Entscheidung "Ehe für alle"

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Sophie2
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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon Sophie2 » 2. Juli 2017, 00:36

Kalliope hat geschrieben:DAS_GLÜCKLICHE_LEBEN?

Das war ironisch gemeint. Im Sinne von 'das nach Aussen als glücklich dargestellte Leben'.
Kalliope hat geschrieben:Unsäglich, dass heutzutage Singles noch diskriminiert werden, indem man "heiraten" sanktioniert. *noch mal koppschüttel* Da steckt ein Denken und Menschenbild hinter, was ich bescheiden schon fast als rassistisch bezeichnen würde.

Genau. Wobei ich es auch nicht fassen kann, dass es keine Single-Bewegung gibt, die z.B. gegen sowas Lobby-Arbeit betreibt. Gut, ich bin ja selbst auch zu faul /zu feige dafür. Neulich hatte ich es doch glatt mal gewagt, gegenüber zwei Bekannten (die eine verheiratet ohne Kinder, die andere liiert), höflich zu erwähnen, dass ich den Sinn der (staatlichen) Ehe nicht ganz verstehe. Da hat sich die verheiratete aber gleich aufgeregt...
@Miriam: in so einem Fall wie deinem macht es wohl tatsächlich sehr viel Sinn. Generell wenn man Kinder hat kann ich das schon verstehen...

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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon Kalliope » 2. Juli 2017, 01:21

Das war ironisch gemeint. Im Sinne von 'das nach Aussen als glücklich dargestellte Leben'.
(@Sophie)
Ach so :). Tschulldigung, hatte ich nicht erkannt.

Nun, auch, wenn ich ja ebenfalls das "wenn Kinder da sind" noch verstehen kann, so liegt dieser Effekt dennoch an genau diesen Sanktionierungen.

(Ich hatte noch bei den aufgeführten Gründen, weshalb "man" heiratet noch den vergessen:
7) auch heutzutage gibt es nicht wenige Frauen, die sich per Heirat einen Ernährer "organisieren" wollen und wohl auch eine Art Altersversorgung. Auf der Männerseite mag es ein Motiv sein, solch eine Frau zu heiraten, sich eine Abhängige zu schaffen und eine Putzfrau, Köchin, Muddiersatz in Kombi. Also beiderseits die Motivation ein reaktionäres Beziehungsmuster zu leben irgendwo in den Fifties und Sixties angesiedelt.
Birgt für mich eine wunderbare Grundlage für viel Destruktion. Vor allem, wenn beide für sich im Grunde lebensunfähig. Gegenseitige Abhängkeiten, sofern der Teil, der die "Ernährerrolle" übernimmt, wirklich nicht in der Lage ist, sich ein Spiegelei zu machen und seine dreckigen Socken allein in die Maschine hinein- und hinauszubefördern. )

Liest sich ja gruselig die Situation auf dem Land @Ebowinger.

@Themis: ja, auch ich hatte mich zunächst erfreut ein wenig belustigt, hatte ich mir doch auch eher das drunter vorgestellt unter der - frei nach Woody Allen - "ich heirate jemanden, den ich besonders lieb habe"-Hochzeit. Vor allem bei "Japaner", eine ja eher "hochsensible" Gesellschaft. Aber leider scheint's doch das "doofe" Motiv zu sein und das gegenteilige von dem, was wir hier so klasse fänden. (Also einem netten Bekenntnis zu sich selbst mit ein bisschen Selbstironie gewürzt.)

Aber die Idee mit dem T-Shirt "Hier ist der Mittelpunkt" finde ich gut. Nur muss man dabei aufpassen, wo auf dem Shirt der Text zu stehen kommt - sonst gibt es vielleicht Missverständnisse.

:lachen: ja, sollte man sicherheitshalber kein 4XL-Shirt tragen, wo der Spruch dann tiefergelegt wäre ;).
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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon tiffi » 2. Juli 2017, 10:17

Kalliope hat geschrieben:tiffi hat geschrieben_Bei mir könnte Ehe oder etwas ähnliches nur der Gipfelpunkt einer Karikatur sein,
Hach, ein herrlicher Satz! Punktlandung.

Freut mich, dass man das so sehen kann.
Bei mir merke ich, dass ich mich in dieser Haltung irgendwie immer noch "krank",
"depressiv", "stimmt was nicht" teilweise fühle.

Mir war schon recht früh bewusst, dass ich zu meiner eigenen Hochzeit
hochgradig depressiv wäre, das ging mir schon immer mit Festen so wie
Weihnachten, "Hochfest" - je höher das Fest umso tiefer meine Stimmung.

