Mobbing

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Zweistein

Re: Mobbing

Beitragvon Zweistein » 20. September 2014, 23:08

Schön, dass du dich stellst.

Ich habe es so verstanden, dass du Mobbing eruierst?
Vielleicht sehe ich einer Einladung in deinen Thread "Sprache" entgegen?
Insuffizienz sagt mir doch alles, wir alle sind fehlbar...

"Ich bin vielleicht zu dumm, aber das verstehe ich inhaltlich überhaupt nicht..."

Du bist nicht zu dumm, du eruierst nur deine Inselbegabung, wie Sprache, Orthographie?
SP, Borderliner, Autisten...alles hochbegabte Menschen, die sich dem Instantgelächter
preisgegeben sehen wollen?

Mobbing schädigt die Volkswirtschaft um Milliarden. Ausfall wegen Selbstmord, wegen Krankenschein
und Therapie, Burnout und am Amok sind immer die Ballerspiele schuld?
Falsch!
Reicht die Kompensation mit dem Ballerspiel nicht aus, wird die Kompensation in die Tat umgesetzt.
Das bedeutet Tote...dummerweise sehr viele weibliche Tote.

Also, Insuffizienz, wer T.O. ist sollte auch bescheid wissen.
Lass mal den Ermittler raushängen...wie gesagt, PN.
Der Thread ist öffentlich einsehbar und behindert mich worin?

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Re: Mobbing

Beitragvon Insuffizienz » 21. September 2014, 00:09

Mal Amok eruieren...spielt Mobbing eine große Rolle. Ist jetzt auch wieder pauschal?
Oder Suizid, oder in Therapie sein wegen Mobbing.


Nochmal dazu. Ich war tatsächlich zu blöd das zu verstehen.
Mobbing spielt bei Amokläufen eine Rolle, habe aber in einer Studie gelesen, dass es eher marginaler Natur ist.
Deshalb würde ich doch das Adjektiv groß im Satz auslassen m.E.
In meiner Erinnerung an ein Ergebnis einer Studie war jeder 6te bis 8te der Amok-Attentäter ein "Mobbingopfer" in seinem Leben, aber ich würde dafür jetzt nicht meine Hand ins Feuer legen. Sowohl wegen der Validität der Studie als auch wegen meines Gedächtnisses. Ich meine, es gab sicherlich nicht allzu viele Amokläufe, schon gar nicht solche, die genauer den Täter betrachtet haben, deswegen kann man kein gutes Urteil darüber fällen...

Aber die beiden anderen Themen wären bestimmt interessant in einem Thread zu beleuchten. Mal schauen, ob ich's noch mache, kann aber gerne in Bälde jemand anderes. Müsste mich dann erst einmal mehr informieren....

:erklärbär2:

Zweistein

Re: Mobbing

Beitragvon Zweistein » 22. September 2014, 23:20

Wenn man Whitecaps in Highschools googelt, kommt nur Scheiße raus.
Sind aber leider die hauptsächlichen Opfer beim Amok in Amiland.
Und in den USA, wie BRD meist weiblich...beim Amok.

Whitecaps=Elite...Du Gosse...

Drei Tage später und der Teddy winkt immer noch?

Also, was jetzt, Mobbing oder Friedhof für den Thread?
Zuletzt geändert von Nachtgängerin am 22. September 2014, 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Off Topic entfernt; bitte beim Thema bleiben!

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Re: Mobbing

Beitragvon Craig » 29. September 2014, 20:32

Hm laut meiner Diagnose sollte ich eigentlich zu den Mobbern zählen, so war es aber eigtl nie.

Mir gingen die anderen zwar immer schon mein ganzes Leben lang am A.... vorbei, habe sie auch belogen,betrogen,hintergangen.

Aber der entscheidende Punkt ist ich war immer erst zu allen sehr nett und höflich. Am Anfang hat dies auch ganz gut immer geklappt.

Aber nach einigen Monaten merkten die anderen immer wieder das diese Fröhlichkeit und Interesse das ich ihnen entgegen brachte nicht ernst war.

Was passierte dann? Natürlich das Mobbing fing an und ich zog erstmal den Kürzeren. Bis ich mir dann einmal den Anführer von besagter Truppe schnappte und eindringlich mit ihm "redete."

Von da an war das Thema gegessen, ich hatte keine Gewissensbisse und die Leute ließen mich in Ruhe .^^

Mnachmal ist eine Erkrankung auch als Vorteil anzusehen.

Zweistein

Re: Mobbing

Beitragvon Zweistein » 30. September 2014, 20:23

Du solltest dich jetzt nicht unbedingt als "Täter" sehen!

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Re: Mobbing

Beitragvon Nachtgängerin » 2. Oktober 2014, 03:28

29. Sep 2014, 20:32 » Craig hat geschrieben:
Was passierte dann? Natürlich das Mobbing fing an und ich zog erstmal den Kürzeren. Bis ich mir dann einmal den Anführer von besagter Truppe schnappte und eindringlich mit ihm "redete."

