und bin eben erst aufgewacht.
Hatte einen Traum den ich in den letzten Monaten schonmal geträumt hatte...zwar nicht haargenau gleich ... aber ähnliches Geschehniss.
Dieser Traum beunruhigt mich mittlerweile einbißchen!

Ich fasse das Geträumte kurz zusammen:

Meine Augen fühlen sich trocken an. Ich stelle mich vor dem Spiegel und halte mir eine Taschenlampe an den Augen...dann sehe ich plötzlich, dass meine Augenfarbe (wie Aquarellfarbe auf nassem Papier) zerläuft und meine Iris ziemlich blass wird. Ich hab mich sehr erschreckt und bin ein paar Schritte zurückgegangen. Dann ging ich direkt vor dem Spiegel, hielt mir wieder die Taschenlampe vor den Augen ... und meine Augenfarbe war zwar wieder da...aber deutlich heller und am rechten Auge war die Pupille leicht verformt.

In den vorherigen Träumen war es ähnlich...ich stehe vor dem Spiegel (ohne Taschenlampe) und ich merke, dass sich meine Augenfarbe leicht verändert hat.
Eigentlich habe ich keine trockenen Augen. :) Bin aber kurzsichtig und trage eine Brille.
Ob mich dieser Traum vor irgendwas warnen soll? Oder ob es eine metaphorische Andeutung für was anderes ist und mit der Gesundheit meiner Augen garnichts zu tun hat?

LG

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Re: Träume

Beitragvon MirrorMirror » 27. Juli 2015, 19:56

27. Jul 2015, 19:13 » Pavor hat geschrieben:Ob mich dieser Traum vor irgendwas warnen soll? Oder ob es eine metaphorische Andeutung für was anderes ist und mit der Gesundheit meiner Augen garnichts zu tun hat?LG


Träume von anderen zu deuten ist immer ein bisschen heikel. Ich möchte deswegen nur dezent gedanklich anschieben.

Die Augen sind das Tor nach draussen. Hat sich in Deinem Leben was verschlechtert?
Gesunde Augen sind klar. Die Verwaschung kann eine Art Erblindung sein. Nicht auf die Augen bezogen, ich denke da eher metaphorisch. Hast Du Dich gefühlt verändert? Oder hat Dich etwas verändert?
Das Selbstbild. Hat sich das verändert? Oder befürchtest Du Dich zu verändern?
Verblassende Farben. Nachlassende Qualität und Substanz. Gibts Schwierigkeiten oder Bedrohungen?

Mir hilft es situationsbezogen zu denken. So komme ich den meisten meiner Träume auf die Schliche. Was als Ergebnis dann auch nicht beruhigend ist, ich aber wenigstens eine Ahnung hab :peace:


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