Aber stimmt, @Kalliope, dass man ja auch mit der Hochzeit auch die Person als Mittelpunkt
feiern will. Es soll "der schönste Tag des Lebens" sein.
Da krieg ich ja eine total selbstrebellische Trotzhaltung und fühle mich total destruktiv.
Ich dachte halt immer, es wäre so eine Art kranker Selbsthass oder Lebenshass.
Vielleicht ist es aber doch nur eine "natürliche Allergie".

Dein Punkt 5 ) @Kalliope, der Punkt mit der Patientenverfügung als Vorteil ging mir auch noch durch
den Kopf.
Ich weiß ja nicht, ob man da nicht IRGENDEINE vertraute Person einfach eintragen kann?
fände ich irgendwie besser als Geschwister oder Ehepartner.
Wobei die Gefahr vielleicht dann wäre, die Beziehung wandelt sich, man geht auseinander,
dann muss man dran denken die Verfügung zu kündigen....


Den sozialen Gruppendruck des "verpartnert Seins" und damit verbunden mehr Respekt,
im ländlichen, das empfinde ich sowohl im Herkunftsdorf, auf der Arbeit und im Wohndorf
so. Es fühlt sich an, als ginge ohne Beziehung ein großer bedrohlicher Makel von einem aus.

Mein Freund schildert auch, dass er in Zeiten des Alleinseins von der Familie, die als
Mitmieter mit ihm im Haus wohnte als " Bekloppter" gemobbt wurde,
und die sich aufgeführt haben, als hätten sie alleine das Sagen im Haus.
Da wurde die Heizung ausgemacht, weil es bei ihnen ja noch schön warm war, bei ihm
in der Etage aber nicht, da wurde laut und alkoholisiert gefeiert, und nach Bitten, dass es ab
22 Uhr leiser sein möge, wurde er übel beschimpft, incl. nachts rausgeklingelt
und beschimpft, bedroht. (und die Leute waren jetzt nicht total assig, eher so "we have made
it- unteres Gutbürgerlich-Niveau".

Für mich fühlt es sich im familiären Umfeld, Nachbarschaft, Arbeit oft so an, als
hätte man alleine weniger Rechte und müsste sich der Gruppe beugen.
In meinem Herkunftsdorf, Wohndorf und auf der Arbeit würde ich keine Gleichgesinnten finden,
die Singles sind und das ganze etwa lockerer sehen.

Vielleicht ist mein Blick aber auch vorgeprägt und selektiv und ich starre auf das, wo
viel Gefahr, Bewegung, Macht, Maßstäbe ausgehen.
Also dass man die großen Gruppen, die viel machen, die sich zusammenschließen,
die in Vereine gehen und die die Dinge "reaktionär" (gefällt mir das Wort) pflegen,
eher wahrnimmt. Die richtigen posaunen eben auch raus, was richtig ist,
wie soll die Mehrheit sich irren, und Dinge wurden schon immer so gemacht.

Wenn man sich selber äußert, vor allem in so einer Gruppe, kommen nur abwertende
Blicke und Schweigen im Walde, bis dass man draußen ist und das höchste Gericht
abgehalten wird.

Kinder sind laut und werden dazu ermutigt, süß und laut zu sein, und wenn man das nicht
sehen und hören will, ist man die kranke Miesmuschel.
Leute mit Kindern sind "toller als die anderen", Leute die es "richtig machen" sind laut.
Leute die wie ich sind, sind stiller und in Nischen, die nimmt man kaum wahr.
(Dass ich mich hier so komisch als Nische usw beschreibe, liegt daran, dass ich eine für mich eigene Art von Beziehung lebe,
der äußere Anschein von "normal sein" ist ja eher karikiert...
Und wer genau hinsieht, wie z B meine Grasbüschel im Garten angeordnet sind und sowas, der ahnt das auch :breites grinsen: )


@ Kalliope
zum Zitieren mit Namen kannst du das so benutzen:
[quote= "Name-User"] Text [/quote], nur das Leerzeichen nach dem = weglassen.