Von da an war das Thema gegessen, ich hatte keine Gewissensbisse und die Leute ließen mich in Ruhe .^^

Mnachmal ist eine Erkrankung auch als Vorteil anzusehen.




Ich denke nicht, dass man krank sein muss, wenn man die innere Stärke besitzt, sich gegen das Unrecht zu wehren, welches einem angetan wird.
Deine Strategie, sich den Rädelsführer unter vier Augen zu schnappen, war in fraglichen Situationen auch meine Strategie. Als Mädchen/junge Frau/Frau mussten meine Worte zuweilen mit Taten unterstrichen werden, um sie glaubwürdiger zu gestalten - müsste ich jetzt aber Gewissensbisse haben?
Ich sage: nein.

Ich sage: selbst schuld.



Grüße.
Und dann wird die Dunkelheit zur Pforte.

Zweistein

Re: Mobbing

Beitragvon Zweistein » 4. Oktober 2014, 18:46

Betrachten wir die Situation aus rechtlicher Sicht.

Zur Durchsetzung staatlicher Maßnahmen darf Gewalt angewendet werden.
Die Richtlinien dazu ergeben sich aus dem UZwG, Anwendung und Grenzen des
unmittelbaren Zwangs.

Landläufig handelt es sich also bei Gewalt um eine Kommunikationsform,
zwar eine sehr primitive aber effektive Kommunikation, die Anwendung
findet, wenn das Gegenüber Wortbegriffe nicht richtig deuten kann, den Inhalt
von Sätzen falsch interpretiert, oder gerade im falschen Film ist...
kurz um, der Horizont schlichtweg zu niedrig ist.

Wie die Nachtgängerin schon sagte, das Gegenüber ist selber schuld.

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Re: Mobbing

Beitragvon inthesky » 5. Januar 2015, 21:38

Ein sehr wichtige Thema, Dankeschön.

Grad im Netz gibt es seht viel Mobbing und ich bin entsetzt darüber dass so wenig dagegen machbar ist.
Vernünftige Strategien oder gradlinige Logik funktionieren bei irrational und absurd Argumentierenden nicht.
Sie wollen auch einfach nichts klären, haben keine Gewissensbisse oder Einsicht in ihre Gewalttaten.

Macht ist ein wichtige Motivation.
Das lässt sich nicht mit guten Worten ausreden oder weil man Stopp sagt.
Auch die möglichen Konsequenzen lassen kalt, denn solange es sie nicht persönlich betrifft, warum etwas ändern ?

Falls jemand gute, erprobte Strategien hat, dann wäre ich sehr erfreut.

Wie bekommt man andere dazu Verantwortung zu übernehmen und nicht einfach wegzuschauen.
Mobber agieren oft in der Gruppe und da zählt dass der Stärkere recht hat und der Schwache das wohl irgendwie verdient haben muss.

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Re: Mobbing

Beitragvon NoEvol » 23. Februar 2015, 11:31

5. Jan 2015, 21:38 » inthesky hat geschrieben:
Wie bekommt man andere dazu Verantwortung zu übernehmen und nicht einfach wegzuschauen.
Mobber agieren oft in der Gruppe und da zählt dass der Stärkere recht hat und der Schwache das wohl irgendwie verdient haben muss.



"Stärkere"... Personen die Mobben sind in Wirklichkeit sehr schwache Persönlichkeiten, weil sie ihre MAcht an einer anderen Person "demonstrieren" möchten und da auch noch nach Möglichkeit viele andere mitmachen lassen :übel:

Ich hab das bis jetzt einmal in meinem Leben erlebt, keine Ahnung welche Folgen es hat/haben wird.
Aber eins weiß ich eindeutig: die Personen, die das getan haben, sind wirklich sehr bemitleidenswerte Persönlichkeiten, die keine eigene Stärke besitzten.
(Bei mir fand das Mobbing auf Cyberebene statt, was mir mehr oder weniger klar vor Augen geführt hat, wie armseelig diese Menschen doch sind. Noch nichteinmal den Mut haben, das ganze direkt vor mir zu machen...Möglicherweise aus Angst, dass da etwas zurückkommt? :klatschen: :klatschen: :klatschen: )
Liebe Grüße

NoEvol

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Re: Mobbing

Beitragvon Insuffizienz » 23. August 2015, 22:46

http://dradiowissen.de/beitrag/mobbing-auch-im-erwachsenenalter-nicht-vergessen

Ein Vortrag über Mobbing. Leider ist der Präsentator, Professor Wolke, ein sehr schlechter Redner. Jedoch sind die Informationen interessant; ich weiß jedoch nicht, woher man sie schriftlich so zusammengefasst bekommen könnte.


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