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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon Indigocat » 2. Juli 2017, 11:55

ebowinger hat geschrieben:Ich wohne im eher ländlichen Raum. Dort bilden sich viele "Paare", denen man auf den ersten Blick schon ansieht das beide alles andere als die große Liebe für einander empfinden. Es sind reine Kompromiss Beziehungen mit Partnern, mit denen man nur zusammen ist weil man keine besseren abkriegen konnte. Würden die Leute die potenziellen Partner, mit denen sie eigentlich viel lieber zusammen sein würden auch kriegen können, würden sie ihre tatsächlichen Partner mit dem Arsch nicht ankucken. Aber der soziale Druck unbedingt als Statussymbol irgendeine Beziehung vorweisen zu können, und der noch größere soziale Druck perspektivisch eine Familie gründen zu können, treibt Menschen in die absurdesten Beziehungen. Aus Angst sonst am Ende "übrig zu bleiben", und keinen/keine abzukriegen. Wer das Spiel nicht mitmacht, und länger als ca. ein halbes Jahr alleine ist, der hat sich (zumindest hier auf dem Dorf) bereits als unwillig und unverträglich geoutet. Denn schließlich passt ja auf jeden Topf ein Deckel, wenn man nur will, und die Ansprüche nur weit genug nach unten anpasst. Langfristig alleine zu leben ist sehr verdächtig. Dann muss man schon mehrere ärztliche Atteste vorweisen können, um sich rauszureden. Oder man meidet jeden Kontakt, dann fragt einen auch keiner.
Mmhh, das kann ich nicht so nachvollziehen, aber ich kenne keinen, der bewusst alleine bleibt, was auch daran liegt, dass ich überhaupt wenige kenne und die, die bewusst alleine leben, wahrscheinlich auch keinen Kontakt suchen. Meine Mutter hat mehr oder weniger bewusst alleine gelebt, und ein Kind ohne Mann .... das war in den 70ger Jahren schon noch ein Grund, um mit dem Finger auf sie zu zeigen. Aber andererseits war sie Ärztin und hat mit den Leuten hier sowieso persönlich wenig zu tun gehabt. Mir sagt jetzt keiner mehr was, aber ich bin natürlich unwillig und unverträglich. Ich finde es auch unerträglich langweilig, mit den meisten Leuten hier Zeit zu verbringen. Aber unter den jüngeren Leuten scheint mir kein Zwang zu sein, einen Partner haben zu müssen, vielleicht auf der Mittelschule? Die meisten jungen Leute müssen nach der Schule sowieso hier weg, weil es weder Ausbildungs- noch Arbeitsplätze gibt, da ist ein Partner erst mal hinderlich...
Bedenken Sie, dass Sie nach den geistigen Gesetzen das, was Sie an sich oder an anderen ablehnen oder hassen, in Ihr Leben ziehen. Dadurch sollen Sie lernen, alles im Leben anzunehmen und zu lieben, auch die Dinge, die Sie momentan noch verabscheuen.

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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon Indigocat » 2. Juli 2017, 11:58

Miriam hat geschrieben: Wir sind Berufskollegen, lachen über die gleichen Witze, lieben gutes Essen und Reisen, respektieren mal mehr mal weniger die schrägen Vorlieben des anderen. Wir können uns in der Not aufeinander verlassen und es sieht verdammt danach aus, dass wir zusammen alt werden.
Das freut mich zu lesen, dann gibt es doch noch Hoffnung ... :begeistert:
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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon sdsdsdsv » 2. Juli 2017, 12:21

tiffi hat geschrieben:Mein Freund schildert auch, dass er in Zeiten des Alleinseins von der Familie, die als
Mitmieter mit ihm im Haus wohnte als " Bekloppter" gemobbt wurde, und die sich aufgeführt haben, als hätten sie alleine das Sagen im Haus.
Ich lebte zwei Jahre isoliert und schwer depressiv im Haus meiner Kindheit bei meinem Vater. Das Kind der neuen Nachbarn, die mich nicht kannten, warf Müll in unseren Vorgarten und die Mutter hat sich offenbar vorgenommen mich jedesmal auszulachen, wenn sie mich sieht, oder (bei Telefonaten z. B.) meine Stimme hört. Die Vorstellung dort wieder einzukehren (irgendwann ist wird es eine Beerdigung geben müssen) ist mir unerträglich.

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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon Indigocat » 2. Juli 2017, 12:41

tiffi hat geschrieben:Für mich fühlt es sich im familiären Umfeld, Nachbarschaft, Arbeit oft so an, als
hätte man alleine weniger Rechte und müsste sich der Gruppe beugen.

sdsdsdsv hat geschrieben:
tiffi hat geschrieben:Mein Freund schildert auch, dass er in Zeiten des Alleinseins von der Familie, die als
Mitmieter mit ihm im Haus wohnte als " Bekloppter" gemobbt wurde, und die sich aufgeführt haben, als hätten sie alleine das Sagen im Haus.
Ich lebte zwei Jahre isoliert und schwer depressiv im Haus meiner Kindheit bei meinem Vater. Das Kind der neuen Nachbarn, die mich nicht kannten, warf Müll in unseren Vorgarten und die Mutter hat sich offenbar vorgenommen mich jedesmal auszulachen, wenn sie mich sieht, oder (bei Telefonaten z. B.) meine Stimme hört. Die Vorstellung dort wieder einzukehren (irgendwann ist wird es eine Beerdigung geben müssen) ist mir unerträglich.

Na ja, da meine Kinder z.T. bis jetzt noch bei mir leben waren bzw. sind wir noch viele. Vielleicht ist es immer so, dass viele sich gegenüber wenigen stark fühlen? Ist ja auch oft so, wenn einem mehrere entgegenkommen, dass dann keiner zur Seite geht (zumindest bei den Deutschen). Ich lasse es dann auf eine Konfrontation ankommen und rempel die an. Mal schauen, wie das wird, wenn ich dann alleine bin.
Eine (etwas asoziale) Gartennachbarin hat mal Müll bei mir im Garten hinterlassen. Das liegt aber daran, dass mein Garten keinen Zaun hat und ich nicht so viel Zeit habe, ihn zu pflegen, da wird er nicht so für voll genommen. Dann hat dort eine Katze Junge bekommen und die hat die bei mir gefüttert und die Dosen einfach liegengelassen. Ich habe zunächst die Kinder eines Gartennachbarn verdächtigt, der hat aber gesagt, dass er eben jene bei mir gesehen hätte. Ich habe sie zur Rede gestellt und dann war Ruhe.
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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon Miriam » 2. Juli 2017, 13:41

tiffi hat geschrieben: Es soll "der schönste Tag des Lebens" sein.


Sagt man nicht : der schönste Tag im Leben einer Frau ?

Man heiratet und mit der Hochzeitsnacht geht´s für die Frau schon bergab...Zutiefst deprimierend. Und das feiert man dann auch noch.....

Und wie ist das für den Mann eigentlich ?

Grotek sind die Erwartungen, die oft an die Heirat geknüpft werden: der andere soll mich glücklich machen. Je höher diese Erwartung, desto grotesker das Weddingsbrimborium, für das sich viele Paare oder ihre Eltern z.T. hoch verschulden. Die gegenseitige Glücklichmach-erwartung nennt sich dann "Liebe".

Wenn das mit dem Glücklichmachen dann nicht so richtig klappt, wird aus der "bezaubernden Braut" bzw. dem "strahlenden Bräutigam" ein ziemlich schäbiges Pack, das sich im Ehescheidungsverfahren voller Hass ineinander verbeißt und oft jahrelang miteinander kämpft. Und die nach dem "schönsten" Tag geborenen Kinder werden zum Spielball der kämpfenden Eltern. Sehr schön.
Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt.

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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon Kalliope » 2. Juli 2017, 16:41

Au man @tiffi - DANKE! noch mal für die Hilfestellung.
Irgendwann hatte ich das schon mal probiert, aber offenbar hatte ich da irgendwo ein Leerzeichen eingebaut :-F

Ja, vielleicht gibt es mittlerweile sichere Möglichkeiten mit der Patientenverfügung. Wollte mich ohnehin mal demnächst damit auseinandersetzen. Andererseits: wenn ich dann eh schon am Löffel-abgeben bin, dann ist das mit dem "bis das der Tod usw." ja eine überschaubare Zeit ;-).
Das ist auch noch ein Aspekt früherer Jahrhunderte: die Lebenserwartung war niedriger, die Zahl der Mütter, die im Rahmen der Schwangerschaft verstarben, weitaus höher. Mithin hatte diese Klausel auch eine manchmal recht überschaubare Zeit an Jahren zur Folge. Ok, in ätzenden Zwangsbeziehungen können auch wenige Jahre oder wenige Tage bereits die Hölle sein.
"Heiraten" wäre auch noch geeignet zur Aufnahme in die "Anleitung zum Unglücklichsein" (Watzlawick).
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Re: Entscheidung "Ehe für alle"

Beitragvon Kalliope » 2. Juli 2017, 16:43

OT:
Gleich mal ausprobieren :)
(Alle mal weggucken)

tiffi hat geschrieben:[quote= "Name-User"] Text [ /quote], nur das Leerzeichen nach dem = weglassen.



Edit: klatscht in die Hände!
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